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Thailand
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Thailand - Von Bangkok zum Goldenen Dreieck
Erlebnisse einer Rundreise mit 4 Tagen am Meer
Bangkok - Goldenes Dreieck - Hua Hin

"ein Reiseführer, der sich von anderen völlig abhebt.. unterhaltsam geschrieben.. kurze Sätze.. herzerfreuende Kleinigkeiten/Details.. benötigte Gepäckstücke.."

84 Seiten, 44 Abbildungen - 2. Auflage

Inhalt:
Vorwort, Kurzgeschichte Thailands, Währung, Rundreise - Bangkok - Ayuthaya - Sukhothai - Chiang Rai - Mae Sai - Chiang Mai - Lamphun - Lampang - Phitsanoluk - Lopburi - Saraburi - Thonburi (Bangkok) - Hua Hin, Vor/Nachteile Thailands, Checkliste: Was nehme ich mit

Ziel Land und Leute kennenlernen, Erholung (Karstadt Special Tours)
Wann 9.10. - 23.10.1999
Beteiligte Matthias Weisser, Markus Weisser, Reisegruppe
Anreise Bahn: Taufkirchen -> Frankfurt
Flug: Frankfurt -> Bangkok mit Thai Airways und zurück
Reiseroute Bangkok -> Sukothai -> Ayuthaya -> Chiang Rai -> Lampang -> Goldenes Dreieck -> Laos -> Chiang Rai -> Chiang Mai -> Phitsanoluk -> Lamphun -> Lampang -> Thonburi -> Golf von Siam -> Cha Am -> Hua Hin und zurück nach Bangkok
Impfungen keine durchgeführt
Währung Reiseschecks in DM an der Straßenecke gegen "Baht" eintauschen
angezogen leichte Sommerkleidung
Erfahrungen interessantes Land mit viel Reisanbau, sehr gutem Essen und höflichen Menschen, die in den buddhistischen Tempeln ihrem Gott huldigen, Englisch hilft viel weiter, preisgünstige Reise. Kunstfertige Schirmmacher etc. in Chiang Mai
Finanzielles vergleichsweise preisgünstige Reise
Tipps sehr preisgünstig Seide oder Textilien kaufen, auf den Nachtmärkten feilschen, preisgünstige Gewürze, Cashew-Kerne, Tuk Tuk fahren in Bangkok, ins Hotel Oriental
Aufgeschrieben im Sept. 2000 aus den Notizen vom Oktober 1999   © 2000-2014 Matthias Weisser

Thailand Karte
Von Bangkok geht es nach Norden zu den Tempelanlagen von Ayuthaya und Sukhothai. Von hier aus fahren wir nach Chiang Rai. Ein Tag führt an die Nordspitze des Landes zum goldenen Dreieck nach Mae Sai und wieder zurück. Chiang Mai ist das Handwerkszentrum des Landes. Über Lamphun, Lampang gelangen wir südlich nach Phitsanoluk. Dann über Lopburi, die Stadt der Affen und Saraburi zurück nach Thonburi, den Vorort von Bangkok. Abschließend beginnt der Badeaufenthalt am Golf von Thailand in der Nähe von Hua Hin. Rückflug von Bangkok.

Textauszug . . .

3. Tag: Montag 11. Oktober - Bangkok
Wat Trimitir, Wat Phra Keo, Buffet China-Town, Seidengeschäft, Hotel Oriental, Nachtmarkt, Tuk Tuk

6:20 ist es, mein Hemd ist wieder trocken. Gestern abend hatte ich es noch gewaschen. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch, Schweißperlen stehen auf der Stirn. Die Klimaanlage hatten wir abgeschaltet wegen des unangenehmen Geräuschs. 6:30 ertönt der Weckruf. "Good morning, wake up - we hope you enjoy your day". Für mich klingt es so ungewohnt nett, daß ich mich gleich wie in einer anderen Welt fühle. Am Himmel ziehen große Vogelschwärme ihre Runden. Unser alter BRAUN-Rasierer arbeitet problemlos an der speziellen 220V-Dose.

Heute geht es also auf die Stadtrundfahrt. Für die Besichtigung der königlichen Tempel muß die Schulter bedeckt sein. Lange Hosen und geschlossene Schuhe. Sandalen mit Riemen sind allerdings auch in Ordnung. Zum Betreten der Tempel sind die Schuhe auszuziehen. Wer kurze Hosen anhat kann eine lange Hose darüberziehen.

Mit dem Aufzug ins Erdgeschoß hinunter. Schnell ist er und komfortabel. Rechts hinten ist das Frühstücksbuffet aufgebaut. Die Vielfalt erschlägt mich fast: Jede Menge exotische Früchte, dazu hole ich mir Toast.

Pünktlich um 8:00 steigen wir in unseren Bus. Richtung Innenstadt geht es, zu den Tempeln. Mitten durch den zähen Großstadtverkehr, der hier zwischen 7:30 und 21:00 pulsiert. 3 Mio. Autos sind in Bangkok angemeldet. Auf 1500qkm dehnt sich die Stadt aus. Nur 11% davon sind Straßen. Üblich sei ein Wert von 20%. Vor 40 Jahren gab es sogar eine Straßenbahn, aber die ist schon lange weg. Ab Dezember soll es wieder eine geben und auch eine U-Bahn. Da Bangkok nur etwa 80cm über dem Meeresspiegel liegt ist der U-Bahnbau etwa 3 mal so teuer als sonst üblich.

Wir sind da! Aussteigen. Im klimatisierten Bus merkt man gar nicht, wie schwül es draußen ist. 5 ½ Tonnen soll die massiv goldene Buddhastatue im Tempel Wat Trimitir wiegen. Auf dem Rückweg fahren wir durch China-Town. 350-400000 Chinesen leben hier. Der Name des Flusses "Menam" bedeutet "Mutter des Wassers", der Reiseführer spricht vom "Chao Phya".

Es gibt in Bangkok bei weitem mehr Tempelanlagen als wir ansehen können. Daher konzentrieren wir uns auf die beiden schönsten. Wirklich beeindruckend ist der große Königspalast mit dem Königstempel Wat Phra Keo, dem goldenen Turm und dem reichverzierten Thron. Im Stau der Touristen arbeiten wir uns meterweise vorwärts. An den meisten Stellen darf man fotografieren und filmen, in einem Gebäude ist es jedoch verboten. Wer es dennoch wagt, bekommt den Film aus der Kamera gezogen und auch der Führer bekommt Ärger. Gut gelungen ist das Gruppenfoto, das der thailändische Fotograf von uns direkt am Eingang aufgenommen hat. Den A4-Karton füllt es fast aus. Dafür sind die 150bt (ca. DM 7.50) wirklich nicht zu teuer. Je länger man in der feuchten Hitze schwitzt, um so mehr lernt man die Klimatisierung unseres Busses schätzen.

Unser Restaurant für das Mittagsbuffet liegt am Fluß, mitten in Chinatown. Wan Fah heißt es und die Auswahl ist riesig. Als Vorspeise eine chinesische Suppe. Mit den kleinen Pepperoni für den, der es scharf mag. Weil mir die Suppe so gut schmeckt, hole ich mir gleich noch eine zweite. Am Büffet herrscht die Qual der Wahl: Vielerlei Sorten Fleisch auf die verschiedensten Arten zubereitet. Während ich überlege, was ich in welcher Reihenfolge probieren möchte, unterhält uns eine junge Thailänderin mit ihrem Saiteninstrument. Wirklich gut schmeckt auch der Nachtisch. Ein großer Tisch ist angerichtet mit den verschiedensten süßen Gerichten. Mit Mondamin scheint so manches zubereitet zu sein. Außerdem gibt es Kokosmilch, Sirup, Ananas und vieles mehr. 80bt + 20bt Trinkgeld zahlen wir für die zwei Wasser, das Essen ist im Reisepreis enthalten.

Vor der Türe stehen schon wieder einige Garküchen. Lecker schaut das aus, was da im Wok so köchelt. Vorbei an einigen Tuk Tuk`s, den dreirädrigen Karren. Mit einem Motorradmotor tuckern die Fahrer in abenteuerlicher Weise durch die ganze Stadt. Mit den schmalen Gefährten kommt man überall dort noch durch, wo es mit dem normalen Fahrzeug oder Taxi schon lange klemmt. Das Stinken hat man ihnen abgewöhnt, sie fahren wohl mittlerweile mit Erdgas. Unser Busfahrer kämpft sich durch den dichten Verkehr.

In der Sriayudhya Road gleich neben dem Siam City Hotel erstehen wir ein schönes Seidentuch mit Elefantenmuster für Marianne. 500bt haben wir dafür angelegt. Während der Heimfahrt erklärt uns Paisan das weitere Programm. Um 19:00 können wir zum Nachtmarkt gehen. Morgen werden wir um 6:00 geweckt, um 7:00 sollen wir die Koffer vor die Türe stellen, damit sie abgeholt werden können. 7:30 ist Abfahrt.

Was können wir heute noch unternehmen? Gerne würde ich noch einmal ins Hotel Oriental gehen, um ein Foto bei Tageslicht zu schießen. Auch die Videokamera macht deutlich schönere Aufnahmen bei genügend Licht. Also los, so weit ist es ja nicht. Den Fußweg kennen wir ja schon. Und zurück nehmen wir wieder das Boot. Zeit wird es bei "Harry`s" unseren Seidenstoff und die 2 Tücher abzuholen. Die Stoffränder hat er einfassen lassen, saubere Arbeit.

Meine Uhr ist ganz schön angelaufen. Kein Wunder bei der hohen Luftfeuchte. Es ist noch eine alte Aufziehuhr von meiner Großmutter. Mit dem Taschenmesser geht der Deckel hinten ab. Mit dem Fön hineingeblasen ist das Innenleben schnell wieder trocken.

50bt kostet uns die Busfahrt zum Nachtmarkt. Nun sind wir also mitten drin im Geschäftstrubel von Bangkok: T-Shirts, Jeans, billige Leatherman-Imitationen, Billigimitat-Uhren, fast alles ist hier zu haben. Einer der Verkäufer würde mir sogar meine 25 Jahre alte Aufziehuhr in eine seiner Billig-Quarzuhren umtauschen.

Lästig sind die Leute, die einen alle paar Meter ansprechen, weil sie uns zu einem der vielen Sex-Tempel führen wollen, die hier nur wenige Meter entfernt einer nach dem anderen stehen.

Viel Spaß macht das Handeln. Rudolf und Gabi aus unserer Gruppe sind darin wahre Meister. Zuerst schaut sich Gabi etwas an und überlegt ob sie es denn brauchen könnte. Die Verkäuferin ist natürlich sehr daran interessiert ein Geschäft zu machen. Gabi zieht sich dann zurück und überläßt Rudolf den Rest. Die Verkäuferin tippt den gewünschten Preis in den Taschenrechner ein und zeigt das Display. Viiieeel zu teuer, sagt Rudolf. Dafür bekommt er ja in Chiang Mai angeblich schon 3 Kleider. Daraufhin gibt es ein schärfer kalkuliertes Angebot. Freundlich lächelnd tippt die junge Frau die neuen Ziffern ein. Rudolf schaut kurz und antwortet: "Viiiiieeeel zu teuer". Bei dem hohen Preis kann er sich ja die Rückfahrt zum Hotel nicht mehr leisten. Und so geht es hin und her bis auch Rudolf immer öfter seine niedrigen Gebote in den Rechner tippt.

Die Handelsspannen müssen hoch sein. Anders kann ich mir es jedenfalls nicht erklären, daß die Kleider, die Rudolf gekauft hat, nur noch etwa die Hälfte von dem gekostet haben, was ursprünglich gefordert worden war. Und auch da wird wohl noch etwas dabei verdient worden sein.

Handeln macht hungrig. Zu essen gibt es hier alle paar Meter etwas in einer der rollenden Garküchen. Paisan hatte uns geraten bei "Tip Top" oder "Derby King" einzukehren. Das Essen dort sei gut, die Preise fair. Da vorne ist es ja, das "Tip Top". Markus wählt Chicken mit Cashew, ich entscheide mich für die scharfe Variante mit Chili. Sehr gut schmeckt das! Zu zweit bezahlen wir 200bt (knapp DM 10.-).

Noch einmal bummeln wir über den Markt. Der "Leatherman" (ein amerikanisches Universalwerkzeug), den Rudolf gerne hätte, soll zunächst 2100bt (knapp DM 100.-) kosten. Die Imitate hier sehen dem Original zwar recht ähnlich und stainless (rostfrei) steht manchmal auch darauf. Wenn man genau hinsieht, erkennt man den Rost aber schon. Am Ende sind uns selbst 500bt (knapp DM 25.-) noch zu teuer dafür.

Über der Straße gibt es eine Art Biergarten. Durstig bestellen wir ein paar Fruchtdrinks. Meiner schmeckt eher künstlich. Die 120bt erscheinen im Vergleich zum vorherigen Essen teuer.

Spät ist es geworden. Und wie kommen wir jetzt heim? Kaum sind wir ein paar Meter Richtung stadtauswärts gelaufen fragt uns ein Tuk Tuk-Fahrer, ob er uns mitnehmen kann. Uns alle vier? Wie sollen wir denn da reinpassen, auf die Rückbank des 3-rädrigen Gefährts? Der Fahrer schaut recht zuversichtlich. Also probieren wir es. Markus sitzt halb außen auf der silbernen Stange und so rast unser Thai durch das nächtliche Bangkok. Wendig quetscht er sich durch den teilweise immer noch dichten Verkehr.

Wenn es freier wird, gibt er ordentlich Gas: Bestimmt so um die 80 Sachen bekommt er auf den Geraden drauf. Natürlich gibt es auch Kurven, vor denen er im letzten Moment recht heftig bremst. Für uns ist es ein Riesenspaß so dahinzufliegen. Wir denken besser nicht darüber nach, was passieren könnte. Schließlich gibt es keine Gurte und auch keine Airbags. Mutig halte ich die Videokamera hinaus, um ein paar Szenen einzufangen. Als wir am Hotel aussteigen, hat uns das Abenteuer nur 100bt gekostet. Mitternacht ist es, Zeit schlafen zu gehen.
UNTERKUNFT: HOTEL MENAM RIVERSIDE BANGKOK

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6. Tag: Donnerstag 14. Oktober - Bergvölker, Goldenes Dreieck
Bergvölker, Grenze zu Burma, Büffet Mae Sai, Bootsfahrt Burma/Laos, Massage Chiang Rai

6:30 klingelt der Weckruf. Ab in die Badewanne. Heute nacht habe ich von einer braunen Schlange geträumt. Ob dies etwas zu bedeuten hat? Paisan sagte da doch etwas dazu. Ob ich jetzt besonders viel Glück habe? Zum Frühstück hole ich mir eine chinesische Suppe, dazu Toast, Eier, Schinken und natürlich Früchte. Vom Speisesaal aus sehe ich das Rikscha-Depot. Da stehen sie alle friedlich nebeneinander mit ihren stark nach vorn gebogenen Vorderradgabeln. Plötzlich fahren sie alle los. Um 8:00 fahren auch wir los.

Mit dem Pickup geht es zu den Bergvölkern. Die Akhas und Yaos sind recht geschäftstüchtig. Kitschige Holzpuppen für 30bt. Eine alte Frau in Tracht mit dem typisch dunkelrot verfärbten Mund von der Bethelnuß verkauft mir nach zähem vergeblichen Abwinken eine hölzerne Armbrust mit Pfeilen für 40bt. Zu einem Foto kann ich mich nicht entschließen. In der Hütte rechts kann ich ungestört filmen, es wird jedoch ein Trinkgeld von einigen baht erwartet.

Überallhin verfolgen mich die Kinder und wollen mir ein Freundschaftsband á 10bt verkaufen. Viel Geld ist es ja nicht. Ich kaufe also eines und habe dann aber trotzdem keine Ruhe. Meine Anziehungskraft auf Kinder scheint groß zu sein. Eine ganze Traube hat sich um mich versammelt. Es will wohl jeder seine 10bt haben und sie erklären mir auf ihre Weise, dass ich mit einem Band ja noch nicht alle möglichen Farbkombinationen habe. Als ich sie anlache, lachen sie herzlich zurück, um kurz danach wieder mit ernster trauriger Miene und bittender Stimme nach 10bt für solch ein Band zu fragen. Längst bin ich der Filmstar der Touristen mit meiner lustigen Kinderschar. Carla macht ein Foto. Auf ihre Art sind die Kinder nett. Schade nur um die Zähne, wenn sie all die Süßigkeiten essen, die mancher Tourist hier so mitbringt, weil er es gut meint.

Und weiter geht es Richtung Grenze zu Burma. Mae-Sai heißt der kleine, nördlichste Ort Thailands. Seit 2 Wochen ist die Grenze geschlossen. Natürlich gibt es jede Menge Souvenirhändler. So erstehe ich ein T-Shirt für 100bt und 2 grüne Jadeelefanten aus Burma für zusammen 90bt. Zum Essen treffen wir uns in einer Seitenstraße im Wang Thong Hotel. Das Büffet ist gut. Auch süße Sachen werden in einer großen Auswahl angeboten. Erst einmal hole ich mir ein Knoblauchbrot, dann die chinesische Suppe,.... Als Nachtisch Ananas, Melone und Kuchen. Kaffee und Tee wird serviert. Das Wasser kostet heute 30bt pro Person. Ein Klavierspieler spielt leise Musik.

Im Bus gibt es wieder Whisky, "Schön dumm". Bis zum nächsten Halt schaffe ich es 2 Postkarten zu schreiben. Das Lied, das die jungen Mädchen in Tracht da draußen vereint zusammen singen, hat den einfachen Text "One (ein) Fotooh 10 baht". Sie wollen damit auf ihre Art sagen, was sie als finanzielle Gegenleistung von den Fotografen erwarten. Lange habe ich gebraucht, um diesen Text zu verstehen, denkt man doch zunächst an eine natürliche Sprachbarriere.

Steil und schweißtreibend ist der Weg den Berg hinauf. Und auch oben wieder Kinder, die Geld dafür möchten, wenn man sie fotografiert. Der Ausblick ist herrlich. Hier sind wir mitten am goldenen Dreieck, wo Thailand, Burma und Laos zusammenstoßen. Auf dem breiten Mekong-Fluß direkt unter uns fahren die schnellen Boote, die Menschen und Waren zwischen diesen Ländern befördern. Wieder unten hat Carla einen Stempel vom goldenen Dreieck, den man sich hier in den Reisepaß stempeln kann.

Mit einem Boot fahren wir nun über den Mekong-Fluß ein Stück weit in Richtung Burma. Erst geht es vorbei am edlen Spielcasino. Dann als Kontrast oben am Ufer die ärmlichen Häuser der Burmesen. Eine Frau wäscht unten am Steg Wäsche und winkt freundlich herüber.

Unser Boot schwenkt nun zum rechten Ufer Richtung Laos. An Land gibt es einen kleinen Souvenirladen mit Postkarten und Briefmarken aus Laos. Wer Lust hat kann das Schild fotografieren, dass wir uns hier nun in Laos befinden. Die Flagge ist in der Mitte blau mit einem weißen Punkt darin. Dazu links und rechts ein roter Streifen. Ein paar schreiben von hier Postkarten, die Briefmarken sind recht farbenfroh. Gut schmeckt hier der Whisky, den wir kostenlos probieren dürfen. Viele Blätter schwimmen in der Flasche. Für 30bt bekommen wir 2 Geldscheine mit 1500 Gib, umgerechnet wohl ein Viertel Dollar.

Über den Fluß fahren wir wieder zurück nach Thailand. Während unser Bus wieder die etwa 63 Kilometer nach Chiang Rai zurücklegt, unterhalten sich die Reisenden über die Vorteile von Meyers Reisen. Wüstentouren mit dem Bus. Las Vegas von Montag bis Freitag ohne Frühstück oder auch den besonderen Reiz der Insel Ceylon. Das Reisegewerbe hat auch seinen Reiz.

Meine Uhr ist wieder mächtig angelaufen. Also wieder den Deckel aufmachen und fönen. Die Klimaanlage hält das Zimmer kühl. Das Freundschaftsband und die hölzerne Armbrust kommen in den Koffer. Die letzten 3 Postkarten schreiben an Bekannte in Deutschland. Schnell noch den Fleck rauswaschen aus dem grünen T-Shirt und dann in die Badewanne.

Um ¼ vor 7:00 treffen sich die Interessierten zur thailändischen Massage. Markus bringt die Karten weg. Die Schlüsselkarte für das Zimmer nimmt er mit und so sitze ich nach wenigen Sekunden im Dunkeln. Der Strom im Zimmer wird eben mit dieser Karte bei Verlassen abgeschaltet. Also die Vorhänge aufgezogen, damit es wieder etwas heller wird im Zimmer. Noch 4 Minuten. Schnell in die Hosen, Socken und T-Shirt. An Geld nehme ich 600bt mit. Türe zu und die Treppe hinunter.

Unten erwartet uns ein Kleinbus, der uns ein paar Straßen weiter bringt. Jeder bezahlt seine 450bt, dann geht es barfuß eine Treppe höher. Zuerst werden die Füße gewaschen. Dann geht es nach rechts in einen größeren Raum. Jeder hat eine Matratze und seinen eigenen weiblichen Masseur. Zum Umziehen wird kurz ein Trennvorhang vorgezogen. Die leichte Kleidung erleichtert die Massage. Rasch merkt man, dass es sich um eine Massageschule handelt. Das Personal wird hervorragend ausgebildet.

Es beginnt mit den Füßen. Systematisch werden die Reflexzonen nach einem bestimmten Schema abgearbeitet. Verhärtungen und Ablagerungen werden bemerkt und individuell unterschiedlich ausmassiert. Dann folgen die Beine, erst links, dann rechts. Jede Faser wird mehrfach durchgeknetet. Dann die Oberschenkel. Die Arme, erst links, dann rechts. Meine Schultern tun ziemlich weh. Dann Augen und Stirn.

Jetzt dreht man sich um, um auch am Rücken jede einzelne Muskelfaser durchgeknetet zu bekommen.
Der Masseur arbeitet mit seinen Händen, den Armen, den Füßen und Beinen. Meine Masseuse ist eine etwas kräftigere Frau mit ordentlicher Kraft und Ausdauer. Mancher Griff tut schon ziemlich weh und man tut gut daran den Mund zu halten. Schließlich geht es den anderen kaum besser. Zeitweise ist man richtig schläfrig, kein Wunder bei dem gedämpften Licht.

So um die 2 Stunden liegen wir nun also hier. Endlich dürfen wir uns wieder aufsetzen. Nun wird die verspannte Nackenpartie gelockert. Richtig wach sind wir nun wieder. Als Abschluß gibt es eine Tasse Tee. Das Trinkgeld betrug bei uns so um die 100bt. Rudi, der sonst so heftig handelt, hat heute seine Spendierhosen an und verdirbt aus meiner Sicht die Preise.

22:25 sind wir wieder zurück, Schlafenszeit. Markus war noch am Nachtmarkt und hat einen Gürtel erstanden. Die Lampe lässt sich nicht ohne weiteres abschalten und bevor wir den ganzen Strom abstellen, drehe ich einfach die Birne locker. Erst am nächsten Tag finden wir heraus, wie einfach das mit dem Schaltpult am Nachtkästchen gegangen wäre. Manchmal ist man eben einfach zu dumm. In dieser Nacht friere ich unter der dünnen Decke. Die Klimaanlage lässt sich leider nicht separat beeinflussen.
UNTERKUNFT: HOTEL WIANG INN IN CHIANG RAI

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8. Tag: Samstag 16. Oktober - Chiang Mai
Elefantencamp, Ochsenkarren, Floßfahrt, Orchideenfarm, Wat Doi Suthep (300 Stufen), Kantoke-Palast, Tuk Tuk

Um 6:00 erfolgt der Weckruf. Beim Frühstück gibt es heute einen Omelettbäcker. Beeindruckend der große Durchlaufautomat für Toast. Gut schmecken die Frühlingsrollen und auch die kurzen Bananen.

Im April ist der heißeste Monat. Dann wird das Neujahrsfest gefeiert, die Stadt ist überfüllt. Man zieht sich schön an und es gibt Wasserspiele. Dazu füllen die Männer einen Pickup mit 200 Liter Wasser. Die Frauen tragen besser keine dünnen weißen Kleider, denn eben sie werden bevorzugt naßgespritzt. Jeder Thai soll einmal im Leben am 13.4. zu diesem Fest nach Chiang Mai kommen.

Links ab ginge die Straße nach Mae Hong Song, eine Straße mit 1600 Kurven. Wir benutzen sie nicht, sondern fahren zum Elefantencamp. Vorne kommen uns bereits die Ochsenkarren der ersten Gruppe entgegen. Wir starten zunächst mit den Elefanten. Der Aufstieg erfolgt in luftiger Höhe. Bloß kein Fehltritt jetzt. Zu zweit sitzen wir auf der hölzernen Bank, vor uns der Mahout. Mit den bloßen Füßen lenkt er das Reittier. Über einen steilen Erdpfad geht es in den Fluß hinunter. Fuß um Fuß vorwärts in Steillage abwärts. Nur gut, dass man sich seitlich festhalten kann. Rudi und Gabi sind dicht hinter uns. Und nun? Sie überholen einfach! Mitten im Fluß ziehen sie links an uns vorbei. Drüben stapft unser Dickhäuter mit vorsichtigen Schritten den schmierigen Erdpfad hinauf. Welch Glück, dass er dabei nicht ausrutscht. Ein paar Meter weiter geht es schon wieder in den Fluß, diesmal quer hindurch und drüben in den Seitenarm. Nun sind wir schneller und überholen Rudi und Gabi. Die Fotoapparate konnten wir im Vorbeiziehen austauschen und so hat jeder ein Bild vom anderen geschossen. Links hinauf verlassen wir den Fluß und kommen vorbei an einer Verpflegungsstelle, wo für 20bt der Elefant mit Bananen "vollgetankt" werden kann. Unser Mahout gibt den Treibstoff gleich fünfstückweise. So schnell kann man gar nicht schauen, wie Bündel um Bündel im Maul verschwindet. Danach geht es umso besser. Als erstaunlich berggängig erweisen sich die großen Tiere. Obwohl der Pfad so steil ist, dass wir uns extrem gut festhalten müssen ist der Gang der Elefanten sicher, wenn auch stark schwankend.

Nun wird auf die Ochsenkarren umgestiegen. Ein braungebrannter Fahrer lenkt 2 weiße Ochsen. 4 Fahrgäste steigen seitlich auf und sitzen unter einem großen Sonnenschirm. Mal fährt Rudi unseren Karren, mal probiert es Markus. Die Ochsen kennen jedenfalls den Weg. Notfalls hilft die Stimme ihres Herrn.
Lustig ist die Elefantenshow, einer spielt Fußball. Beim Elefantenbad werde ich ordentlich naß, weil einer der Treiber an mir die Rüsseldusche ausprobiert. Manchmal ist es gar nicht so gut mit der Videokamera zu nah am Geschehen zu sein. Das T-Shirt kann ich jedenfalls auswinden.

Nun stehen Flöße bereit. Den braunen Fluß (es ist der Mae Ta Mahn) hinunter treiben lassen - klingt einfach. Jeweils 4 Personen sitzen auf einem Bambusfloß, vorne und hinten ein Thai mit einer langen Bambusstange. Unsere Bootsführer nutzen die Strömung geschickt aus. An ein paar Stellen benimmt sich das Wasser etwas wilder und schwappt so auf die Bambusstangen. Links und rechts läuft es in meine Turnschuhe.

Das Floß vor uns hat nicht so erfahrene Führer und so läuft es plötzlich auf eine Schilfbank auf. Nun stehen beide Thai bis zum Bauch im Wasser und versuchen das gestrandete Gefährt wieder flott zu bekommen. Unsere Führer lachen herzlich darüber. Es ist eben doch nicht so einfach.

Wir haben großen Spaß an der Bootsfahrt. Weiter unten wartet unser Bus darauf uns wieder einzusammeln. Während die Thai die Flöße per Lastwagen wieder flussaufwärts transportieren, fahren wir weiter zu den Orchideen.
Ein deutsch sprechender Professor erklärt uns die Aufzucht. In eine Flasche kommt Nährlösung und Wasser. Dazu Samen mit der Pipette. Dicht verschlossen wächst die Pflanze so 1 Jahr. Nun kommt sie in einen Topf und wird 2x täglich besprüht. Holzkohle kommt hinzu. Etwa 20 Jahre lebt eine Orchidee. Im Gewächshaus gibt es jede Menge davon. Jeder Besucher bekommt eine kleine Blüte mit Anstecker fürs Hemd. Die schriftliche Anleitung für die Setzlinge klingt recht kompliziert. 250bt kostet eine Flasche zum Mitnehmen. Langsam geht mein Videomaterial zur Neige.

Das Essen ist leicht und gut. Suppe und Schweinefleisch süßsauer. Dazu eine Frühlingsrolle. Und natürlich der gute Tee. Das Foto des Fotografen von der Elefantentour ist sehr gut gelungen. 200bt incl. Negativ und Rahmen sind dafür nicht zu teuer.

Im Bus gibt es wieder Whisky. Draußen regnet es in Strömen. Steil geht es die Bergstraße hinauf. Unser Ziel ist der Tempel Wat Doi Suthep, ein Tempel im Lannathai Baustil wo Buddhas Reliqien aufbewahrt werden. Im ersten Gang nimmt unser Bus die letzte Kehre. Ob wir wirklich aussteigen wollen? Sehr erfreulich schaut es draußen nicht gerade aus. Strömt doch wasserfallartig das gesammelte Naß der 300 Stufen die breite Treppe herunter.

Im Gegensatz zum ersten Bus, der gleich wieder kehrt macht, lassen wir uns nicht entmutigen. Und schon kurz nach dem Aussteigen lässt der Regen nach und auch die Treppe ist wieder begehbar. Gabi hat einen Schirm und so kann ich filmen ohne die Kamera zu ruinieren. Oben ziehen wir die Schuhe aus. Der Chedi ist reich vergoldet. Darunter stehen die Buddha-Statuen, die von den Gläubigen schichtenweise mit hauchdünner Goldfolie beklebt werden. Bruchstücke des Blattgolds finden sich auch am Boden. Dazu brennen Kerzen und Räucherstäbchen.

Die Souvenirverkäufer bieten Tigerbalm, bemalte Seide und aufklappbare Metallelefanten als Glücksbringer an. Je weniger man daran interessiert ist, umso kleiner der Preis. Den tollen Blick von oben herunter auf Chiang Mai haben wir leider verpaßt.

Zurück im Hotel kommt im Fernsehen gerade die Kochstunde: Brokkoligratin wird da soeben zubereitet. Mich erinnert es an das Maggi-Kochstudio. Das Wetter ist trübe, es regnet. Ein heißes Bad tut gut.

Mit dem Bus geht es durch das nächtliche Chiang Mai zum Kantoke Palast in der Changklan Road, wo uns ein reichhaltiges Abendessen und die Theatervorstellung erwartet. Klebreis, Honigreis, frittierte Speckschwarte, frittierte Hühnchenflügel und ebensolche Banane schmecken ganz vorzüglich. Die Musiker sind sehr versiert, wenn es auch für europäische Ohren recht ungewöhnlich klingt. Die dargebotenen Tänze reichen vom Fingernagel-Tanz über den Schwert-Tanz zum Teepflücker-Tanz. Anstelle von Servietten gibt es abgepackte feuchte Stofftücher, um sich die Finger nach dem Essen wieder sauberzumachen. Immerhin 50bt pro Person kostet heute das Wasser, ein vergleichsweise stolzer Preis. Zum Abschluß gibt es einen Whisky.

Im Freien erwartet uns ein handgemachtes Feuerwerk. Nach den bekannten sprühenden Funken werden runde tonnenartige Heißluftballons gestartet, die, betrieben von einer brennenden Wärmequelle, rasch höher und höher in den Himmel steigen. All das Unglück, das man während des Jahres hatte soll damit davonfliegen.

Und wie kommt unsere Reisegruppe jetzt nachhause? Mit einem großen Tuk Tuk-Konvoi mit Polizeieskorte. Einfach herrlich, wie ein Tuk Tuk dem anderen hinterherfährt und die Polizei die Straße durch das nächtliche Chiang Mai nur für uns sperrt. Von Hi Lung sind manche der Polizeimotorräder, so eine Art chinesische BMW (Nachbau des BMW-Boxers). Bis zu 120km/h ist die Maschine schnell. Um 23:00 sind wir wieder beim Hotel. Gerne lassen sich die Polizisten auf ihrer Maschine fotografieren. Aber auch selbst darf man mal probehalber aufsitzen. Aus der Bar tönt Abbas Dancing Queen herüber, live gesungen von einer Thai.
UNTERKUNFT: HOTEL THE EMPRESS IN CHIANG MAI

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12. Tag: Mittwoch 20. Oktober - Cha Am
Ausflug nach Cha Am, Markt, Bahnhof

Das Vitamin C hat gewirkt. Die Halsschmerzen sind weg, nur der Kopf tut weh und die Stimme ist rauh. Die wildesten Sachen habe ich heute nacht geträumt. 6:45 ist es jetzt. Das weiße Hemd, das ich gestern mit Seife gewaschen hatte ist wieder trocken.

Das Frühstück ist sehr reichhaltig. Croissants, die man sich frisch im Toaster aufbacken kann. Dazu mehrere Sorten Marmelade und natürlich Früchte. Omeletts kann man sich frisch mit seinen Wunschzutaten zubereiten lassen.

Der Shuttle Service vom Hotel aus nach Hua Hin erscheint uns recht teuer. 70bt pro Person für die einfache Strecke. Für 150bt wird uns ein Taxi angeboten für 4 Personen, hin und zurück. Leider haben die beiden Mitreisenden, an die wir gedacht hatten schon den Shuttle gebucht. Carla liest lieber ihr Buch als mitzufahren.

Also marschieren wir los, in Richtung Cha Am. Dies ist weit weniger weit. Nur etwa 7km sollen es sein. Der Taxifahrer an dem wir vorbeikommen würde uns ja gerne fahren, wir wollen jedoch ein Stück laufen. An einer der nächsten Ecken treffen wir einen Thai auf dem Motorrad, der recht gut deutsch kann. Es soll einen Weg am Strand entlang geben. An der Straße rechts steht ein roter Bus. Der Fahrer macht ein Nickerchen im aufgeklappten Gepäckraum. Ein paar Meter weiter ist die Straße massiv aufgegraben. Über Schutt, Geröll und Kanalrohre geht es zur anderen Seite. Die Menschen wirken recht verschlafen. Ein blauer Pickup kommt entgegen und wickelt seine Geschäfte ab. Dann muß er wieder zurück wegen der Straße.

Am Strand liegen ein paar Fischerboote und Markus zückt seinen Skizzenblock. Teilweise schlafen die Fischer direkt unten am Wasser, manche auch in den Behausungen oberhalb der Straße. Kein Tourist ist zu sehen. Weiter vorne spielen 2 halbwüchsige Jungs Fußball und einige der Dorfbewohner schauen zu. Der dickere Junge ist nicht so geschickt und trifft den Hund. Am nächsten Hotel wird gerade das Dach repariert.

Leider hört der Strand jetzt langsam auf und so müssen wir landeinwärts. Vorbei an den neueren Ferienwohnungen geht es also in Richtung Hauptstraße quer durch das Gelände. Links steht ein Hirte bei seinen Wasserbüffeln. Weiter vorne biegen wir rechts auf die Hauptstraße ein. Das hätten wir wirklich einfacher haben können. Auf dem rechten Seitenstreifen, entgegen der Fahrtrichtung legen wir Kilometer um Kilometer zurück. Links eine "cannery" (Dosenfabrik). Die von Dole - die wir gerne besichtigen würden -ist es leider nicht und so marschieren wir weiter. Da vorne kommt es endlich, Cha Am!

Im Ort zieht es uns nach links, Richtung Bahnhof. An der Ecke steht eine Garküche. Rechts am Straßenrand reparieren ein paar junge Thai ihre Mofas. Der größte Teil liegt zerlegt einzeln auf dem Gehweg und immer noch werden Teile abgeschraubt. Weiter die Straße hinunter erstehen wir eine Flasche Wasser aus dem Eisschrank (10 bt). Das Fruchteis kostet nur 6bt. Das Silberputzzeug, das wir für Carla mitbringen sollen finden wir hier nicht. Weiter vorne beim Tempelzubehör soll es das geben.

Nun sind wir beim Großmarkt. Hier gibt es fast alles. Reis in den verschiedensten Sorten, Erdnüsse, die Tüte für 20bt, Gewürze, Fleisch, Wasch- und Spülmittel. Eine ältere Frau flickt eine verschlissene Lee-Jeans mit einem riesigen Loch am Knie mit einer uralten fußbetriebenen Singer-Nähmaschine. Geschickt näht sie einen großen Flicken auf die Schadstelle.

Gemüse, Melonen, Pepperoni, Tomaten, Lauch, Ananas. Der eine oder andere Verkäufer ist müde und schläft an seinem Stand. Ein aufgeweckter Junge schält Kokosnüsse. Dabei ist er recht geschickt und schnell.
Auf der Straße begegnet uns die Müllabfuhr. Vermummt wird mit dem Besen zusammengekehrt. Die Männer dahinter nehmen den Sand mit der Schaufel auf und leeren ihre Eimer auf den Pickup. Ein paar Kinder fahren auf der Straße mit einem seltsamen Gefährt.

Ein paar Meter weiter kommt der Bahnübergang über die eingleisige nichtelektrifizierte Strecke. 100m rechts davon liegt der Bahnhof. Direkt hinter dem Übergang eine Garküche, ein paar Meter weiter rechts die einfachen Behausungen der ärmeren Thai. Rechts steht eine Draisine aufgebockt auf ein paar Schienen. Am Bahnhof ist einiges los. Die Reisenden warten auf den Zug nach Bangkok. Als aufmerksamer Tourist wird man gerne angelächelt. Nach dem aushängenden Fahrplan hat der Zug Verspätung. Etwa 10 Minuten später kommt er dann, der dieselbetriebene Zug.

Eine Fahrkarte von hier nach Hua Hin soll 6bt kosten. Das sind ja nur etwa 42 Pfennige. In Verbindung mit dem kostenlosen Hotelshuttle nach Cha Am haben wir also nun die Möglichkeit für 6bt den tollen Markt in Cha Am zu besuchen und die Zugfahrt nach Hua Hin zu genießen. Da ist die direkte Fahrt vom Hotel aus mit 70bt doch viel teurer und weitaus weniger interessant. . . .

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Vielen Dank, daß Sie die Geschichte bis hier verfolgt haben.
Ich hoffe Sie hatten Ihren Spaß dabei. :-)
Im Buch geht es noch einige Seiten weiter . . .


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