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Matthias Weisser's Info-Letter 51 - 5.11.11
Übersicht Info-Letter und An-/Abmeldung

Agrargifte in der Nahrung

Daß Giftstoffe Krebs auslösen können ist keine neue Erkenntnis. 1775 wusste man, daß eingeriebener Ruß zu Hodenkrebs bei Schornsteinfegern führt. 1820 sah man Braunkohleteer als Auslöser für Hautkrebs bei Kohlearbeitern, 1894 geteerte Seile und Planken als Quelle von Hautkrebs bei Seeleuten, 1895 die Anilinfarbe Fuchsin als Ursache für Blasenkrebs, 1912 Chromat als Ursache für Lungenkrebs, 1922 Schieferöle als Ursache für Hodensack- und Hautkrebs, 1928 Benzol als Ursache für Leukämie, 1933 Nickel als Ursache für Nasen- und Lungenkrebs, 1972 Dichlordimethylether als Ursache für Lungenkrebs und 1974 Vinylchlorid bei Leberangiosarkomen. Es gibt also bekannte Zusammenhänge von Giftstoffen und Krebs.

Eine andere Quelle von Giftstoffen sind Pestizide. 2010 erschien der 442 Seiten starke wissenschaftliche Bericht der Europäischen Nahrungsmittelüberwachungsbehörde EFSA für 2008.

Von ca. 900
in der Landwirtschaft eingesetzten Pestiziden wurden 78 auf Rückstände in Nahrungsmitteln untersucht. In Deutschland wurden 729 Proben untersucht, in Italien 1747, in England 936, in Frankreich 813, in der Niederlande 808, in Rumänien 796, in Spanien 537 usw. (S.23).

Die 11610 Stichproben enthalten Bohnen, Karotten, Gurken, Mandarinen, Orangen, Birnen, Kartoffeln, Reis und Spinat. Über das EU-Monitoring hinaus gibt es nationale Überwachungsprogramme.

Wenn man die Anzahl der Stichproben auf die Größe der jeweiligen Bevölkerung bezieht wird in Ländern wie England (4 pro 100000), Polen (4), Latvia (5), Portugal (7), Frankreich (8) und Italien (11) sehr wenig auf Rückstände untersucht und in Ländern wie Estonia (24), Malta (24), Österreich (24), Niederlande (26), Luxemburg (29), Norwegen (32), Ungarn (36), Finnland (39), Slowenien (63), Zypern (66) und Island (88) vergleichsweise intensiv. Deutschland (19) liegt im Mittelfeld (S.29).

Länder wie Norwegen (0.93), Belgien (0.97), Slovakei (1), Österreich (1.4), Ungarn (1.7), Rumänien (2.2), Malta (2.4), Slowenien (5.1) und Zypern (8.6) überwachen Babynahrung viel intensiver als Länder wie Frankreich (0.02), UK (0.06) oder Portugal (0.09) (S.35).

Bei den verarbeiteten Nahrungsmitteln untersuchten Deutschland (0.07) und UK (0.08) wenig und Österreich (3.6), Slowenien (3.6) und Finnland (4.4) vergleichsweise intensiv (S.39). In Karotten wurden 34 Giftstoffe nachgewiesen, davon 8 oberhalb des als unkritisch angesehenen täglichen Grenzwerts (MRL). Bei Gurken sind es 50 Giftstoffe und 14 Überschreitungen, bei Orangen 46 Gifte und 14 Überschreitungen und bei Birnen gar 55 unterschiedliche Giftstoffe und 13 Überschreitungen (S.49f).



Kinder sind extrem belastet durch Pestizide in Birnen (bis zum 10-fachen Wert) . . .



in Orangen (bis zum 17-fachen Wert) . . .



in Kartoffeln (bis zum 22-fachen Wert) . . .



in Gurken (bis zum 25-fachen Wert) . . .




Ist es nicht erschreckend wenn "Grenzwerte" bereits bei einzelnen Mitteln so stark übertroffen werden können und dabei ja üblicherweise viele verschiedene Gifte in einer Probe zu finden sind?

Allein das Pestizid Diazinon belastet deutsche Kinder auf lange Zeit gesehen mehr als zugelassen. Besonders viel von diesem Gift scheint dabei aus Äpfeln zu stammen, gefolgt von Orangen.



Wie verträgt sich diese Flut von Agargiften und die damit ausgelöste Langzeitbelastung mit dem Gedanken der Prävention?

Warum all die vielen Agrargifte, wenn das kleine Land Kuba in 2000 einen alternativen Nobelpreis erhielt für den Verzicht auf die Nutzung von Pestiziden und Kunstdünger. Salat, Tomaten, Bananen und Kartoffeln waren dort 100% schadstofffrei.

Dazu passen die unerwartet guten Werte für Kindersterblichkeit und Lebenserwartung. Trotz des Verzichts auf Gift und Kunst wurden Rekordernten berichtet bei den Grundnahrungsmitteln.

Will man daraus lernen?


Hier 2 wichtige Veröffentlichungen zu diesem Thema (als pdf herunterladbar):

  European Food Safety Autority: "2008 Annual report on pesticide residues according to article 32 of regulation (EC) no 396/2005" EFSA J 8,7 1646 12.7.2010
  Leffall, Kripke: "Reducing environmental cancer risk. what we can do now" President's Cancer Panel 2008-2009 Annual Report 4.2010

mehr zum Thema Giftstoffe und Entgiftung .
mehr zum Erfolg mit Entgiftung durch Vitamin C bei Krebs .
mehr zum Thema kinesiologische Tests ,
und mehr zum Thema Homöopathie .

Herzliche Grüße und viel Erfolg mit meinen Seiten
wünscht Matthias Weisser

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