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Prof. Alwin Seifert - ein Leben für die Natur - Zitate
Teil 1: Zusammenhänge
•  Symptome
•  Zusammenhänge, Diagnose
•  Therapieansätze
•  Erfolgsberichte bei Symptomen A-Z
Teil 2: Buchzitate
•  Zitate aus Alwin Seifert: Ein Leben für die Landschaft
•  Zitate aus Alwin Seifert: Kompostwirtschaft im großen Garten
•  Zitate aus Alwin Seifert: Gärtnern, Ackern - ohne Gift
Teil 3: Literaturhinweise zum Anklicken
Teil 4: Literaturhinweise Wissenschaft
siehe auch: Tompkins/Bird Kolloide Zetapotential Pflanzen Unterdrückung

"jedem technischen Bauwerk übergeordnet ist die deutsche Landschaft.. Dr. Fritz Todt.." Seifert S.52

"ohne den Bau der Reichsautobahnen hätte es folgende Begriffe nicht gegeben:
+ landschaftsverbundener Straßenbau
+ landschaftliche Eingliederung technischer Bauten
+ naturnaher Wasserbau
+ landwirtschaftliche Schutzpflanzungen
+ Heckenlandschaft
+ Landschaftsgestaltung.." Seifert S.48

"bei der Freimachung der Umwelt von Giften geht es um Geld,
viel Geld das an der Macht bleiben will.." Seifert2 S.20

"mit Mrd-Aufwand dafür gesorgt daß Schädlinge und Unkräuter ständig in ausreichender Menge da sind..
mit noch mehr Mrd werden sie vergeblich bekämpft.. immer neue Gifte erfunden..
bezahlt wird dieser Unfug vom Bauern, Verbraucher, Steuerzahler..
um das Perpetuum mobile in Gang zu halten darf das Dogma nicht erschüttert werden.." Seifert2 S.196

"Träger der Fruchtbarkeit eines Bodens
ist nicht sein Gehalt an Nährsalzen sondern sein Reichtum an Lebewesen.." Seifert S.35

"Wer heilt, hat recht"

Zitate aus Alwin Seifert: "Ein Leben für die Landschaft" 1962

"großväterlicher Hof.. Vater wird Zimmermann, Soldat im Krieg 1870/71.. Baugewerksschule in Höxter, Westfalen.. Bautechniker in Norddeutschland.. Anstellungsvertrag aus Potsdam: Arbeitszeit Mo-Sa 7-19, So 7-13.." S.7

"Alwin Seifert - geboren 31.5.1890 in München Haidhausen.." S.8,6

"königliches Theresiengymnasium.. Ausflüge mit Naturkundelehrer.. an schulfreien Nachmittagen in der noch freien Landschaft im Süden und Nordwesten der Stadt.. Kenntnis der heimischen Landschaft und ihrer Pflanzenwelt.. Basis für landschaftliche Eingliederung der Reichsautobahnen.." S.9f

"9 Jahre Mo, Di, Do, Fr 14km, Mi, Sa 7km Schulweg.. mühelos 20-30km Laufen nachmittags.." S.10

"Zeichenübungen um 6:00 vor dem Frühstück 1h lang.. eine Weile bereits 4:30 am Reißbrett.." S.12f

"Straßenkehren, Schneeräumen morgens 6:00 für 1 Mark pro Woche.." S.12

"an freien Tagen von schweren Backsteinen Mörtel abgeklopft.. tausende rostige Nägel geradegeklopft.." S.12

"Brennholz für den Haushalt gesägt aus altem Bauholz mit Nägeln/Mörtel.." S.12

"Zucht Schmetterlinge, Schwärmer, Spinner.. mit Äther, Zyankali töten.. auf der Auer Dult für 1 Mark 'Chemie für Ärzte, Tierärzte und Apotheker' von 1870.. Tabakanbau, reife Blätter geerntet, destilliert in Weißblechdose mit Liebig-Kühler.. Nitroglycerin, Pikrinsäure, Stickstoffperoxyd.." S.13f

"Bau Elektromotor (Hauptschluss, Nebenschluss) mit Stemmeisen, Hobel, Blechschere, Feilen.. jahrelang Stammgast im Deutschen Museum und Bibliothek.." S.14f

"Garten am Lagerplatz (Bauhof).. keine Wasserleitung -> große Regentonnen unter Dachrinnen.. Gießkannen füllen und tragen zu den Beeten.. Kohlrabi, grüne Bohnen, Stachelbeeren.. Erleichterung durch alte Schläuche, Heber des griechischen Meisters Heron.." S.12

"Schule leichtgefallen.. Abitur mit 1 in allen Fächern.. Architekturstudium Technische Hochschule München.. dazu erst Maurerlehre 59.5h/Wo.. 5.17 Mark pro Woche.. italienische Maurer aus dem Friaul (Udine).. Erdarbeiter im Akkord.. Gesellenprüfung 1912, Diplomhauptprüfung mit bestem Einser 1913.." S.15

"die Hochschule war noch eine Hohe Schule vor dem 1. Weltkrieg.. kleine Jahrgänge mit vielen wirklich Begabten.. hervorragende Männer bildeten den Lehrkörper.. Respekt und Bescheidenheit.. heute viel zu viele Studenten von denen viele nicht die Voraussetzungen zu angespannter geistiger Leistung mitbringen.. diese Vielzuvielen sind den Berufenen im Weg die mit ihren Lehrern in das enge Verhältnis vom Schüler zum Meister kommen sollten.." S.19

"Wandervogel-Bewegung.. Aufstand gegen das satte Leben.. das Echte kennenlernen - kleine Landstädte ohne Industrie/Fremdenverkehr: Landsberg am Lech, Wasserburg, Burghausen, Dinkelsbühl.. den Bächen und Flüssen nach an denen noch kein Techniker gearbeitet hatte.. Herrlichkeit natürlicher Gewässer.. zu Fuß von Kitzbühel über die Tauern nach Triest.. durch den Karst die dalmatinische Küste hinunter bis Ragusa.. technisierten Landschaften aus dem Weg gegangen.. es gab keine Jugendherbergen -> mildtätige Bauern nötig.. reiche Bauern nicht mildtätig.." S.20f

"unendlich vielfältiges ewig wechselvolles Leben des Wassers.. das Gluckern und Rieseln der Quelle.. das Plätschern und Springen des Bachs.. das ziehende Brausen des Flusses der tausende Kiesel zum Meer hin rollt.. hohe silberne Baumwände am Fluss wie am Amazonas.. Einheit von Wasser und Wald.. eine Ordnung die die Natur selbst nie zerstört hätte.." S.22

"nur in mannigfaltigen Landschaften lebt eine für das Schöne aufgeschlossene Bevölkerung.. Wilhelm Riehl.." S.22

"Kanal bei Peronne mit Dämmen voller dichter Pappeln - ein Bild das es in Deutschland nicht gab.. dicht mit Laubwald bestandene Einschnitte.. Kanal von St. Quentin.. landschaftliche Oasen.." S.27

"kilometerlange Feldbahn durch hügelige Landschaft südlich von Metz.. gleichmäßige Steigung, steter Schwung von Kurven mit lauter gleichen Halbmessern den Berg hinauf durch Eichenbuschwälder.. mit Brücken.. landschaftlich eingegliedert, so unsichtbar wie möglich.." S.27

"Leidenschaft für Bauen, Graben, Pflanzen.. Freundschaft zu Landwirtschaft.." S.9

"mit Diplom normalerweise in Werkstatt freischaffender Baumeister oder staatliches Bauamt (Regierungsbaumeister, Bauassessor, Baurat, Oberbaurat..).. stattdessen Bauleitung Großbaustelle Geschäftshaus-Neubau.. Umbau altes Schloss am Ammersee.. Ausbruch 1. Weltkrieg.." S.23

1. Weltkrieg
"Urlaub zum Heiraten.. Gärtner auf Schlossgut am Ammersee.. mit Pferden fahren, Sense mähen.. Infanterieausbildung.. Umgang mit Stahl, Eisen, Schienen, Schwellen, Maschinen, Dampf-/Dieselloks.. Eisenbahnpionier.. 460m Eisenbahnbrücke Semlin/Belgrad 1915.. Stellungskrieg in Frankreich.. Sommeschlacht 1916.. 24km Feldbahn zu Stellung für Offensive.. weitere Feldbahn südlich von Metz, so gut in Landschaft eingegliedert daß die feindliche Aufklärung sie nicht entdeckte.. Sprengung Blindgänger.. an der Vogesenfront.. bei 28 Truppenteilen in Verpflegung.. mit roten Fahnen geordnet nach München.." S.24f,141

Bauunternehmer
"Ablösen des Vaters (71) im Baugeschäft.. Suche nach alten Backsteinen, Zement, Ersatzkalk.. Unternehmer bei der Bauinnung stark Ich-fixiert.. wildes Auf und Ab der Nachkriegsjahre.." S.29

"in der beginnenden Inflation geht es reißend bergab.. nur noch Geld für 8 Tage essen, dann war Schluß.. mit 30000 Mark Kapital Baugeschäft nicht mehr weiterzuführen.." S.30

Hochschulassistent
"Angebot Assistentenstelle.. Hochbaukonstruktionslehre und Statik an der Technischen Hochschule (TH) München.. 600 Mark Monatsgehalt.. zu Bauentwürfen auch Gärten geplant.. Lehrstuhl für bürgerliche Baukunst und landwirtschaftliches Bauwesen.. Sonnenuhren berechnen, auf 2min genau.. an oberbayrischen Schlössern, Wassertürmen, Wohnblöcken, Gartenpfeilern.. bis 1923 3 glückliche Jahre des Lehrens und Lernens.." S.30

Gutshof
"mit 33 Jahren Umbau/Neubau Gutshof in Oberbayern.. heruntergekommenen großen Bauernhof in Musterbetrieb umwandeln.. aus schwarzverschimmeltem Bauernstall trockener heller warmer Stall für fast doppelt so viel Vieh.. nach 2 Jahren tuberkulosefrei.. Reizstreifen (Wasseradern) im Schweinestall.. große Gülleanlage, Silos, Molkerei, Pferdestall, Schmiede, Wasserturm, moderne riesige Heuscheune.." S.31f

"aus bunten verunkrauteten Bauernwiesen mit viel Kunstdünger reine Grasäcker.. das könnt ihr ja machen - ihr habt auch das Geld für den Tierarzt.. wir Bauern aber wollen daß unser Vieh seine Medizin schon im Futter findet.. deshalb sollen Salbei, Margeriten, Bocksbart und Schafgarbe in unseren Wiesen bleiben.. Bauer Josef Schlickenrieder, Uffing am Staffelsee.. Weisheit, nicht Wissenschaft.." S.32

"der hochgerühmte Kuhstall bricht gesundheitlich zusammen.. die bäuerliche Frau des Nachfolgers bringt allmählich alles wieder in Ordnung.." S.33

"Staatsgut bei Freising.. Wiesen zu rein grünen Grasackern gemacht -> Kühe brechen immer wieder auf die vom Unkraut bunten Wiesen der Nachbarn aus.. schließlich störrisch, angriffslustig, unfruchtbar.. bayrischer Regierungslandwirtschaftsrat Kiendl lässt sich Heublumen (Unkrautsamen) vom Nachbarn geben -> bunte Blumen -> Kühe wieder brav, bringen Nachwuchs.." S.33

eigenes Haus
"Haus erworben.. Garten nach Ratschlägen Landesanstalt für Pflanzenbau und Pflanzenschutz angelegt.. steinig-lehmigen Boden mit viel Kalk, Thomasmehl, Ammonsulfat, Stallmist in Schwung gebracht.. Boden kalt, schmierig.. in Staudenbeeten alles Edle verschwunden.. Schulden, hohe Zinsen, Börsencrash 1929.." S.34

"Vortrag auf Tagung deutscher Gartenarchitekten über biologisch-dynamische Wirtschaftsweise.. Land- und Gartenbau ohne Kunstdünger und Gift.. Dr. Rudolf Steiner.." S.34f

"gelernt den richtigen Kompost zu bereiten -> Boden wieder gesund machen.. weitgerühmte üppige Schönheit.." S.35

"vor dem Haus ein neuer Schutthaufen.. solange Schutt geräumt wurde war es noch bewohnt.. im Winter bei Frost das Dach wieder eindecken.. den Garten immer wieder richten.." S.151

"Emeritierung 1955.. weitergemacht statt zur Ruhe zu setzen und vor dem Haus Daumen zu drehen.." S.151

"1957 Gestaltung Münchner Haus so wohnlich wie möglich.." S.159

"1958 durch Zufälle Eigentümer einer Wiese über dem Südende des Ammersees.. ein neues großes Haus gebaut und einen noch größeren Garten auf schwierigstem Boden.." S.159

"mit 70 das schöne Haus auf der Schotterebene mit dem berühmten Garten und den hundertjährigen Bäumen verkauft.. in Molasselandschaft auf kalkfreier Grundmoräne ein neues gebaut.. kann nun schlafen, Kaffee trinken soviel ich mag, kann mähen, graben, pflanzen stundenlang ohne Hexenschuss.." S.51

Vorlesungen
"an Technischer Hochschule (TH) München ab 1932 Lehrbeauftragter Garten- und Landschaftsgestaltung.. später dazu landwirtschaftliches Bauwesen.. Kritik an Parteibauten, Haus der Kunst.. Einsatz für Prof. Robert Vorhölzer.." S.147

"1942 von Rektor/Senat für Lehrstuhl für bäuerliches Bauwesen, Garten- und Landschaftsgestaltung vorgesehen.. Berufungspapiere an Bormann -> Seifert angeblich ungeeignet für Lehrstuhl an deutscher Hochschule.. 1944 davon erfahren -> Lehraufträge niedergelegt.." S.148

"1.1943 Studentenversammlung im Deutschen Museum.. Studentinnen verlassen Saal.. Gestapo erscheint.. üble Geschichte.. Aufstand Geschwister Scholl.. mit Verhaftung zu rechnen -> München besser fernbleiben.. jenseits des Brenners für bayrische Staatspolizei nicht erreichbar.." S.148

Verkehrswege
"im Bauausschuß des Bayerischen Landesvereins für Heimatschutz.. Tagung in Kassel 10.1933.. Forderung: Wer mit Hilfe öffentlicher Mittel neue Ödflächen schafft in Form von Böschungen an Straßen, Bahnen, Kanälen, Bächen, Flüssen ist gehalten sie mit der jeweils bodenständigen und standortsgemäßen Laubholzgesellschaft aufzuforsten damit von den so entstehenden Feldhecken eine Wiedergesundung der nebenan liegenden ausgeräumten Kultursteppen ausgehen kann.." S.35f

Reichsautobahnen
"vor 1934 wurden kaum Straßen gebaut.. Schotterhaufen zum Flicken der Schlaglöcher.." S.52

"Straßenbauunternehmer hatten im Winter keine Arbeit -> Fritz Todt baut im Winter 1931/32 seinen Dr.-Ing. und im Winter 1932/33 Plan zum Ausbau des Reichsstraßennetzes und 4000km Autobahn.. Plan an Rudolf Heß -> weiter an Hitler.." S.52

"Hitler lässt Todt kommen und erklärt daß zuerst die Autobahnen gebaut werden sollen.. Auftrag für Planung und Ausführung.. 7 Mio Arbeitslose in Brot und Verdienst bringen.." S.52f

"Dr. Fritz Todt Generalinspekteur für das deutsche Straßenwesen der 4000km Autobahn bauen soll.." S.37

"Reichsautobahnen im wesentlichen nicht von Straßenbauern sondern von Reichsbahnbeamten gebaut die mit ihrem Freifahrtschein 1. Klasse für alle Bahnen Europas nie am Steuer eines Wagens saßen.." S.39

"Gesellschaft Reichsautobahnen von Deutscher Reichsbahn.. Anfangskapital 50 Mio Reichsmark.." S.39

"Todt fängt an mit kleinem Stab von Mitarbeitern ohne bürokratisches Denken/Handeln.. nur so ist es möglich in 3 Jahren so viel neue geistige und künstlerische Werte in das technische Bauen hineinzutragen wie sonst in einem Jahrhundert.." S.49

"am Anfang Maschinenarbeit verboten um möglichst viele Arbeitslose beschäftigen zu können.." S.65

"auf beiden Seiten der Autobahn 1.5m tiefe Gräben.. Niederschlagswasser aufnehmen, Straßenkörper trocken halten.. verständlich daß zunächst keiner den Mut fand den Graben wegzulassen.." S.39

"als sich Fahrbahntafeln in Stufen gegeneinander heben trotz 2m tiefer Gräben wird nicht mehr ohne Frostschutzschichten gebaut - die machen die Gräben überflüssig.." S.41

"Autobahn München-Holzkirchen durch 20km Wald.. Hofoldinger Forst.. Todt zeigt 2 mögliche Querschnitte:
- Eisenbahndammüblicher Erdkörper mit steilen Böschungen und Gräben
- statt Gräben flache Böschungen.. in 5min Verbündete geworden gegen den deutschen Straßenbau.." S.37f

"Linienführung, Querschnittgestaltung, Bepflanzung der Autobahnen.. Vorschlag zur landschaftlichen Eingliederung der Strecke km 8-24 der Kraftfahrbahn München-Landesgrenze vom 30.11.1933:
+ Mutterbodenbewirtschaftung
+ Wiederherstellung aufgerissener Waldränder
+ Blendschutzbepflanzung
+ Frostschutz der Fahrbahndecken.." S.41

"Mutterbodendecke als Träger des Pflanzenwuchs sorgfältig sichern und wiederverwenden.. 8000 Jahre hat die Natur gebraucht um die oberste Bodenschicht zu schaffen von der wir alle leben.." S.68

"bemüht um Reichsgesetz zum Schutz der Muttererde um den steten Verlust dieser unersetzlichen Lebensgrundlage zu steuern.. alle Reichsministerien waren bereit, der Wirtschaftsminister lehnte ab.. so kam es zu einer empfehlenden Verordnung die niemand beachtet hat.." S.90

"Kompost aus Gras, Kraut und Laub von den Baustellen.. mit reifem Kompost jeder Pflanze in den Wurzelraum ein Bodenleben mitgegeben wie sonst nur in den besten Waldböden.. der Erfolg hat die Mühe die wir uns mit ~300km Kompostmieten gemacht haben vollauf gerechtfertigt.." S.74

"auf einer genügend starken Decke von lebendig erhaltenem Mutterboden konnte auch über toten Untergrund gesunde Landschaft bis an die Fahrbahnkante herangezogen werden.. von Anfang an auf Bodenart, Klima und Bewirtschaftung abgestimmte Gräser, Kräuter statt Mischung für Vorgärten oder Fußballplätze.. 10-Jahres-Versuch mit Gras-Klee-Mischung.. mit billigster Böschungsmischung des Samenhandels nichts zu erreichen.. stattdessen nach dem Vorbild der Natur Wildgräser ansiedeln, Schafschwingel, Silbergras.. pflanzensoziologischer Versuchsgarten von PD Dr. Reinhold Tüxen in Hannover.. bodenständige Gras-Kraut-Gesellschaft für dauerhaften Rasen.." S.69f

"Gartenbauunternehmer machten Mutterbodenarbeit billiger und besser als die Tiefbaufirmen.." S.69

"ein Wald kann nur gesund, wüchsig und sturmfest sein wenn er nach außen durch einen dichten Mantel aus Laub und Nadeln abgeschlossen ist.." S.67

"dringen Sonne und/oder Wind ins Waldinnere lässt Wachstum nach, Befall mit Schädlingen, Fichten droht Windwurf, verharzen auf der Sonnenseite, an Rotbuchen verbrennt Rinde auf der Sonnenseite und fällt ab -> Stamm rechtzeitig mit Brei aus Lehm/Kuhfladen anstreichen -> Lehm trocknet hell, strahlt Sonnenhitze zurück.." S.67

"neuer Mantel für aufgerissene Baumwände - vor Randbäumen gepflanzt.. hohe Laubwand schließt aufgerissenen Bestand.." S.67

"die Natur sät dort wo später ein einzelner Schlehen- oder Hartriegelbusch steht pro qm gut 300 Sträucher und Bäume.. aus Erfahrung mehr pflanzen als zunächst nötig erscheint.. schwer zu überzeugen daß man ggf. 8-10 kleine Baumschulpflanzen setzen muss wo man später wenigstens einen Baum haben will.." S.89

"für einen fallenden Baum sollten 10 neue gepflanzt werden.. Haftungssumme von 200 Mark für jeden Baum, auch wenn er nur beschädigt wurde.. 1000$ für Beschädigung von Bäumen in den USA.." S.65

"Reichsgesetz über Schutzwaldstreifen an den Reichsautobahnen.. Reichsforstamt, Generalforstmeister v. Keudell.. mit diesem Gesetz Hofoldinger Forst als Erholungswald der Münchner in den Eichen-Linden-Hainbuchenwald zurückverwandeln der er früher gewesen ist.. Oberste Bauleitung Reichsautobahnen OBR München zieht nicht mit.." S.90

"der Vorschlag die großen Böschungen geschlossen aufzuforsten kommt nicht voran - zu neu.. erst Herbst 1942 angenommen gg. Ende des Autobahnbaus.." S.83

"jede Blendschutzbeflanzung sollte ein Stück der umgebenden Landschaft - sollte ihr zugehörig sein.. eine geschlossene Ligusterhecke wäre einfach gewesen.. damit hätte man Deutschland in eine Hälfte links und rechts der Autobahn gespalten.. je 15m lange Pflanzgruppen auf dem Mittelstreifen.. freie Zwischenräume von etwa 45m.." S.85

"an der Prien und südlich des Chiemsees lockere Reihen von Eichen durch ein paar neugepflanzte wieder geschlossen.. junge Eiche auf den Mittelstreifen.. Zorn bei Todt.." S.87

"Vortrag über die landschaftliche Gestaltung der Reichsautobahnen 1.1934 in Berlin:
+ Einschmiegen in die Landschaft (Führung in Kurven)
+ Ausrundung höherer Dämme
+ Einbau luftreicher Kiesschichten unter der Fahrbahndecke statt Seitengräben
+ Sicherung der Muttererde in Mieten von >2m Höhe
+ Eichen auf den Mittelstreifen, nicht zu Hochstämmen wachsen lassen.. auch im Winter Laub.. dazu junge Kiefern als billiger vollkommener Blendschutz ohne Fremdkörper in der Landschaft.." S.42f

"Beratung für Dr. Todt in allen Fragen landschaftliche Gestaltung Reichsautobahnen und Straßennetz.. Reichslandschaftsanwalt des Generalinspektors für das deutsche Straßenwesen.." S.45ff

"es dauerte seine Zeit bis sich die vorgeschlagene naturnähere oder landschaftsschonendere Lösung als technisch besser und schließlich auch wirtschaftlicher erwiesen hat.." S.56

"großartige Leistungen wie die Reichsautobahn durch das Ruhrgebiet.. aus Schutt und Schlacke, auf noch brennenden Halden, auf rutschenden Hängen eine neue Landschaft geschaffen.. Guido Erxleben.." S.89

"in der Kahlheit der Autobahnstrecke Ulm-Stuttgart hat sich schwäbische Dickköpfigkeit ein Denkmal gesetzt.." S.89

"Reichsautobahnen sollten in möglichst langen Geraden gebaut werden.. todlangweilige Kraftfahrbahn Köln-Bonn von 1932.. rasche Ermüdung -> doppelt so viele tödliche Unfälle -> Höchstgeschwindigkeit auf 80km/h herabgesetzt.. kein Lebewesen bewegt sich in Geraden.. Wechsel flacher Kurven am erfreulichsten, frei von Ermüdung.." S.56

"1938 Studienfahrt über fertige Autobahnstrecken.. nach 1h schläft der ganze Bus.." S.53

"in der Kurvenführung der Autobahnen hat sich gezeigt daß das naturnähere Sicheinschmiegen in die Landschaft technisch vollkommener ist (mehr Fahrsicherheit) - und wirtschaftlicher (in schlanken Kurven geführt ist kürzer als Zickzack).." S.59

"beste Übergangskurve von Gerade in den Kreisbogen.. Klothoide macht es möglich Kurve an Kurve ohne Zwischengerade aneinanderzureihen.." S.59

"Beschilderung der Autobahnen.. bräunliches Gelb nachts schwer zu sehen.. helle Schrift auf dunklem Grund besser zu erkennen.. weiße Schrift auf blauem Grund.. Auftrag an Münchner Schriftzeichner.." S.60

"Autobahnbrücken.. formschöner klassisch klarer Entwurf von Architekt Roderich Fick.. Prof. Paul Bonatz als Brückenbauberater Todts.. die schönste Autobahnbrücke baut Bonatz selbst - den vielbogigen Viadukt über die Lahn in Limburg.." S.61f

"Autobahnbrücke über die Ruhr.. Damm am Widerlager soll Granitpflaster bekommen in rein grüner Landschaft.. der Landschaftsanwalt bittet um Hilfe.. Damm flacher schütten -> Strömung abdrängen.. Böschung mit Rasenplatten.. darüber Sechseck-Hühnerdrahtgewebe mit Holznägeln so wie am Wildwasser der Tiroler Achen.." S.91

"Naturstein bekommt im Lauf der Zeit eine Farbe echten Alters.. schalungsrauher Beton wird bloß dreckig.. bei großer Betonstützmauer am Irschenberg mit dem Spitzeisen die Haut abgeschlagen so daß Schotterkiesel gespalten -> Sichtfläche aus Naturstein.." S.80f

"Entscheidung beim Brückenbau für Naturstein.. Förderer der Naturstein-Industrie Dr. Fritz Todt.." S.81

"immer wieder kleinere und größere Aufsätze über landschaftsverbundenen Straßenbau in Todts eigener Zeitschrift 'Die Straße'.." S.107

"wichtige Aufsätze in Buch: 'Im Zeitalter des Lebendigen' 1940.. immer neue Auflagen.." S.135

"viele Wildrosen an den Reichsautobahnen gepflanzt, deren Hagebutten nun helfen sollen Soldaten im Norden ihre Zähne zu erhalten.." S.135f

"ohne den Bau der Reichsautobahnen hätte es folgende Begriffe nicht gegeben:
+ landschaftsverbundener Straßenbau
+ landschaftliche Eingliederung technischer Bauten
+ naturnaher Wasserbau
+ landwirtschaftliche Schutzpflanzungen
+ Heckenlandschaft
+ Landschaftsgestaltung.." S.48

"am 8.2.1942 stürzt Todt mit seinem Flugzeug in Ostpreußen ab.. Sabotage.." S.138

"Nachfolger Todts Albert Speer.." S.145

"9.1942 Vorträge in Bern, Basel, Zürich über landschaftsverbundenes technisches Bauen.." S.139

"wäre kein Krieg gekommen und hätte Todt 20 Jahre länger gelebt wären viele Halbwahrheiten ausgemerzt worden oder gar nicht erst entstanden.." S.91

"ohne die Autobahnen hätte die deutsche Industrie nach dem Krieg nie so rasch wieder aufgebaut werden können.." S.53

"deutsche Verkehrsunternehmer haben die Jahre nach dem Krieg genutzt um sich mit überschweren Lastwagen auszustatten mit denen am meisten verdient werden kann zu Lasten der Deutschen Bundesbahn und der Allgemeinheit.. politisch starke Stellung geschaffen.." S.54

"im deutschen Autobahn- und Straßenbau von heute stehen die Dinge nicht zum besten.. Landschaftsanwalt als unabhängiger gleichberechtigter Mitarbeiter bis auf glückliche Einzelfälle abgeschafft.." S.155

Österreich
"Autobahn nach Salzburg.. ab Siegsdorf Mittelstreifen statt 5 nur 2m breit.. Straße nach Österreich galt als unwichtig.. Anschluß Österreichs keinesfalls von langer Hand geplant.." S.93

"Festlegung Autobahn durch Wienerwald nach Wien.. nach 3 Tagen fertig entworfen.." S.141

"jährlich 60 Mio Mark aus dem Altreich für Straßenbauten in Österreich.." S.143

"mit Schwung steckengebliebene Baustrecken weiterführen, Brücken bauen in bis dahin nicht gekannter Schönheit.. Brücke über die Malta in Gmünd auf Anhieb ein Meisterwerk in Naturstein.. 26m hohe Stützmauern in Steighaus am Arlberg mit 16m weitgespannten Bögen.." S.142

"Wurzelgraber sammeln Samen von Wildpflanzen für große Felsabbrüche an Bergstraßen.." S.143

"Kärntner und Tiroler lernen immer besser mauern.." S.143

"Retter des schwarzen Tuxer Rinds das ausgemerzt werden sollte.." S.146

"Rettung tausender alter Mostbirnbäume.. im Speisewagen Birnensüßmost, lieber getrunken als Apfelsaft.." S.146

"Buch über 'Das echte Haus in Tirol und Vorarlberg' 1943.." S.147

"Buch über 'Das echte Haus in Südtirol' 1945 druckfertig nach Innsbruck.." S.147

"im Straßenbau, Wasserbau, Landwirtschaft, Waldbau, Volkskunde, Geologie in Österreich - besonders Tirol - mehr daheim als in Oberbayern.." S.147

Alpenstraße
"Alpenstraße Inzell-Berchtesgaden.. Felswand senkrecht glatt abgesprengt -> immer wieder Steinschlag, große Brocken vom Frost abgesprengt.. die nächste Wand genügend weit zurückgestuft, mit dünnen Rasenplatten belegt.. heute mit alpinen Gräsern, Kräutern, Fichten bestanden.. kein Steinschlag.. natürliche Farbe durch verdünnte Stalljauche.. Bodenstreu vom darüberstehenden Wald zugesetzt oder Samen der passenden Pflanzen.." S.72

"1937 Suche in Österreich nach vorbildlichen alten Gebirgsstraßen.. schöne Beispiele für handwerksgerechtes Mauerwerk aus sprödem Gestein.." S.109

"unbekümmerter 'billiger' Bau einer Gebirgsstraße kann Landschaft zerstören.. Güterweg über bewaldete Felswand.. Fels in die Luft geschossen -> Bäume von Steintrümmern geschädigt, eingegangen -> Mutterboden von Felswand heruntergewaschen.. kein Wald wächst mehr.." S.73

"ins Allgäu gefahren wo ein echter Straßenbauer die Alpenstraße vorbildlich in das schwierige Gelände hineingeschmiegt hatte.." S.91

"ein Maurer der Zement im Überfluss hat braucht nichts mehr zu können.. er kann Stein an Stein kitten ohne so zu legen daß er die Kräfte aufnehmen kann.. das Trockenmauerwerk - hohe Schule des Mauerns in Naturstein.. aus jeder Gesteinsart meisterhaftes Mauerwerk.." S.76f

"am vollkommensten in Bruchstein gemauert in Kärnten, Tirol, Donauufer beim Kraftwerk Jochenstein.." S.80

"Straße in Fichtenforst vereist viel mehr als wenn im richtigen Abstand winterkahle Eichen oder Birken stehen.." S.91

Baggerseen
"als die ersten großen Baggerseen entstehen gibt es genaue Zeichnungen für Gestaltung der Ufer.. der künftige Badestrand soll über und unter Wasser flach geböscht werden damit kein Badender unverhofft in tiefes Wasser gerät.. stattdessen Ufer so steil wie es für den Baggerunternehmer bequem und billig war -> tote Badende trotz Wasserwacht.." S.92

Klimawandel
"Schwankungen des Klimas die gewaltige Änderungen im Eismantel der Alpen hervorrufen.." S.96

"im goldenen Zeitalter der Griechen sind die Alpen so gut wie eisfrei.. über die höchsten Pässe treiben die Bewohner der südgelegenen Täler ihr Vieh auf die Nordseite zur Sommerweide.." S.95

"1379 tragen die ostpreußischen Weinberge mehr als 100000 Liter Wein.." S.96

"im hohen Mittelalter Wein angebaut in Oberbayern und im ganzen Raum zwischen Innsbruck, Dänemark und Kurland.. Bayern ist im Mittelalter ein Weinland.." S.96

"1500 schreibt der Geschichtsschreiber Johannes Thurmayr über bayrische Bauern: sitzt Tag und Nacht bei dem Wein.. also ist Wein billig und reichlich vorhanden.." S.96f

"bis 1600 erreicht der Weinbau seine größte Ausdehnung.." S.97

"1785-1816 1 gutes, 4 mittlere, 27 schlechte Weinjahre.." S.97

"bis 1860 kleine Eiszeit.." S.99

"bis 1860 rücken die Gletscher vor, bleiben dann stehen und gehen seitdem schnell zurück.." S.95

"1868-1900 14 gute, 8 mittlere, 10 schlechte Weinjahre.." S.97

"seit 1900 schon 5 Jahrhundertweine: 1911, 1921, 1949, 1953, 1959.." S.97

"es wird gerechnet daß seit 1860 mehr als 1/4 der Eismasse der Gletscher abgeschmolzen ist.." S.96

"1912 Nachvermessung des Hochjochferners.. 1. Tag 60km Ötz-Heiligkreuz 1000m Steigung, 40 Pfund im Rucksack.. keine bewirtschafteten Hütten.. Schneesturm.. zwischen Lawinen weiter.. nachts über Gletscher.. im Rucksack -18°C.. selbstgenähte Umhänge.." S.94f

"warten auf den nächsten Vorstoß des Vernagtferners.. wie nahezu alle Gletscher der Ostalpen geht er seit 1860 zurück - in heißen wie in kalten Jahren, in trockenen wie in nassen.." S.95

"in Österreich Grundwasser aus Landschaften verschwunden.. Vorräte aus früheren Jahrhunderten die nun ausgeronnen sind.. Hofrat Prof. Dr. Schaffer Wien.." S.99

"Kärnten und die Steiermark verzeichnen immer mehr lange Trockenzeiten.. wachsende Verzweiflung der Bauern die keine Rüben mehr ernten.. dazwischen Wolkenbrüche bei denen in 1-2 Tagen Wassermassen in der Menge eines ganzen Jahresniederschlags herunterbrechen.." S.99

Wasserkrieg
"scharfes Nebeneinander von Hochwasser und Dürre von den Alpen bis zur Nordsee.." S.100

"Weiterentwicklung alte handwerkliche Wasserbaukunst zu Wasserbautechnik und Wasserbauwissenschaft in feuchtkühlem Zeitalter.. Wasser aus dem Land schaffen wo immer man es fassen kann.." S.100

"in dem berühmten 3-bändigen Werk von Ludin - Standardwerk des Wasserkraftbaus - kommt das Wort Landschaft nicht vor.. daß solche Landschaft auch Heimat sein könnte lag außerhalb technischen Denkens.." S.117

"1923 Einlauf der Ammer in den Ammersee zu einer langen geraden Rinne gemacht.. beim Straßen- und Flußbauamt darum gebeten die Weiden am Ufer nicht immer wegzuschlagen.. das dürfe man nicht weil die Ammer immer die Ufer angreife, Fluss versucht Krümmungen selbst zu schaffen.. Bilder immer wieder gezeigt.. Amtsvorstände wechseln.. nun dürfen Bäume wachsen.. junger Baurat schafft anständige oberbayrische Flußlandschaft an der Ammer.." S.118

"aus der Aisch in Mittelfranken einen scharfkantigen schnurgeraden Strich gemacht, genau parallel zu einer Hochspannungsleitung.. Hochwasserwelle bekämpft, nicht aber die Ursache.. Hundere Mio ausgegeben für Begradigungen, Entwässerungen.. Totengräber der bayrischen Landschaft.." S.105

"Wasserbaukunst in trockenerem Zeitalter fortführen führt zu Unheil -> intensivere Niederschläge rinnen in ausgebauten Gewässern schnell zum Land hinaus -> Wassermangel, Zunahme Trockenschäden.." S.100

"Staubsturm durch wegfliegenden Mutterboden so daß man nichts mehr sehen kann.." S.105

"bekannt daß die amerikanischen Nur-Weizenfelder anfingen davonzufliegen.." S.108

"Forderung nach Generalinspektor für das Deutsche Wasserwesen.. Bitte an Rudolf Heß 18.9.1934:
+ Suche nach naturgemäßerer Arbeitsweisen des Wasserbaus
+ kein Arbeitsdienst am Oberlauf von Flüssen
+ gründliche Schulung Naturzusammenhänge für Bau- und Kulturingenieure.." S.100

"aus deutschen, schweizerischen, amerikanischen Quellen Belege für verhängnisvolle Schäden durch wasserwirtschaftliche und wasserbauliche Maßnahmen - meist erst nach langer Zeit und nicht selten weit vom Ort der Ursache.." S.101

"fast 100 Belege und Denkschrift 'Die Gefährdung der Lebensgrundlagen des Deutschen Reichs durch die heutigen Arbeitsweisen des Kultur- und Wasserbaus' 13.8.1935 an Dr. Todt.." S.101

"Schrift 'Hochwasser über Deutschland' mit allen Bächen, Flüssen Südbayerns die durch den Arbeitsdienst noch begradigt werden müssten.. sichere Schäden für Landwirtschaft, Wälder.. Zerstörung von Heimatschönheit.. Mahnruf (Denkschrift) an Rudolf Heß und Generalforstmeister v. Keudell.." S.102

"Vortrag über Inhalt der Denkschrift 1.1936 auf Badischem Naturschutztag in Karlsruhe.. Versteppung Deutschlands durch Spätschäden von Flußbegradigung, Flächenentwässerung.. Rodung von Feldhecken, ausbetonierte Bäche, Sinken Grundwasserspiegel, Krüppelkiefern wo früher Eichenwälder standen, Versteppung.." S.102f

"Absenkung Grundwasser 6-8m als Folge Rheinbegradigung.. Staatsgeheimnis über das nicht gesprochen werden durfte.." S.104

"Beschwerde bei Todt.. Anklage von Reichsarbeitsführer Hierl.. Generalforstmeister v. Keudell diplomatisch: lässt Klage liegen, gibt Verfügungen zu ähnlichen Maßnahmen, gibt Klage zurück daß nichts anderes gefordert wurde als gemacht wird.. Abdruck des Vortrags eingestampft.." S.104

"Brief von Regierungsbaurat Hermann Schnurhammer - Vorstand des Wasser-, Straßen- und Kulturbauamts Bonndorf im Schwarzwald: habe ihren Karlsruher Vortrag mit wachsender Begeisterung gehört.. bedaure daß nicht alle badischen Techniker ihren Vortrag anhören mussten.." S.103f

"großer Aufsatz 'Naturnäherer Wasserbau' 1936.. 2 Jahre später unverändert gedruckt.." S.107 (Seifert: "Naturnäherer Wasserbau" Die Deutsche Wasserwirtschaft 12 361-366 1938)

"großer Aufsatz 'Die Versteppung Deutschlands' in Zeitschrift Deutsche Technik 1936.. der Verlag erstellt 7600 Sonderdrucke.. Erklärung zu Befürchtungen und Dringlichkeit der Überprüfung von Professoren
- Dr. von Bülow (Geologe), Dr. Friederichs (Zoologe), Dr. Jessen (Geograph) Uni Tübingen
- Dr. Tienemann (Hydrobiologie), Dr. Wasmund (Geologe) Uni Kiel
- Dr. Obst (Geograph) TH Hannover.." S.107 (Seifert: "Die Versteppung Deutschlands" Deutsche Technik 9/10.1936)

"immer gewichtigere Beweise für die Richtigkeit der Behauptungen.. Belege für das Sterben der Wälder an Rhein, Lech, Isar, Donau, Elbe.. Bundesgenossen in Wissenschaftlern an agrarmeteorologischen Forschungsstellen, unter Forstleuten und politisch kaltgestellten Wasserwirtschaftlern.." S.109

"Meisterwerk naturnahen Wasserbaus an der steirischen Enns das Oberbaurat Keller über sein ganzes Leben erarbeitet hat.." S.109f

"am Main - zur Großschifffahrtsstraße ausgebaut - pflanzen Fritz Hautum und Max Müller Auwaldstreifen an die sonst völlig kahlen neuen Ufer.. heute sind die bewaldeten Uferstrecken unterhalb von Karlstadt der Stolz der Rhein-Main-Donau AG.." S.110

"Vortrag auf der Jahrestagung Deutscher Kulturtechniker im Meistersaal in Berlin 1.1938.. Saal voller Zorn, Hass.. Briefe verlesen mit Berichten über Staubstürme als Spätfolge unüberlegter Entwässerungen.. stürmisches Gelächter.. großes fürstliches Waldgebiet am Sterben wg. Entwässerung großer Moorfläche daneben.. Staatsgeheimnis das nicht bekannt werden durfte.. Lichtbilder mit Beispiel und Gegenbeispiel.. Bilder von ätzender Schärfe die niemand vergaß der sie einmal gesehen hatte.." S.110

"Vortrag Regierungsbaurat Ortleb, Leiter der Weißelster-Regulierung in Gera.. mit Zahlen belegte Einsparungen durch landschaftsverbundenes Bauen.. Kurvenzug der neuen Gewässer nicht am Reißbrett konstruiert sondern in der Landschaft abgesteckt und dann zu Papier bringen lassen.. Hochwasserspitzen in trockene Wälder geleitet.. kleine und große Speicher längs der Elster und Seitenbäche angelegt.. Staumauern in Naturstein.. naturnaher Wasserbau.." S.111

"notwendig den Wasserbauern die Furcht vor jedem Baum und Busch am Wasser zu nehmen.. als Beweis Bilder baumbestandener Ufer (Platanen, Pappeln) französischer Kanäle (Somme-Schlacht).. laut Akten der französischen Wasserstraßenverwaltung in 200 Jahren kein baumbedingter Dammbruch.. Bilder der Uferwälder an der steirischen Enns (Oberbaurat Keller).." S.111

"Dämme längs des unteren Rheinlaufs haushoch, scharf mathematisch geformt, nur mit Gras bewachsen.. eigene Schafherde halten Gras kurz.. Dammbruch an 2 Stellen.. im Vergleich dazu ältere Dämme wo die Ill in den Rhein stößt, bewachsen mit jungen biegsamen Grauerlen.. alle 5 Jahre geschnitten, bringen Pacht.. naturnah und schön.. nicht gebrochen.. nach dem Krieg prachtvoll bewaldete Dämme abgetragen, sie entsprachen nicht der Vorschrift.." S.113

"Pionier am Inn der bereit war den Weg vom schulmäßigen Damm zum naturnäheren zu gehen.." S.114

"Bilder von Staubsturm im Dachauer Moos 3.4.1938 von Prof. Dr. Steinmetz TH München.. schwarze Wolken steigen bis in 200m Höhe, treiben nach Osten ab.. Mutterboden, Kunstdünger und Saatgut weggeflogen.." S.111,137

"1940 Fritz Todt zum Generalinspektor für Wasser und Energie ernannt.. Ausbau der deutschen und österreichischen Wasserkraft gesamthaft geplant.. große Flüsse umleiten, Dachrinne in 2500m Höhe um die Zentralalpen, Niederschlags- und Schmelzwasser umleiten, Alpenseen aufstauen, auch Königsee.. ernstgemeinte Pläne um kWh zu machen.." S.116

"1941 Bau der großen Staustufe Ering am unteren Inn.. bis 10m hohe Dämme ins Gelände verzogen.. Sickerwassergraben weggelassen.. Sickerwasser fließt in alte trockene Auenbäche.. Dammböschung mit größeren Gebüschgruppen bepflanzt.. naturnäherer Wasserkraftbau.." S.114

"Aufforstung einer Kanalböschung lag außerhalb der Vorstellungswelt eines gelernten Wasserbauers.. der trockene magere Hang hätte zunächst mit Sanddorn und etwas Purpurweide aufgeforstet werden müssen.. das hätte gar nichts gekostet weil die Hersteller von Sanddornsaft solche Pflanzungen auf eigene Kosten ausführen.. sie holen die Beeren bis aus dem Apennin.." S.117

"Münchner Zahnarzt der hohen Vitamin C-Gehalt in Sanddornbeeren fand.." S.135

"Vortrag über 'Wasserkraftbau gestern und morgen' 1949 im Deutschen Museum München vor Verein Deutscher Ingenieure.. Bilder baumbestandener französischer Kanaldämme, Dämme an der Würm zum Nymphenburger Schlosspark mit hohen Schwarzerlen bestanden, Dämme am Dortmund-Emskanal mit Eichen bestanden, Strauchwerk/Schilf gg. Wellenschlag (preußischer Kanal Kaiser Wilhelm II).." S.114

"gewaltiges Hochwasser 7.1954 an der Donau natürliche Folge von 100 Jahre falschem Wasserbau.. Ausrundung Dammfuß zur Verstärkung, betonierte Wellenbrecher zerschlagen, Böschung darüber aufgerissen.. keinen Schaden wo Ufergebüsch aus Purpurweiden, Sanddorn, Zimtrosen, Brombeeren.. im Gebüsch Kraft der Wellen schadlos vernichtet.." S.115

"am Inn die Dämme aller Staustufen auf der Luftseite geschlossen aufgeforstet, niedrige wasserseitige Böschung mit Buschwerk.. Auenwälder laufen über die Dämme hinauf bis ans Ufer des angestauten Flusses.." S.115

"Rezept für richtige Bauart von Hochwasserschutz an Leiter der Wasserwirtschaft in Bayern:
+ der Bach bleibt in seinem natürlichen Bett
+ nur ärgste Schlingen werden abgeschnitten
+ in ausreichend Abstand beiderseits niedrige flachgeböschte aufgeforstete Sommerhochwasserdämme
+ der Raum dazwischen wird lichter Auenwald in dem das Hochwasser fließt
+ Dämme in flachen Kurven geführt.." S.127

"Donaukraftwerk Jochenstein größtes deutsches Flusskraftwerk.. in Granit errichtet, Architekt Prof. Roderich Fick.. schönstes Kraftwerk in Europa.." S.118f

"Nachprüfung aller Entwässerungsmaßnahmen (Kosten/Nutzen, Spätschäden) durch nichtbeteiligte vereidigte Sachverständige nicht erreicht.." S.109

"Moseltal seit 1940 unter Naturschutz.. Berater der Behörden.." S.152

"Schutz der Ufer vor Wellenschlag mit Schilf, Binsen, Seggen, Purpurweiden statt Beton, Pflaster.." S.153

"Windschutzdämme aus Sand - verfehlte Maßnahme.. Windschutz geben nur durchblasbare Zäune und Hecken.." S.153

"Vortrag 'Naturnaher Wasserbau' im German Institute in London 10.1961.. überzeugendste Bilder vom deutschen Wasserbau 1935 und 1960.." S.155

Abwasser
"Abwasser in der Landwirtschaft weiträumig verregnen.. Darmbakterien, Erreger.. Minderwertigkeit der so erzeugten Feldfrüchte.. reduzierte Gesundheit der Herden.." S.130f

Boden, Bodenlebewesen
"fast alle unsere Böden sind von Wäldern geschaffen worden.." S.120

"Böden können gesund und ertragreich nur bleiben dank Wald und Waldrand-Laubholzgesellschaft.." S.120

"auf Lehmböden bunte Gesellschaft von Eiche, Linde, Hagebuche, Hagedorn, Feldahorn, Vogelkirsche, Schlehdorn, Wildrose, Brombeere die auf dem Boden von selbst wachsen würden.." S.121

"auf Wiesen bunte Kameradschaft von Gräsern und Kräutern.. vgl. Großes Rasenstück von Albrecht Dürer.." S.121

"landwirtschaftliche Forschung nahezu ausschließlich chemisch ausgerichtet.." S.120

"vor mehr als 100 Jahren entdeckt der Münchner Chemiker Justus v. Liebig die Ernährung von Pflanzen durch Lösungen bestimmter Salze.. Grundlage künstlicher Düngung -> Kunstdünger.. daß Liebig im Alter nicht mehr davon überzeugt war wird verschwiegen.." S.120

"Träger der Fruchtbarkeit eines Bodens ist nicht sein Gehalt an Nährsalzen sondern sein Reichtum an Lebewesen.." S.35

"Boden-Fruchtbarkeit weniger von Stickstoff, Kali, Phosphor sondern mehr von Würmern, Insekten, Insektenlarven, Gliedertierchen, Algen, Pilzen, Bakterien abhängig.. in üblichen landwirtschaftlichen Schriften totgeschwiegen.." S.121

"jede Ameise ist voll von Bakterien und Pilzsporen.." S.121

"reiches Bodenleben nur im Wurzelraum jener Gräser, Kräuter, Sträucher, Bäume die seit Jahrtausenden auf dem jeweiligen Boden zuhause sind und geholfen haben ihn zu schaffen.." S.121

"Erforschung des Bodenlebens.. Münchner Raoul France.." S.120

"Rolle des Regenwurms im Ackerboden.. Universitäts-Ordinarius Meyer.. Regenwurm-Meyer.." S.120

"in Baumschule bei Darmstadt wandern Regenwürmer nachts 30m zum nächsten Komposthaufen.." S.121

"wo im Acker den Bodenlebewesen neben Düngesalzen kein Futter gereicht wird (Stallmist, Gründüngung, Kompost) verliert der Boden inneren Halt -> von Regen/Schneewasser abgeschwemmt, vom Wind verweht.. Schädlinge werden Herren des Felds.." S.121

Heckenlandschaft
"die Natur verlangt 1/10 als Unland für sich.. dann aber gibt sie 19/20 die unter Pflug und Sense sind ewige Fruchtbarkeit.. auf diesem Unland muss das stehen was den Kulturflächen fehlt.. der Wald mit seinem wirksamsten Teil - der bodenständigen Waldrand-Laubholzgesellschaft.." S.120

"keine Bodenabschwemmung an Hängen die durch Heckenzüge unterteilt sind.." S.122

"kurzsichtige Gier nach landwirtschaftlichem Ertrag vom letzten Quadratfuß Boden.." S.120

"Schützer der Fruchtbarkeit einer Landschaft ist die Feldhecke aus Sträuchern und Bäumen der jeweiligen Waldrandgesellschaft.." S.35

"richtig gepflanzte Feldhecke mehrt Ertrag von Acker/Wiese bis +25%.. bremst Wind der Tau, Bodenfeuchte, Bodenkohlensäure nutzlos entführt.." S.121f

"Vorschlag eine Schutzhecke zu pflanzen um Tau und Regenfeuchte zu erhalten wenn man schon alles Wasser zum Main hinunterjagt.. versprochen, nicht gehalten.. 12 Jahre später schreibt der Landrat: Bitte helfen Sie - die Bauern haben kein Futter mehr.. was nützt es immer recht zu behalten.." S.106

"durch Monokultur verarmtes Bodenleben von der Feldhecke überraschend schnell ergänzt.." S.121

"Feldmäuse, Insekten und ihre Larven von der Feldhecke aus kurz gehalten.. natürliche Feldpolizei Wiesel, Igel, Iltisse, Falken, Weihen.." S.121

"ein Wieselpaar hält einen Kreis von 50m Halbmesser frei von jeder Maus.." S.121

"Vortrag 1.1936 auf Badischem Naturschutztag in Karlsruhe.. Versteppung Deutschlands.. Rodung Feldhecken.." S.102f

"von Karlsruhe aus Krieg gegen das Ausräumen aus Acker- und Wiesenlandschaft was nicht sofort geldwerten Nutzen bringt wie Büsche, Bäume an Bächen, Gräben, Feldrainen, Feldhecken.." S.120

"größerer Aufsatz über die Heckenlandschaft in Zeitschrift Odal 7.1941.. Fortsetzung 5.1942.." S.124

"Buch 'Die Heckenlandschaft' 12.1944.. 7000 Exemplare, sofort vergriffen.. Briefe aus Schlesien über Erfahrungen mit zurückgehenden Erträgen durch Entfernung von Büschen aus Feldern.." S.125

"Grundstein geworden zu umfangreichem Schrifttum über den großen Wert der richtig gepflanzten Feldhecke für den Ertrag der von ihr umschlossenen Fläche.." S.125

"Heckenlandschaft in Poebene fruchtbarste Landschaft Europas, Rekordernten.. Beseitigung Feldhecken 1945 für Feldflughafen -> immerzu wehender Staub.. überzeugender Beweis wie sehr die Feldhecke der Träger dauernder Fruchtbarkeit ist.." S.125f

"bald nach dem Krieg haben gewaltige Staubstürme in Nordwestdeutschland auch dem Blindesten die Augen geöffnet -> in Westfalen, Württemberg, Rheinland-Pfalz hunderte km neue Schutzhecken.." S.126

"2 Mio DM Zuschüsse der Bundesregierung 1.12.1959-1.10.1061 für Schutzpflanzungen meist an bäuerliche Familienbetriebe.." S.126

"Kultursteppen mit Kartoffeln, Roggen, Rüben von Horizont zu Horizont in Landschaften voll Lieb und Leben zurückverwandeln.." S.127

"Lichtbildervortrag über 'Technisches Bauen in der Landschaft'.." S.121

Lebenserfahrungen
"von den Dingen eine eigene Meinung bilden.. viel lesen.." S.9,12

"Gesetze des Bauens aus der Landschaft geholt.. Überlieferung des alpenländischen Hauses.. Aufsatzreihe zur bodenständigen Gartenkunst.." S.34

"Arbeiten und Schriften alter und neuer Außenseiter zu naturnahem Waldbau und naturnäherer Landwirtschaft.." S.35

"jährlich 3000-4000 Briefe geschrieben.. gut die doppelte Menge bekommen.." S.103

"jeder der in sich fühlt daß er etwas Gutes wirken kann muss ein Plagegeist sein.. er muss nicht warten bis man ihn ruft.. Goethe.." S.157

"in jedem passenden Vortrag, in jeder einschlägigen Vorlesung und in vielen Aufsätzen so lange Bilder baumbestandener französischer Kanäle im Vergleich zu trostlos nüchternen bayrischen zeigen bis auch dort Bäume wachsen dürfen.. nach 20 Jahren haben sie angefangen zu wachsen.." S.117

"Umformung französischer Lehrsatz: es gibt Dinge die man tut aber nicht sagt.. gewisse Dinge sagt man aber man schreibt sie nicht nieder.." S.10

"gesprochenes und gedrucktes Wort, Lichtbilder von Beispiel und Gegenbeispiel als Waffen in dem langen Ringen.." S.135

"durch Aufsätze Süddeutschland und Österreich zu hohem Ansehen in Kreisen der Technik gebracht.." S.135

"wichtige ältere Aufsätze in Buch zusammengefasst: 'Im Zeitalter des Lebendigen' 1940.. immer neue Auflagen.." S.135

"das Meßbare, Zählbare, Wägbare das Wissenschaft und Technik alleine anerkennen ist nur ein Teil des Ganzen, vielleicht nicht das Wichtigste.. intuitives Erfassen der Dinge lernen.." S.23

"manchmal ein wirklich unausstehlicher Mensch:
- immer im Angriff wenn etwas falsch erschien - egal wie stark/mächtig der Gegner
- zäh und unerbittlich in der jahrelangen Verfolgung eines als richtig vermuteten Ziels
- nie zum Nachgeben oder Kompromiss bereit
- ohne Rücksicht die Dinge beim Namen nennend
- ohne den Charme mit dem später Bonatz die Brückenbauer erzogen hat.." S.49

"es ist viel leichter Angenehmeres zu sagen.. nicht darauf aus es leicht zu haben.. stattdessen Ziel mit Tun und Lassen bestehen zu können vor denen die nach uns kommen.. über allem steht die Treue zur Heimat.." S.87

"Arbeitspause wg. Meinungsverschiedenheit mit Todt von 3.1937-12.1937.. Arbeit ging weiter mit mehr Vertrauen aber nicht viel weniger Reibungen.." S.88

"wenn Sie sicher sind daß Sie die richtige Lösung haben dann dürfen Sie sich nicht irre machen lassen vom Generalinspektor oder dessen Abgesandten.." S.91f

"es macht keine Freude Dinge vorauszusehen und dann recht zu behalten.." S.92

"scharfer Krieg gegen den Wasserbau und den Kulturbau der damaligen Zeit.." S.87

"in der Zeitschrift des Landwirtschaftsministeriums als Besserwisser mit ins Krankhafte gesteigertem Naturschutztrieb bezeichnet.. es ging um die Behebung täglich wachsender Gefahr.." S.108

"1938 in Dänemark und Schweden der wilde Professor genannt.." S.139

"gußeiserne Mauer feindseliger Verständnislosigkeit.." S.101

"Andersdenken, Anderswollen reichlich bezahlt.." S.6

"bitteres Los genialer Außenseiter in Wasserbau und Forstwirtschaft.. können sich gegen die Oberen nicht durchsetzen.." S.49

"kein sachlicher Widerstand, sondern sehr persönlicher.. Eifersucht und Zorn daß ein Außenseiter Dinge erfunden hatte welche die alte Vorstellungswelt erschütterten.. Zorn daß man den Außenseiter und seine Helfer nicht in ein Untergebenenverhältnis bringen konnte wo nur gestattet wurde was der Vorgesetzte für richtig hielt.." S.85

"jede Autobahnfahrt eine Quelle vielfachen Zorns.. Zorn über Halbheiten von Anfang an - verursacht von Ahnungslosen die sich aber wichtig machten.." S.89

"Todt sagte einmal: ein dummer Mensch der gleichzeitig faul sei sei ungefährlich.. erst der Dumme mit Tätigkeitsdrang richtet Unheil über Unheil an.." S.90

"wenn ein NS-Idealist loslegt in wilder Begeisterung mit der Wissenschaft von gestern dann richtet er dreifaches Unheil an.." S.108

"sture Baubullen haben die Möglichkeit kostbarste Gebirgslandschaften, Naturschutzgebiete durch Mammut-Betonbauten zu zerstören die sinnloser und überflüssiger sind als ein Kropf.." S.128

"immer gewichtigere Beweise für die Richtigkeit der Behauptungen.. Belege für das Sterben der Wälder an Rhein, Lech, Isar, Donau, Elbe.. Bundesgenossen in Wissenschaftlern an agrarmeteorologischen Forschungsstellen, unter Forstleuten und politisch kaltgestellten Wasserwirtschaftlern.." S.109

"aller hämischen Kritik zum Trotz haben sich die kühnsten Behauptungen bei wissenschaftlicher Nachprüfung als richtig erwiesen.." S.125

"seit 5.1941 vom SD beschattet.. Lehrstuhl verloren.." S.125,136

"habe in meinem Leben niemand menschlich so über sich hinauswachsen gesehen wie Todt in seinen letzten 2 Lebensjahren.." S.137

"nicht nur jeder seiner näheren Mitarbeiter fand bei Todt jederzeit ein kameradschaftliches Verständnis, auch jedem Arbeiter auf den zahllosen Baustellen war er wirklich ein Kamerad.." S.138

"den bezahlten Urlaub verdankt der Arbeiter von heute Dr. Fritz Todt.." S.138

"1944 parteiamtlich als ungeeignet für einen Lehrstuhl an einer deutschen Hochschule erklärt.." S.106

"9.1944 Besprechung in der Schweiz mit Internationaler Rheinkommission in St. Margarethen wg. Gutachten Schutz vor Verwehungen des Bodens.. noble Behandlung.." S.139f

"Ernennung zum Ehrenmitglied der Universität Innsbruck.." S.147

"triftige Gründe sich in München nur noch sehen zu lassen um den Schutt aus dem Haus zu räumen und das Dach immer wieder neu einzudecken.." S.106

"jahrelang mit österreichischen Technikern in bester Kameradschaft gearbeitet.." S.141

"Mut Kampf durchzustehen durch jede Widrigkeit.. unerbittliche Zähigkeit im Festhalten an einem gewählten Ziel.. hilfsbereiter Zufall.." S.5,9

"in ganz großem Maßstab bewiesen daß es bei gutem Willen aller Beteiligten und mit Wissen, Kunst und Erfahrung der Fachleute möglich ist Technik und Landschaft zu einer künstlerischen Einheit zusammenzufügen.." S.119

"es kommt darauf an daß man lang genug lebt um einen vernünftigen Vorschlag sich doch durchsetzen zu sehen.. damit ein solcher Sieg vollständig werde finden sich am Ende hilfreiche Mächte an die niemand dachte.." S.115f

"vorletzten Sommer noch mal ein Haus gebaut, weit vor der Stadt.. dicke Mauern.. starkes Fichten- und Lärchenholz.." S.18f

"weise geworden über den reichlich verschlungenen Lebensweg.. 5x mit Null angefangen.. Rüstzeug an Kenntnissen vermittelt worden.. bessere Wege aufzeigen.." S.5

München
"damals noch völlig wilde obere Isarauen.." S.8

"Isar als ungebändigter Gebirgsfluss.. klar und smaragdgrün.. grauweiß bei Schneeschmelze.. gelbgrau bei Wolkenbruch in Tölz.." S.10

"herbstgrünes Isarwasser in zahlreiche Bäche die in der Stadt Räder von Mühlen und Werkstätten.. staatliche Münze antreiben.." S.8

"vom großen Stadtbach hölzerne Gerinne zum tiefer liegenden Isarbett durch die Überwasser schoss.." S.8

"Isartal als Gebirgslandschaft verkauft an Elektrizitätswerke.. Isar teilweise ausbetoniert, entleert, versteint.. betonierte Mathematik der Münchner Wasserbauer.." S.10

"freie ungebändigte Landschaft, naturnaher Wasserbau, neuzeitliche Technik.." S.9

Dachau
"Dachauer Moos: Paradies mit viel fließendem Wasser, flach, eben.. stengelloser Enzian, Mehlprimeln blühten zu Zehntausenden.." S.10f

"Bäche zu schnurgeraden Gräben gemacht, Föhren und Birken umgehauen.. Moor ausgetrocknet -> schwarzer Boden fliegt davon.." S.11

"kostbarste Naturdenkmale zu Geld machen.." S.11

naturnah wirtschaften

"wir Bauern wollen daß unser Vieh seine Medizin schon im Futter findet.. deshalb sollen Salbei, Margeriten, Bocksbart und Schafgarbe in unseren Wiesen bleiben.. Bauer Josef Schlickenrieder, Uffing am Staffelsee.. Weisheit, nicht Wissenschaft.." S.32

"wunderbarer Mischwald aus 3000 Morgen dürrem preußischen Kiefernforst auf naturnahe Weise aufgebaut.. berühmter Arzt August Bier.." S.35

"eigenen Wald in Hohenlübbichow an der Oder 45 Jahre selbst bewirtschaftet - aus Kiefern-Monokultur in Eichenwald verwandelt.. Generalforstmeister v. Keudell.." S.90

"Träger der Fruchtbarkeit eines Bodens ist nicht sein Gehalt an Nährsalzen sondern sein Reichtum an Lebewesen.." S.35

"Schützer der Fruchtbarkeit einer Landschaft ist die Feldhecke aus Sträuchern und Bäumen der jeweiligen Waldrandgesellschaft.." S.35

"jedem technischen Bauwerk übergeordnet ist die deutsche Landschaft.. Dr. Fritz Todt.." S.52,137

"Forderung nach Lehrstühlen für Landschaftskunde und Landschaftspflege für alle Ingenieure außer Maschinenbau, Elektrotechnik.. Dr. Eugen Gerstenmaier 1961.." S.101

(herausgeschrieben 8.-13.11.2017 Dr. Matthias Weisser)


Zitate aus Alwin Seifert: "Kompostwirtschaft im großen Garten" 1969

Haus in München mit Staudenbeeten
"1925 Haus gebaut, Garten angelegt in München.. Bäume, Sträucher, Staudenbeete.." S.2

"Bewirtschaftung mit Kunstdünger aufgegeben -> naturnähere Bewirtschaftung.. Staudenbeete mit verkompostierter Masse ihrer eigenen Blätter und Stengel ernähren.." S.2

"Wissen und Erfahrungen:
- Vater Seifert hatte kleinbäuerlich gehaltenen Schrebergarten
- Gartenarchitekten Max K. Schwarz, C.W. Siegloch nutzen Gärten biologisch-dynamisch
- Komposthaufen von Franz Lippert im Garten der Weleda Schwäbisch Gmünd.." S.2

"in der Stadt weder Stallmist und Stalljauche als Zusatz zum Komposthaufen verfügbar -> mit Erfolg durch Hornmehl ersetzt.." S.2

"beim Bau der Reichsautobahnen 300000m3 Kompost mit Hilfe von Hornmehl aus Wald-/Wiesenböden gemacht.." S.2

"später Mischung Hornmehl, Knochenmehl - mit Frischblut vergoren (Patent Fa. Ludwig Engelhart München) zur Herstellung Kompost.." S.2

"Kompoststatt im Schatten unter Linden, Eschen.." S.2

"in ersten Jahren als Zusatz zur Kompostmasse lehmige Erde von Bauplätzen.." S.2

"gelungen vollkommen schädlingsfreie Obstbäume zu ziehen.. fleckenreine Äpfel in bis dahin unbekannter Güte.." S.2

"auf umgebrochener Rasenfläche 17x hintereinander Frühkartoffel Holländische Erstlinge.. Ertrag 500 Doppelzentner pro Hektar ohne Krankheit, ohne Schädlinge, ohne Unkraut, ohne Pflegearbeit.." S.2

"der Garten lebte mit wenig Horn-Knochen-Blutmehl aus sich selbst heraus und gedieh zu einer weitberühmten Pracht.." S.2f

Haus am Ammersee (Ziegelwiese in St. Georgen)
"im Alter Neubau großes Haus + großer Garten auf stein- und kalkfreiem Lehm.. kein freundlicher Lößlehm sondern uralter wechselnasser toter Ziegeleiton auf dem nichts gewachsen ist als Gras.." S.3

"hohe Niederschlagsmengen 1964 1000mm, 1965 1200mm, 1966 1400mm, 1967/68 noch mehr.. nach 8 Tagen Regen zähe klebrige Masse ohne Luft, ohne Leben.. reißt nach 2 Wochen Sonne in Klüften auseinander.." S.4

"350qm von Schädlingen freier Nutzgarten.. alles von Kartoffel, Gurke, Zuckertomate wächst mit doppeltem üblichen Ertrag.. Obstanger mit 45 Hochstämmen und Spindelbüschen - frei von Blattläusen.. fleckenreine Äpfel, Birnen, Reineclauden, Zwetschgen Handelsklasse A.. läuse-/mehltaufreie Rosen.." S.4

"1968 Anbau Frühkartoffel Saskia.. Ertrag 350 Doppelzentner pro Hektar.." S.3

Kompost Erfahrungsregeln
"Komposthaufen
- in warmem milden Klima in den Schatten von Gebäuden, Bäumen, Hecken
- in rauhem Klima an die Sonne.. genügend Wärme für Bodenleben.." S.4

"Komposthaufen nicht vertiefen, auf Sockel aus Kultur- oder Lehmboden für Regenwürmer.." S.4

"von Anfang an alle Bestandteile mischen.. nass + trocken, rein + Erde.." S.4

"Holzanteil wie grünes Reisig, Astholz kurz geschnitten.. hält den Haufen luftig.. 2 Jahre bis zur völligen Verrottung.." S.5

"der beste Starter für neuen Komposthaufen ist älterer halbfertiger Kompost.." S.5

"nicht zu viel lehmige Erde nehmen.." S.5

"bei reinen Sandböden Zusatz von Lehm nötig.. ggf. Bentonit.." S.5

"Horn-Knochen-Blutmehl mit Basaltmehl mischen.." S.5

"Komposthaufen in Sonne/Wind brauchen licht-/winddichte dampf-/luftdurchlässige Haut.. faustdicker Mantel aus Gras.." S.6

"zu viel Regen problematisch.. ohne Luft kein Leben.. vor Nässe geeignet schützen.." S.6

"Allerweltskompost für Kartoffeln, Gemüse, Beeren, Obst.." S.7

"kalkfreier Laubkompost für Mauer-/Moorbeete.." S.7

"Laub im Frühjahr wenn angerottet in Brett-Silos.. mit altem Kompost impfen + Horn-/Knochen-/Blutmehl.." S.7

"Kompost verwenden wenn er sich durch das Sieb werfen lässt.. erst durchwerfen wenn man ihn braucht.. Kompost nicht auf Vorrat sieben.." S.7

"Wert des Kompost in möglichst reichem Bodenleben.. lebendiges Bodenleben schafft vollkommen gesunde Pflanzen die nicht von Schädlingen befallen werden.." S.8

"Boden der luftig und locker geworden braucht keinen Kompost mehr.. im Herbst Horn-/Knochen-/Blut und Basaltmehl genügt.." S.8

(herausgeschrieben 7.-13.11.2017 Dr. Matthias Weisser)


Zitate aus Alwin Seifert: "Gärtnern, Ackern - ohne Gift" 1971

"der Vater ein Obstnarr.. pflanzt überall Obstbäume.. harte Mitarbeit auf Gemüsebeeten.." S.34

"1900 guter Naturkundelehrer am Theresiengymnasium Gymnasialprof. Max Graf.. Helfer werden des Lebendigen.. Pflanzenwelt des Isartals.. westliche/nördliche Eichenwälder Dachauer Moos.." S.35,206

"erstes Staudenbeet 1913.." S.35

"Gärtner auf Schloßgut am Ammersee 1914/1915.." S.35

"Staudengarten mit Treppen, Trockenmauern, Bach in Riederau am Ammersee 1920.." S.35

"1920-1960 viele Sonnenuhren berechnet von Travemünde bis La Orotava.." S.206f

"Haus mit Staudengarten in München - toter Unterboden -> Kalkung, Stallmist, Ammoniak, Thomasmehl, Kalisalz.. 1925.. nach 5 Jahren wieder tot -> Suche nach dauerhafter Lösung ohne technische Zutaten -> natürliche Zutaten, so wie die Natur es macht -> Gartenabfälle -> Kompost.. den Garten besonders reich, gesund und farbenfroh gemacht.." S.35f,42

"Hausbau 1959 auf der Ziegelwiese über dem Ammermoos.." S.206

"sich selbst erhaltendes, sich selbst steigerndes Leben - Leben im Boden:
+ Gesundheit und Fruchtbarkeit schaffen/erhalten
+ Gesundheit auf Pflanze, Tier, Mensch übertragen.." S.190

"weil ich jeden Handgriff selbst gemacht habe, selbst gesehen habe habe ich jenes Fingerspitzengefühl erworben das mich den Pflanzenbau nach dem Vorbild der Natur beherrschen lässt.." S.174

"bin gegen den Strom geschwommen.. Tausende sind umgekehrt um mitzuschwimmen.." S.206

"40 Jahre selbstlose Arbeit.. von niemand unterstützt, keine Stiftung, keine Forschungsgemeinschaft.." S.15

"80. Geburtstag Ende Mai 1970.." S.184

"habe gelebt wie ein Bauer und sein Knecht und meine Frau als des Bauern Magd.. Alwin Seifert, em. Prof. für Garten- und Landschaftsgestaltung der Technischen Universität München.." S.15

technischer Irrweg
"um 1800 befasst sich Alexander von Humboldt mit Mineralien in Pflanzen und deren Herkunft.." S.38

"Chemiker aus Frankreich, Deutschland versuchen Ernährung der Pflanzen zu ergründen.." S.38

"Münchner Chemiker von Liebig lehnt Stalldünger, Fruchtwechsel ab.. Begründer der Mineralstofftheorie -> künstliche Düngung mit Mineralsalzen.." S.38

"Industrie lernt Stickstoffverbindungen, Kali, Phosphorsäure in großer Menge herstellen -> wirtschaftliche Macht -> nur diese Wissenschaft noch erlaubt -> stabiles Geschäftsmodell.." S.39

"je weiter sich der Erwerbsobstbau vom altbäuerlichen entfernt, je mehr Monokulturen umso kostspieliger wird der Kampf gegen die Schädlinge.." S.125

"berühmtester Apfel Meraner Weiße Wintercalvill.. 1913 echte Köstlichkeit.. 1935 ohne besonderen Geschmack.. mehr gedüngt.." S.126f

"in 20er Jahren edle Apfelsorten wie heute.. kein Sprühgerät in Merseburger Gegend.. Äpfel in Seidenpapier gewickelt fleckenrein in Berliner Hotels geliefert.. warum heute nicht mehr möglich.." S.194f

"Ausstellung Südtiroler Obst 1943.. prachtvoll schöngefärbte Äpfel, kein richtiger Geschmack.. Kunstdünger in wässriger Lösung in den Boden gepresst.. keine Humuspflege.. vom Bodenleben weiß man nichts.. unentwegt gespritzt, ein Gift nach dem anderen.. bei 18 Spritzungen kaum noch etwas zu verdienen.. keine wirkliche Güte der Äpfel, kein Duft, keine Würze, keine echte Haltbarkeit.." S.127f

"alle Böden sind nun so vergiftet und leer von gesundem Bodenleben daß keine Pflanze mehr gesund bleiben kann.." S.131

"was alles amtlich empfohlen wird:
- immer noch tiefer pflügen
- immer noch mehr Kunstdünger - auch als Vorratsdünger in die Tiefe
- immer noch mehr toten Boden nach oben
- immer noch mehr schwereres Gerät und schwerere Motoren
- noch mehr Gift auf Pflanzen und Boden.." S.154

"und die Folgen der amtlichen Empfehlungen:
- noch mehr Armut an Humus
- kaum noch Reste an Bodenleben
- weitum kein Regenwurm mehr
- trotz aller Lockerungen verdichtete Böden
- lange stehendes Regenwasser
- abgeschwemmter Feinboden
- immer mehr Schädlinge
- immer mehr Unkraut.." S.154

"Schädigung/Vernichtung Bodenleben durch heutigen Garten-/Landbau:
- zu tiefes Pflügen, Fräsen -> Humus vorzeitig aufgezehrt
- schweres Gerät -> Boden verdichtet -> Bodenleben weniger aktiv
- leichtlösliche Düngemittel -> Steigerung osmotischer Druck
- Pflanzenschutz-/Unkrautvernichtungsmittel.." S.191

"Bekämpfung Schädlinge mit Gift bewirkt stärkeren Befall.. chemische Unkrautvernichtung zwingt zu häufigerer Anwendung.." S.191

"mit Mrd-Aufwand dafür gesorgt daß Schädlinge und Unkräuter ständig in ausreichender Menge da sind.. mit noch mehr Mrd werden sie vergeblich bekämpft.. immer neue Gifte erfunden.. bezahlt wird dieser Unfug vom Bauern, Verbraucher, Steuerzahler.." S.196

"es ist der Mensch der das wachsende Heer von Schädlingen und Krankheiten mit Mrd-Aufwand schafft und dann mittels weiterer Mrd einen Kleinkrieg führt.. Teufelskreis mit dem Teufel als Sieger.." S.191f

"die Landwirtschaft kann mit Überangebot an Kunstdünger nur fortbestehen wenn sie den Humusgehalt der Böden so anhebt daß kein Stickstoff, keine Phosphorsäure und keine Gifte mehr ins Grundwasser ausgewaschen werden.." S.173

"50% Steigerung Ackerertrag erkauft mit +350% Kunstdünger, +1350% Gifte.. auf diesem Weg kein Gleichgewicht mehr zu finden.." S.166

bessere Lösungen
"es ist möglich in klimatischen Grenzlagen und auf schwierigsten Böden einen ertragreichen Obstbau zu treiben ohne Schädlinge.. das Geheimnis ist einfach: Pflege eines reichen Bodenlebens in einem luftig-humosen Wurzelbereich.." S.133f

"das Bodenleben als Freund und Helfer gewinnen.." S.193

"Umwandlung von Futter- und Nahrungspflanzen in Heilkraut.." S.194

"Schaffung von Fruchtbarkeit und Gesundheit durch ein reiches ungestörtes Bodenleben.." S.193

"Verkompostierung alles tierischen Mists zusammen mit lehmiger Erde bis zur völligen Reife als Grundfeste jedes wirklich gesunden bäuerlichen Betriebs.." S.152

"Umstellung auf Arbeit mit Kompost und verkompostiertem Mist öffnet Bauern wirtschaftliche Möglichkeiten.. bessere Kartoffeln als es der Großbetrieb vermag.. Karotten und Spinat ohne Gift.. Beerenobst, Spargel, Tomaten, Zwiebeln in besserer innerer Qualität als der Erwerbsgärtner.." S.146f

"einfacher Weg aus vielen Nöten.. Gärtnern, Obstbau, Landwirtschaft ohne Gift.." S.33

"Wichtigkeit des Taus für das Pflanzenleben.. Tau messen.. Dr. Erhart Hiltner, Bayerische Landesanstalt für Pflanzenbau und Pflanzenschutz.." S.36

"ab 17.1.1934 4000km Reichsautobahnen in die Landschaft integriert.. Dr. Fritz Todt.. als Helfer und Mitarbeiter von Königsberg, Berchtesgaden, Köln, Hamburg die besten deutschen Gartenarchitekten.. neuer Begriff Landschaftsarchitekt.." S.18,41

"ab 1936 Wiederherstellung gerodeter Feldhecken gefordert.. seit 1945 mehr als 20000km neuer Feldhecken gepflanzt.. heute gibt es Hunderte wissenschaftliche Arbeiten über den Nutzen der Feldhecke.." S.19

"ab 1938 an Ufern deutscher Bäche, Flüsse, Ströme, Wasserstraßen, Wasserkraftwerke neue Landschaften vollkommener Schönheit gestaltet.. Bericht 'Ein Leben für die Landschaft'.." S.19

"um 1940 Versuche in englischem Krankenhaus.. Kartoffeln mit Kompost liefern jährlich steigende Erträge, widerstandsfähiger gg. Krankheiten wie Krautfäule.." S.158

"Erfolgsgeschichte Tuchfabrik im Fichtelgebirge.. 800 Schafe, Nachwuchs fast nur Zwillinge, Drillinge, ungewöhnlich gute Gesundheit.. Land in Heckenlandschaft umgewandelt.. geschützte Koppeln zwischen Feldhecken für Schafe ohne Hund.. Schafe abends in Pferch mit Abfallgras, Kraut.. verkompostierter Mist.." S.159

"Herbst 1961 gesündester Obstbau in gutem Klima (Grafschaft Devon) auf mildem Lehmboden.. alle Apfelbäume gesund, übervoll mit fleckenreinen Äpfeln.. Duft und Geschmack vollkommen.. Düngung mit Schlick aus Bach, Hühnermist.. spritzen mit Lehm, Schwefel.. Gras 5x gemäht bleibt liegen.." S.125

"1965 in Ghana mit 'Kompost neuer Art' auf sterilem Sand an der Küste 7000qm Gemüsegarten angelegt wo Salat, Karotten, Kohl, Zwiebeln, Auberginen, Tomaten, Paprika, Pepperoni, Radieschen, Lima-Bohnen, Gurken, indische Schlangenkürbisse besonders gut gedeihen.. Lehrgarten für die Zentralprovinz.. Gesundheitsministerium Ghana.." S.203

"Gärtner und Landwirte dürfen meine Kartoffelstauden, Mohrrüben, Bohnen an denen es keine Käferlarven, Läuse gibt nicht anschauen weil sonst ihr Lehrgebäude einstürzt.." S.17

"nur die mit ihren Wurzeln in reichem Bodenleben stehende Pflanze ist von innen her so gesund daß sie von keinem Schädling/Krankheit befallen werden kann.." S.191

"wichtigste Eigenschaft des Bodenlebens ist seine Fähigkeit zu heilen, die Umwelt gesund zu machen.. je reicher das Bodenleben, umso gesünder und fruchtbarer der Boden, umso gesünder und widerstandsfähiger die Pflanze.." S.191

"was das Bodenleben an mineralischen Stoffen nötig hat beschafft es sich selbst aus dem Boden.." S.190

"weniger Pflegearbeit als bei Kunstdünger und Gift.. größere Gesundheit, mehr Gehalt, längere Haltbarkeit der Ernte.." S.100

"Erfolgsberichte durch Kompostwirtschaft aus der halben Welt.. Brasilien, Argentinien, Litauen, Australien, Budapest, Tansania, Lothringen, Schweiz, Sachsen, Thüringen, Spanien, England, Schweden, Ghana.." S.202f

Garten Eden
"Eden = Garten in dem es nichts Böses gibt, in dem alles in Gottes Ordnung ist.." S.9

"Garten- oder Obstbau ohne Gift.. man kann nur ernten was die Schädlinge übriglassen.." S.17

"Anbau Knollenfenchel, Freilandgurken, Zucchini..
+ Rosenkohl 100cm hoch, ~1kg Rosen/Staude
+ Frühweißkraut 2.2kg
+ Dauerweißkraut 3.6kg
+ Septemberweißkraut 6.75kg
+ Blaukraut 4.6kg im SWR
+ Sellerie je Knolle 850g
+ gelbe Rüben 500-650g.. 1250dz/ha
+ rote Rüben bis 1.5kg.." S.100f

"jeder Garten hat seine eigene beste Himbeer-, Stachelbeer-, Johannisbeer-, Tomaten-, Buschbohnen-, Salat-, Radieschensorten.. was im einen Garten großartig gedeiht kann beim Nachbarn wertlos sein.." S.103

"Wechsel von Frost und erster Hitze, von Trockenheit und kalter Nässe gibt Erkältungen.. Bohnen, Stachelbeer-, Johannisbeerbüsche kriegen Läuse - kaum länger als 8 Tage - nur in den ersten Jahren.." S.103

"beim Himbeerpflücken keine Maden, an den Himbeerbüschen kein Rindensterben.." S.105

"keine Milben in Brombeerblüten und Knospen schware Johannisbeere.." S.105

"keine Graufäule bei Erdbeeren.." S.105

"mit Kompost auch schwierigste Aufgabe des Obstbaus elegant gelöst.. erfolgreiche Versuche mit 18 Apfel- und Birnensorten.." S.123

"Schaufrüchte mit vollen tiefen Farben.. frei vom kleinsten Schorffleck.. würzige Tafeläpfel.. allen Einfuhrfrüchten haushoch überlegen.." S.133

"der Versuchsgarten ein Garten Eden.. nichts Schädliches zu finden und zu bekämpfen.. keine Blattlaus an den Bohnen, Kartoffelstauden, Spindelbüschen, Rosen.." S.9

"besonders leuchtende Farbe Phlox.. in Berlin so nicht bekannt.. berühmter Staudenkenner Camillo Schneider.." S.42

"leuchtende Farbe in Kempten so nicht bekannt.. Kemptener Friedrich Heiler.." S.42

"alles doppelt so groß wie in Nymphenburg.. Haselwurz mit Blättern in 5 Ebenen übereinander, untere so dunkel wie die oberen.. Prof. Dr. Kupper, Botanischer Garten Nymphenburg.." S.42

"Waldgeißbart wg. Trockenheit von Blattwespe befallen.. paar Kannen Wasser.. Blattwespe kann gesunden Pflanzen wenig anhaben.." S.43

"Schädlinge befallen nur Pflanzen die anfällig oder widerstandslos geworden sind.." S.44

"die Kunst vermitteln überall Gärten zu schaffen in denen nichts Böses ist, keine Laus, keine Milbe, kein Pilz zu bekämpfen.. Fruchtbarkeit und Schönheit frei von Schädlingen und Gift.." S.9

Kunstdünger
"Staudengarten München 1925 - fruchtbar durch Kalkung, Stallmist, Ammoniak, Thomasmehl, Kalisalz.. nach 5 Jahren wieder tot.. Suche nach dauerhafter Lösung ohne technisch-künstliche Zutaten.." S.35f

"Früchte ohne Kunstdünger faulen weniger auf weitem Transportweg.." S.28

"üble Eigenschaften von mit Stickstoffsalzen oder Jauche massig getriebenem Gemüse.. wässriger, fast salziger Geschmack.. Hohlräume.. fehlende Haltbarkeit.." S.102

"Schädlingsbefall durch leichtlösliche organische Dünger wie Peru-Guano.." S.107

"gerade die neuzeitlichen ballastfreien und leichtlöslichen Düngesalze töten durch Erhöhung des Salzdrucks der Bodenlösung die kleinen empfindlichen Massen des Bodenlebens.." S.155f

"Kunstdünger möglich auf großen Gütern, wenn man das Geld hat für den Tierarzt.. Josef Schlickenrieder, Uffing.." S.114

"Wiesen und Weiden für Pferde.. 8 Jahre Kunstdünger.. Tiere husten, ständig verwurmt.. Tierarzt ständiger Gast.. dann Kompost.. Tiere husten nicht mehr, von Woche zu Woche gesünder.." S.159f,182

"3m hoher Mais auf trockengelegtem Hochmoor.. Aufbrauchen des Humusvorrats im Boden durch starke Mineraldüngergaben.. für die Kinder wird es noch reichen.." S.166

"50% Steigerung Ackerertrag erkauft mit +350% Kunstdünger, +1350% Gifte.. auf diesem Weg kein Gleichgewicht mehr zu finden.." S.166

"größter Teil des Kunstdüngers geht ungenutzt ins Grundwasser.." S.167

Gifte
"Spritz- und Stäubemittel wie Karbolineum, Dinitroorthokresol, Netzschwefel, Kupferoxychlorid, Schwefelbarium, DDT, E605, Systox, Dipterex, Fuclasin, Bladan, Karathane, Kelthane, Gusation, Pomarsol, Tuzet, Multanin.." S.116

"wachsende Mengen von Unkrautvertilgungsmitteln von denen niemand weiß wie rasch sie auch das Bodenleben zerstören.." S.168

"jede Schädigung/Schwächung des Bodenlebens schwächt Widerstandskraft der Pflanzen -> anfällig für jeden Schädling, für jede Krankheit.." S.191

"je mehr gespritzt wird umso häufiger werden harmlose Lebewesen zu Schädlingen -> Einsatz von noch mehr und stärkeren Giften.." S.116

"in Kleingärten oft sinnlos mit Gift gesprüht und gestäubt.." S.33

"was an Gift auf Kräuter, Sträucher, Bäume, Boden gegeben wird gelangt in den Boden und tötet weiter, bis 10 Jahre lang.." S.65

"Gifte bekämpfen äußeres Erscheinungsbild der Krankheit, tragen aber nicht zur Heilung bei.." S.43

"im Lebensmittelgesetz Zwang Kulturen auch gegen den Willen der Besitzer durch Polizei begiften zu lassen.." S.33

"unsere Lebensmittelgesetze bieten keinen Schutz gg. Gifte in der Nahrung.. Cornelis Jan Briejer.." S.30

"der Heidelberger Toxikologe Prof. Dr. Eichholtz hat Mitte der 50er Jahre bestürzend hohe Zahlen aus deutschen Gebieten genannt.." S.30

"starke Zunahme von Allergien.. jeden Juni Heuschnupfen durch winzige Mengen Staub.." S.32

"ein Homöopath weiß genau welch starke Wirkungen gerade von allerfeinsten Substanzen ausgehen können.." S.32

"Gefahr daß von allen Schädlingen Rassen heranwachsen denen auch schwerste Gifte nichts anhaben können.." S.30

"meistempfohlenes Unkrautvertilgungsmittel führt nach Wochen/Monaten zum Tod.. was Ratten im Tierversuch gerade noch aushalten ist für Menschen noch lang nicht harmlos.." S.21

"Schädlingsbekämpfungs- und Unkrautvertilgungsmittel tödlich giftig wenn anders verwendet als die Gebrauchsanleitungen kleingedruckt vorschreiben.. niemand liest das.. Zahl der Toten geheim.." S.30

"schwere Leberkrankheit.. Unkrautbekämpfungsmittel.." S.29

"dutzende deutsche Winzer sterben an Leberkrebs.. Arsen zur Schädlingsbekämpfung.." S.21

"Hopfen vor der Ernte gespritzt.. Gift kommt ggf. ins Bier.." S.31

"Begiftung von Wald vom Flugzeug aus -> Gift im Waldhonig.." S.25

"Aldrin in Karotten für Säuglinge gg. Larven der Möhrenfliege.." S.26

"Karotten für das Enkelkind vom Viktualienmarkt.. angeblich ungespritzt.. Aldrin.." S.26

"schwere Vergiftung durch holländischen Kopfsalat.. unabhängiges Institut findet Aldrin, ungenießbar.. England sperrt Einfuhr.. Chemiker in Bonn behauptet kein Aldrin.. Holländer hatten Salat nicht mit Aldrin behandelt, Aldrin jedoch jahrelang im Boden durch Behandlung Drahtwürmer, Werren.." S.27

"stete Durchfälle, blaue Lippen bei Enkelkindern.. Aldrin in Karotten, Überdüngung Spinat mit Stickstoffsalzen.." S.28

"in Österreich für Aldrin geworben weil es die staatlichen Stickstoffwerke in Linz herstellen.." S.22

"schwere Koliken, Durchfälle durch Erdbeeren aus dem Ausland.." S.27f

"Ekzem nach Ausdrücken Zitronen.. Diphenyl in der Schale.. kein Ekzem durch unbelastete Zitronen.." S.27

"hartnäckige Furunkulose am Hintern durch Diphenyl.. Einwickelpapier der Orangen.." S.28

"schwere seelische Erkrankungen durch Diphenyl zur Begiftung von Zitrusfrüchten.." S.21

"unheimliche Krankheiten weit ins Seelische hinein durch bloßes Berühren von begiftetem Obst.." S.31

"Nesselsucht mit großen roten Flecken am ganzen Körper nach Pflücken Johannisbeeren.. mit Malathion gespritzt.. vorgeschriebene Wartezeit eingehalten.." S.27

"Wollteppiche mit Dieldrin gg. Motten behandelt.." S.30

"21 Hähnchen aus Bayern, Belgien, Deutschland, Holland, Polen, USA.. 19 enthalten Dieldrin, Hexachlorcyclohexan, Lindan, DDT aus Hühnerfutter.. amtliche Untersuchung.." S.109

"Contergan-Prozess.." S.25

"dabei die heimische Tierwelt auszurotten.. Fasane, Wachteln, Wildtauben kommen verkrüppelt/gelähmt oder gar nicht auf die Welt.. wo sind die Schmetterlinge unserer Jugendzeit geblieben.. Todeswelle über die Regenwürmer.." S.24f

"1962 ungeheurer Wirbel durch Rachel L. Carsons Buch "Silent Spring"= "Der stumme Frühling" über Zerstörungen der Lebensgleichgewichte durch Gifte.. Ahnungslose aufgeschreckt.. John F. Kennedy lässt Vorwürfe prüfen.. Schock rasch wieder vergessen.." S.23f

"mehr Todesfälle durch Schädlingsbekämpfungsgifte als durch Verkehrsunfälle.. Dr. Malcolm M. Hargraves Mayoklinik 4.1966.." S.29

"1967 im Südtiroler Obstbau Endal empfohlen.. 20% Endrin, 5% Aldrin.. bleiben 8-10 Jahre im Boden wirksam, steigen in jede angebaute Kultur auf.. Reste in Schale und darunter.." S.21

"1969 weisen USA und Kanada große Lieferung Schweizer Käse zurück weil vergiftet.. vergiftetes Futter vernichtet.. denselben Käse ohne Beanstandung in die BRD geliefert.." S.22

"1970 Strafanzeige gg. Mühlenbesitzer wg. zu viel Lindan im Mehl.. Lindan über Saatgut-Beizmittel in den Weizen.." S.30

"praktisch alles Mehl vergiftet.." S.31

"ungeheures Fischsterben im Delta des Mississippi durch Gift.." S.24

"Chemie kann Menschheit vernichten.. 1-2 Behälter Pflanzenschutzmittel über Bord gerollt löschen im Rhein alles Leben aus von Bingen bis Holland.." S.20

"totaler Haarausfall bei Bauernbuben die beim Giftspritzen auf dem Schlepper saßen.. Bub gestorben.." S.29

"Arbeiter beim Hantieren mit Giften ums Leben gekommen.." S.24

"Tod durch akute Leukämie.. 3 Wochen Zelt mit Zerstäuberdose ausgesprüht.. Mittel ohne Warnung im Gebrauch.." S.29

"Säuglinge sterben.. Muttermilch mit DDT vergiftet.. ganze Welt mit Giften überzogen.." S.20f,22

"über Todesfälle und schwere Erkrankungen durch 'falschen' Umgang mit Schädlings- und Unkrautbekämpfungsmitteln wird geschwiegen.." S.22

"der Absatz von Giften steigt unentwegt weil Gift immer mehr Gift verlangt.." S.24

"50% Steigerung Ackerertrag erkauft mit +350% Kunstdünger, +1350% Gifte.. auf diesem Weg kein Gleichgewicht mehr zu finden.." S.166

"in der BRD über land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen mehr Gift gesprüht als in USA.." S.24

"niemand fällt den Mördern in den Arm.." S.25

"Versuche Mittel zu verbieten scheitern an Prozessen die Hersteller wg. Geschäftsschädigung androhen.." S.29

Antibiotika
"wenn die Gesundheitsbehörden behaupten daß weder in Fleisch, noch Eiern Antibiotika sind dann müssen sie eben im Mist sein.." S.65

"in Kälbermist, Hühnermist ausgeschiedene Antibiotika töten ggf. Bodenlebewesen.." S.65

Diagnose Gifte
"mit Elektro-Akupunktur rasch und genau das verursachende Gift feststellen.. Dr. med. Christian Hagen, Nürnberg.." S.29

Ausleiten Gifte
"mit Homöopathie Heilung einleiten.. Dr. med. Christian Hagen, Nürnberg.." S.29

"Gift erkennen das Krankheit verursacht und auf homöopathischem Weg rasche Heilung erreichen.." S.31

Verbot von Giften
"1967 verbietet italienisches Gesundheitsministerium die Herstellung von Schädlingsbekämpfungsmitteln mit Aldrin, Dieldrin, Heptachlor, Chlordan, Endrin.. Verkauf von 5500 Tonnen noch gestattet.." S.21

"1969 DDT in der Landwirtschaft in Schweden, Norwegen, Holland, BRD verboten.." S.22

Nützlinge gg. Schädlinge
"Raubwanzen, Marienkäfer, Laufkäfer und Larven als natürliche Feinde der Schädlinge.." S.23

"naturnah aufgebaute Waldungen frei von Schädlingen halten durch künstliche Vermehrung der roten Waldameise.. Prof. Dr. Gößwald Würzburg.." S.25

"natürliche Helfer können das natürliche Gleichgewicht nur wahren in einer gesunden Landschaft, nicht bei künstlichen Pflanzungen auf kranken Böden.." S.23

Grünland ohne Gift
"Grünland kann man mit Kompost vollwertig düngen.. seit Jahren aufs Beste erprobt:
+ gesünderes würzigeres Futter, mehr Bodengräser und Kleearten
+ Wildkräuter und Wildgräser bleiben mit ihrem Heilwert erhalten.." S.157

"wenn Jauche/Stallmist durch den Komposthaufen läuft und nicht mehr roh auf die Wiese kommt verschwinden die groben Kräuter der Güllewiesen von selbst - an ihrer Stelle erscheinen Salbei, echter Kümmel, Wiesenbocksbart, Margariten die alle Heilpflanzen sind.." S.157

"aus einer nur mit Kompost gedüngten Wiese auf die keine Jauche gekommen ist bricht kein Vieh mehr aus.. Wiese bis an die Ränder gleichmäßig abgeweidet.. Tiere stapfen nicht an den Drahtzäunen entlang -> keine Unmutspfade.. mehr Milchertrag.." S.157

"einige 1000qm des Gartens sind Dauergrünland geblieben wie die Landschaft ringsum.. schüttere Goldhaferwiese, Tonboden.. Gülleflora.. Pächter der die Wiese nicht düngt -> Güllewiese aushungern, Fettwiese zu Magerwiese entwickeln mit mehr Heilwert des Futters.. begehrte Stierkälber mit Gras und Heu gefüttert.." S.176f

"Bodenleben das sich frei auswirken darf macht aus gewöhnlichem Gras und Klee Heilkräuter die (z.B. Pferden) schneller und besser die verlorene Gesundheit zurückbringen als die Pillen, Spritzen, Tinkturen der Tierheilkunde.." S.182,159f

"köstlichstes Futter, ungedüngtes in Höhensonne gewachsenes mageres Heu.. nur an Pferde, Kälber und trächtige Kühe verfüttert.. für Milchvieh zu kostbar.. Tiere gesund bei karger Kost.." S.182

"noch besser gewöhnliches Tieflandgras, mit Kuh-/Pferdemist gedüngt wenn dem Bodenleben gestattet wurde aus dem Futter echte Heilkräuter werden zu lassen.." S.182

"natürlich gewachsenes Gras schmeckt und bekommt Vieh besser als das von Güllewiesen.." S.178

"was da stinkt: Fäulnisgifte, Skatol, Indol, Ammoniak, Schwefelwasserstoff.. schlecht für Bodenleben.." S.178

"viel mehr Graswachstum auf ungedüngtem Grünland.. es darf nichts geschehen was dem Bodenleben weh tut.." S.178ff

"Frühsommer 1969: Margeriten da, blaue Glockenblumen, rote Lichtnelken, gelber Wiesenbocksbart, lila Beinwell.." S.179

"kein Haustier frisst das Gras das auf seinem eigenen Mist gewachsen ist.. natürlicher Widerwille
- Pferde fressen das auf Kuhmist gewachsene Gras
- Kühe fressen das auf Roßmist gewachsene Gras.." S.181

"kein Widerwille gegen das auf eigenem Mist gewachsene Futter
- bei Schafen des Tuchmachers im Fichtelgebirge
- bei Traberpferden in Niederbayern.. Rolle des Bodenlebens im Kreislauf Tier-Mist-Boden-Pflanze-Tier.." S.181

"richtig verkompostierter Kuhmist ist so vollkommen umgebildet/entgiftet daß die Kuh das damit gedüngte Gras als neu und unbelastet fressen kann.." S.182

gesunde ertragreiche Pflanzen ohne Gift
"Ziel Kulturen so gesund zu erhalten daß sie von Schädlingen nicht befallen werden.." S.23

"gesunde Blätter, Früchte mit ungiftigen Mitteln erreichen wie
+ Anstrich mit Brei von Kuhfladen, Lehm, Kieselgur
+ Spritzen mit Absud von Schachtelhalm
+ Spritzen mit Lösungen von Meeresalgendünger oder Wasserglas.." S.50f

"Vortrag über biologisch-dynamische Wirtschaftsweise 1930.. neuer Weg, besser und gut gangbar.. Hornmist, Hornkiesel.." S.142

"Leben kommt nur von Lebendigem.." S.15

"in 1ha gesunder Acker arbeiten 10000kg Bodenlebewesen.." S.65

"das Bodenleben hat von sich aus die Kraft die Erde fruchtbar zu machen.." S.181

"mit Stammkultur von Bodenleben Acker-, Wiesen-, Gartenböden impfen.." S.63

"Bodenleben abhängig von der Wärme seiner Umwelt.. im Herbst arbeitet das Bodenleben noch erstaunlich lang wenn eine dünne Decke aus Gras oder Rohkompost die Erde vor Frost schützt.." S.65

"Beobachtungen zeigen daß Kälte und Nässe das Bodenleben stark behindern.." S.124

"Kompost nur ausbringen auf Boden der noch Herbstsonne bekommt oder von Frühjahrssonne angewärmt dabei ist zu neuem Leben zu erwachen.." S.156

"optimales Bodenleben nur da wo richtige Menge Luft, Wasser, Humus zur Verfügung steht.." S.63

"bei Wassermangel wandern beweglichere Lebewesen in feuchtere Tiefe ab, andere bilden unempfindliche Dauerformen, Sporen.. bei Regen erwachen Streptomyceten und Pilze zu neuem Leben.." S.63

"Bodenlebewesen füttern mit pflanzlichem oder tierischem Abfall.. Blätter, Gras, Kompost.." S.64

"in Kälbermist, Hühnermist ausgeschiedene Antibiotika töten ggf. Bodenlebewesen.." S.65

"was Bodenlebewesen an Mineralien brauchen gewinnen sie aus den Tonmineralien im Lehm.. Feldspat, Glimmer, andere Kristalle.." S.64

"ganz leeren Quarzsandböden Lehm zuführen statt Kalisalze.." S.64

"Boden braucht genügend offene mit Luft gefüllte, mit Wasserfilm ausgekleidete feine und grobe Poren.. sonst zu dicht, zu schwer, zu naß oder zu trocken, landwirtschaftlich untätig.." S.63

"jede Verdichtung des Bodens tötet Bodenleben ab -> reduzierte Fruchtbarkeit.." S.64

"Verdichtung feuchter Böden durch Raddruck schwerer Ackergeräte schadet dem Bodenleben -> nur mit möglichst leichten Geräten arbeiten.." S.156

"1940 Anbau Frühkartoffeln auf 55qm pH 7.5 mit Kompost als Dünger.. Kartoffeln gefährdet durch Krautfäule, Abbaukrankheiten, Krebs, Viruskrankheiten, Koloradokäfer, Wurzeltöterpilz, Nematoden.. einmal umhacken, 15-18cm tief lockern, Furchen ziehen, Kompost, vorgekeimte Saatkartoffeln, Furchen zugezogen.. in letzten Jahren so gut wie unkrautfrei.. Ernte 7.1940 15-20-fache Menge des Saatguts.. vollkommen gesunde Knollen.. Land eingeebnet, Rosenkohlpflanzen mit Erdballen.. ausreichende Ernte hoher Güte.. 2 Vollernten auf ungeeignetem Boden 17x hintereinander ohne Krankheit, fast ohne Schädling (1954 1.5% Krautfäule).." S.51f

"Kartoffeln solcher Güte nicht im Handel.." S.53

"Kartoffel-Ertrag mit 'Holländische Erstlinge' auf ungeeignetem Boden:
+ mit halbverrottetem Stallmist 290dz/ha
+ mit Horn-Knochen-Blutmehl 425dz/ha
+ mit Kompost ab 11:00 Sonne 500dz/ha
+ mit Kompost halbschattig 400dz/ha
+ mit Kompost schattig 287dz/ha.." S.56

"Kartoffelertrag lt. Lehrbuch 'Die Landwirtschaft' in Weihenstephan auf Lößboden:
+ mit Stallmist gedüngt 271dz/ha
+ durch Zugabe Kunstdünger 329dz/ha.." S.56

"Kartoffel-Ertrag auf ungeeignetem Boden 1971:
+ Frühkartoffel Saskia 360dz/ha
+ Kartoffel Irmgard 460dz/ha im Wechsel mit Rosenkohl
+ Sorte Carmen 675dz/ha im Wechsel mit Gelben Rüben.." S.109

"Düngung mit Kompost macht es möglich eine an sich anfällige Kartoffelsorte 17x hintereinander auf derselben Fläche anzubauen mit Erträgen die es in der schulmäßigen Landwirtschaft nicht gibt.." S.56

"auf derselben Fläche 17x hintereinander Kartoffeln mit Kompost als alleiniger Düngung.. stets weniger Pflege nötig, mehr Ernte, bessere Güte.." S.13

"durch Kompost auf offene Baumscheiben Obstbäume freigeworden von Schädlingen.. aus Wirtschaftsäpfeln Tafeläpfel.. besserer Geschmack, mehr Haltbarkeit.." S.13

"vollkommen gesunde Kulturpflanze jeder Art.. von keinem Schädling befallen -> frei von Giften.." S.14

"das Gegenteil von Technik ist Natur.. abschauen wie und mit welchen Mitteln sie arbeitet.." S.13f

Apfelbaum
"Apfelpflanzung gesünder wenn von Hecke (Hag) aus Weißdorn-Schlehdorn-Gesellschaft umgeben.." S.188

"in der Natur Holzapfelbaum in Gesellschaft von Haselbüschen, Feldahorn, Weißdorn, Schlehdorn, Wildrosen, Hartriegel.. richtiges Klima, richtiger Boden, richtige Umwelt.. Apfelbaum ernährt vom dem was an Laub, Zweigen, Früchten zu Boden fällt.. Gras, Kräuter der Bodendecke.. Bakterien, Pilze, kleine, kleinste Lebewesen -> Waldhumus, lebendige Muttererde.. mineralische Zusätze bringen Regenwürmer aus lehmigem Unterboden.. Mrd von Lebewesen erzeugen Nährlösung die der Apfelbaum durch Härchen an den Wurzeln aufnimmt -> Aufbau Blätter, Blüten, Zweige, Holzäpfel, Stamm.." S.39

"Kulturapfelbaum mit großen Äpfeln braucht mehr Nahrung -> fertigen reifen Kompost erzeugen, an die Wurzeln bringen.. Nachbildung der Natur, stärkerer Effekt.." S.40

"1959 Apfelbäume wieder brechend voll.. kein wurmstichiger dabei.. 3cm Kompost auf 2.5qm große Baumscheibe.." S.50

Lindenbaum
"1936 große Linden an Neubau gepflanzt.. eine bleibt schwächlich, dick von Blattläusen befallen.. 33 Jahre später noch immer krank.. 1969 auf die Baumscheibe unter Immergrün 4 Finger dick frischen reifen Kompost.. nach 1 Jahr keine Blattlaus mehr.." S.183

"große Krimlinde mit Bombensplitterwunden von der Stadtgärtnerei mit Lehmballen.. Probleme sich im toten nassen Ton zu verankern.. Ast stirbt ab.. neue Zweige im Herbst abgeworfen.. jahrelang auf kleine Baumscheibe Kompost.. am Stamm lange neue Äste ausgebrochen.. dichte reichblühende Krone.. keine Laus, kein Honigtau-Befall.. Buntspechte hacken keine Löcher mehr.." S.174f

"einheimische Winterlinde aus Münchner Garten an zu feuchten Standort.. 1959 zur Pflanzung und später im Stammbereich Kompost.. wichtiger Ast geht ein.. plötzlich zu prächtigem Baum geworden.. das Bodenleben braucht ein paar Jahre bis der Boden im Umkreis der Pflanzstelle erobert und lebendig gemacht ist.." S.175

"wenn der Zustand der Eroberung des Umkreises erreicht ist hat der Gärtner nichts mehr zu tun.." S.176

Forstbaumschule, Wald
"verschiedenste Laub- und Nadelgehölze aus Samen im freien Land herangezogen.." S.135

"gewisse Gehölze leben im Wurzelbereich mit bestimmten Pilzen zusammen.. Wurzelpilze.. ohne Pilze kaum Wachstum -> Pilze heranziehen, bereithalten, den Kulturen von Fichte, Föhre, Lärche, Zirbe, Birke, Eiche in das Keimbett mitgeben.." S.135

"wissenschaftliche Versuche über beste Art Pilze für junge Forstpflanzen zu erzeugen.. beste Erfolge mit Kompost aus ausgekochtem Brauereihopfen mit 1% Blutmehl.. London 1944.." S.138 (Rayner, Neilson-Jones: "Problems in Tree Nutrition" London 1944)

"das Arbeiten mit Kompost zu Wissenschaft entwickelt.. hessische Forstbaumschule von Conrad Appel in Eschollbrücken auf nacktem totem Sand.. als Grundstoffe junge Erden wie Teichschlamm, Grabenaushub, frostzermürbter Lehm, Wiesenmoor-Erde, mit Pilzen durchsetztes Laub, angerottetes Reisig, Rinden, Asche.. Mitarbeit junge Mistwürmer.. gesündere Baumschulpflanzen aller Altersstufen, mehr Wurzeln, frischeres Grün, keine Schadbakterien oder Pilze.. kein Eichenmehltau, Kiefernschütte, Douglasienschütte, Lärchenschütte, Keimlingsfäule, Wurzelläuse, Gallenläuse, Wollschildläuse, Blattläuse.. weniger Ausfälle.. 98% bestens angewachsen.." S.136f

"besseres Waldwachstum durch
- Einblasen Ammoniakgas in Rohhumus des Waldbodens.. wirkt max 2 Jahre
- Einblasen Kalk oder künstlicher Stickstoffdünger.. wirkt max 2 Jahre
- Besprühen mit verdünnter Verrührung Hornmist billiger, stärker, nachhaltiger.." S.144

"60-90 Jahre alte Eschen, befallen von Eschenbastkäfer an Stamm, Ästen.. Wiese unter Bäumen mit Hornmist gesprüht 5x im Sommer.. späte Wirkung.. mehr Laub im Herbst.. neue dichtbelaubte Jahrestriebe.. von Käfern durchlöcherte Borke fällt ab, darunter jugendfrische fast grüne Rinde.. verdoppelter Zuwachs laut Jahresringen.." S.143f

Feldhecke
"Feldhecke = 1-3-reihige Pflanzungen ungeschnittener Laubholzbüsche der Waldrandgesellschaft.. entlang Bächen, Wegen, Geländestufen.." S.187

"Äcker vor Rehen, Wildsauen, Hirschen, Vieh schützen.." S.187

"richtig gepflegte Feldhecke schützt vor Wind, erhält Bodenfeuchtigkeit, Tau, Bodenkohlensäure.. Ertragssteigerung +15%.." S.188

"jeder Strauch hat eigene Gesellschaft von Bodenleben.." S.188

"Apfelpflanzung gesünder wenn von Hecke (Hag) aus Weißdorn-Schlehdorn-Gesellschaft umgeben.." S.188

"von der Feldhecke aus verarmtes Bodenleben des Ackers erneuert/ergänzt.." S.188

"westfälischer Forstmeister Scholaster stellt seine Hecken unter Naturschutz.." S.187

Weinbau
"Oberflächenmulch im Weinbau schützt Boden vor Abschwemmung.. besseres Kleinklima, gesündere Trauben, Steigerung der Erntemenge.." S.171

"Erfolge mit Hausmüll-Klärschlamm-Kompost im Weinbau eindeutig.. weniger Spritzungen mit Gift.. größere Widerstandsfähigkeit gg. herbstliche Fäulnis.." S.171f

"tausende Weinbaubetriebe bei denen Flächen mit bestem Dauerhumus versehen werden können ohne große Zufuhr von außen sobald nur ein genügend zäher Wille sich der Kompostwirtschaft annimmt.." S.172

"für Winzergenossenschaften würde sich Anschaffung von Kompostmaschinen lohnen.. Trester und Rebholz zerkleinern, mit Mist und Erde mischen.. Grünmasse zur Beigabe in den Kompostmieten.." S.172

Boden als Wachstumsbasis
"dunkler Humus als Träger der Fruchtbarkeit.. bei Abbau Humus entsteht Kohlensäure die Wachstum anregt.. Bedeutung Ton-Humus-Komplexe.. Prof. Albrecht von Thaer, Berlin.." S.38

"1g Tonboden = 500 Mrd Teilchen.. wirksame Oberfläche 2qm..
1g Montmorillonit = innere Oberfläche 400-600qm.." S.61

"Boden braucht genügend offene mit Luft gefüllte, mit Wasserfilm ausgekleidete feine und grobe Poren.. sonst zu dicht, zu schwer, zu naß oder zu trocken, landwirtschaftlich untätig.." S.63

"Kohlensäure die aus Boden aufsteigt von winzigen Spaltöffnungen auf Blattunterseite von Pflanzen aufgenommen -> CO2 + Sonnenlicht -> Stärke + Zucker.. daraus neue Pflanzenmasse.." S.61

"Stickstoff steigern durch Kleegras -> Stickstoffdünger überflüssig.. doppelter Ertrag an Getreide, Grünfutter, Milch über 20 Jahre.. Prof. Dr. Artturi I. Virtanen, Nobelpreis Chemie.." S.158

"Bodenuntersuchungen (ohne Kunstdüngergabe)
+ 1960 Boden mit Kali, Phosphat schlecht versorgt.. Empfehlung Nitrophoska Blau 50-70g/qm
+ 1964 Kali 8-fach, Phosphorsäure 8-fach von 1960
+ 1969 Kali 17-fach, Phosphorsäure 21-fach von 1960.. Stickstoffvorrat normal, Kali ok, Mg genügend, Phosphat günstig.." S.99

Bodenschäden
"Nachlassen Bodenerträge keineswegs nur Folge von zu wenig Kunstdünger.." S.12

"Massenauftreten bestimmter Unkräuter als Zeichen daß Boden nicht in Ordnung ist.. Unkraut als das Heilmittel mit dem die Natur versucht gestörtes Gleichgewicht wieder herzustellen.." S.52

"fast nur kranke Böden in Brandenburg, Mecklenburg, Pommern.. Lichtbilder Prof. Dr. Kuron Uni Berlin 7.1941.." S.12

"Tiefpflügen macht keinen Sinn.." S.156

"weitverbreitete Bodenverdichtungen als Folge zu tiefen Pflügens und falscher Fruchtfolge.. mehr echter Humus nötig.. Prof. Dr. Sekera, Hochschule für Bodenkultur Wien 1945.." S.12

"wer seine Böden bald gesund haben möchte (frei von Resten technischer Dünger) muss sofort kräftig ans Kompostieren gehen.." S.153

"Böden ohne Anwendung von Giften unkrautfrei machen.." S.153

"trockene steile Südtiroler Böden humusarm -> Bitte eine Kompostfibel für die Tiroler Bauern zu schreiben.. 1945 druckfertig nach Innsbruck.. kriegsbedingt kein Druck.. umgearbeitet in 'Kompostfibel für den bairischen Bauern'.. Überarbeitung für 1. Auflage 1948.." S.10

"6. Auflage mit neuem Titel 'Gärtnern ohne Gift'.." S.15

"neue Erkenntnisse, mehr auf die Landwirtschaft ausgerichtete Fassung 'Gärtnern, Ackern - ohne Gift'.." S.15

"Berücksichtigung der
+ neuesten holländischen und deutschen Humusforschung,
+ englische Kompost-Dauerversuche,
+ wissenschaftliche Kompost-/Düngeforschungen Dr. h.c. Ehrenfried Pfeiffer Versuchsfarm Chester NY
+ Arbeiten Prof. W. Laatsch Hamburg.." S.11

Grundwasserschäden
"mit sturer Einseitigkeit wird verlangt - keine Luft an und in den Mist.. alles auf den Acker bringen.. daß dort die Hälfte ins Grundwasser geht wird nicht beachtet -> Grundwasser vergiftet.." S.151

"Mischen Mist mit lehmiger Erde.. wer sich dies ersparen will verschenkt im 1. Sommer 50% des Mists ans Grundwasser.. leichtlöslicher Nährhumus wird ausgewaschen.." S.148

"größter Teil des Kunstdüngers geht ungenutzt ins Grundwasser.." S.167

"Gesundheitsamt verbietet in Unterfranken Herstellung von Säuglingsnahrung mit Orts-Trinkwasser.. zu viel Nitrat aus künstlicher Düngung der Weinberge.." S.167

"weitaus billiger einen Überschuß an Düngesalzen und Giften im Boden festzuhalten als versalztes oder unbrauchbares Grundwasser reinigen zu müssen.." S.173

"die Landwirtschaft kann mit Überangebot an Kunstdünger nur fortbestehen wenn sie den Humusgehalt der Böden so anhebt daß kein Stickstoff, keine Phosphorsäure und keine Gifte mehr ins Grundwasser ausgewaschen werden.." S.173

Hornmist, Hornkiesel
"Hornmist = kleine Handvoll frischer Kuhmist der in Kuhhorn in Erde eine Weile vergraben war.. in Eimer Wasser verrührt, über 1ha Land versprüht.. wirkt wie warmes Regenwetter.." S.142

"Hornkiesel = mehlfein zermahlener Bergkristall.. in Eimer Wasser verrührt, über 1ha Land versprüht.. wirkt wie viel Sonnenschein.." S.142

"Kakteen in Waschküche im Keller überwintert.. in handwarmem Regenwasser 1h verrührte Hornkiesel.. 11:1930 besprüht, 1.1.1931 voller Blütenknospen.. wie große Blumensträuße.." S.143

"60-90 Jahre alte Eschen, befallen vom kleinen Eschenbastkäfer an Stamm, Ästen.. Wiese unter Bäumen mit Hornmist gesprüht 5x im Sommer.. späte Wirkung.. mehr Laub im Herbst.. neue dichtbelaubte Jahrestriebe.. von Käfern durchlöcherte Borke fällt ab, darunter jugendfrische fast grüne Rinde.. verdoppelter Zuwachs an den Jahresringen.." S.143f

Humus, Kompost (mit Bodenlebewesen)
"Fruchtbarkeit der Schwarzerdeböden durch Dauerhumus.. feste Verbindung Humussäuren mit Lehm/Ton.. Ton-Humus-Komplex.. nur in lehmigen oder Lößböden diese Art von Schwarzerde.." S.60

"dunkler Humus als Träger der Fruchtbarkeit.. bei Abbau Humus entsteht Kohlensäure die Wachstum anregt.. Bedeutung Ton-Humus-Komplexe.. Prof. Albrecht von Thaer, Berlin.." S.38

"mit Dauerhumus Verluste der Böden beim Abbau der Humusstoffe ersetzen.." S.63

"Dauerhumus entsteht in der freien Natur nur im Auswurf der Bodentiere.." S.62

"wer Dauerhumus künstlich erzeugen will muss versuchen das Vorbild Regenwurm nachzuahmen.. Kunstregenwurm schaffen wo pflanzliche Substanz, Kalk, Lehm, Stickstoffverbindungen zusammenwirken = Komposthaufen neuer Art.." S.62f

"was im Boden Würmer, Asseln, Tausendfüßler, Drahtwürmer, Springschwänze etc. zerbissen, zerrieben, zermahlen, verdaut haben arbeiten kleine und kleinste Lebewesen weiter um.." S.61

"eine vom Bodenleben durchwirkte Acker- und Gartenerde ist locker und luftig, warm und kann große Mengen Regen- und Schneewasser festhalten.." S.61f

"Stickstoffbakterien holen aus Bodenluft freien Stickstoff zum chemischen Aufbau Humussubstanz.." S.61

"Raubbakterien die gewöhnliche Bakterien anbohren und leerfressen.." S.61

"in 1g fruchtbarer Erde 10 Mrd Lebewesen.." S.61

"milliardenstarke Lebenswelt macht aus pflanzlichem Abfall und eigenen Leichen Nährlösung die Pflanzen durch die Wurzelhärchen in sich aufnehmen.." S.61

"Regenwürmer wissen wie man gute Erde macht.." S.59

"Regenwürmer rollen Blätter ein, ziehen sie in den Boden.. was angerottet frisst er, frisst auch Erde.. durch den Leib hindurch mit Bakterien, Kalkschuppen vermengt.. kleine Wurmhäufen mit Mineralien, Pflanzenmasse, Kalk, Wuchs-, Vermehrungsstoffe -> neuer Pflanzennährboden.." S.59

"Regenwurmhäufen ab und zu wie mit grauen Spinnweben überzogen.. Pilze die die neue Erde weiterverarbeiten.." S.61

"Erforschung der Arbeit des Regenwurms.. in fruchtbarem Wiesenland so viele Regenwürmer wie Gewicht der Weidekühe auf derselben Fläche.. Charles Darwin 1882.." S.60,80 (Darwin: "Die Bildung der Ackererde durch die Tätigkeit der Würmer" 1882)

"Wirken der Regenwürmer beachtet von deutsch-böhmischem Praktiker Major Karl Stellwag.." S.80

"Untersuchung der Arbeit der Regenwürmer.. Prof. Dr. Meyer, Uni Halle.." S.60

"Regenwürmer können Kartoffelernte verdoppeln.. Prof. Dr. Wollny, München.." S.60

"in 1 Jahr schaffen Regenwürmer auf 1ha 30t Erde von unten nach oben -> Boden hebt sich 2mm.." S.60

"Wurmerde enthält 7x soviel Stickstoff, 3x soviel Kali, 2x soviel Phosphor, 2x so viel Kalk, 6x soviel Magnesia wie allerbeste Gartenerde.." S.60

"statt technisch-künstlicher Zutaten in den Garten nur natürliche Zutaten.. Gartenabfälle -> Kompost.." S.37

"Angaben zu Kompost 1924 von Dr. Rudolf Steiner.. biologisch-dynamische Wirtschaftsweise.. möglichst innige Mischung pflanzlicher Abfälle mit etwas lehmiger Erde, wenig Kalk, Stalljauche (tierischer Stickstoff).." S.41

"der Chemiker Franz Dreidax übersetzt dies in die Sprache der Naturwissenschaft.." S.41

"Stalljauche durch Hornmehl ersetzt - mit bestem Erfolg.." S.41

"Abfall von Tieren wie Hornmehl, Knochenmehl, Tierkörpermehl, Federnmehl, Schweineborsten, Pansenmist, Hühnermist.. sicherstellen daß keine Mineralsalze zugesetzt sind, keine Antibiotika.." S.153

"Basaltmehl enthält Kalk und Magnesia im richtigen Verhältnis, dazu noch Spurenelemente.." S.78

"Kompost aus allen Gartenabfällen + 10% lehmige Erde + 1kg Hornmehl pro m3 lose Masse.." S.46

"in Komposthaufen Düngepräparate aus Brennesselstengeln, Brennesselblättern, Schafgarben-, Kamillen-, Löwenzahnblüten, gemahlener Eichenrinde, Baldriansaft.." S.145

"je bunter die Mischung umso mehr Spurenelemente im Kompost.. Laub, Reisig von Wildbäumen hinzu die einst den Boden geschaffen haben.." S.161

"je bunter die Mischung des Abfalls umso vollkommener der Kompost.." S.70

"in einer Kompoststätte darf es nicht schlecht riechen - sonst ist etwas falsch.." S.71

"Zumischung Erde zum Mist uralte in Vergessenheit geratene kleinbäuerliche Wirtschaftsform in armen Landschaften.." S.151

"über den Mist 1/20 lehmiger Erde gestreut.." S.151

"auf Lehm verrottet der Mist 1.5x so schnell.." S.152

"Mischen Mist mit lehmiger Erde.. wer sich dies ersparen will verschenkt im 1. Sommer 50% des Mists ans Grundwasser.. leichtlöslicher Nährhumus wird ausgewaschen.. nur ein strohreicher lufthaltiger Stallmist - mit viel lehmiger Erde innig vermischt so daß Würmer und andere Bodenlebewesen darin leben können wird nicht ausgewaschen.." S.148

"1946 Stallmist mit Erdzwischenschichten aufgesetzt.. bis zum Frühjahr wunderbar verrottet.. niederbayrischer Bauer.." S.151

"wo Erde nicht lehmig ist ungebrannte Tonziegel oder Lehm aus Grube zu dünner Brühe anrühren.. mit Schöpfer über den Mist.. ggf. ein paar Gabeln Grünzeug dazwischen.." S.151f

"Arbeitserleichterung durch Miststreuer.." S.153

"Heilpflanzengärtner der Weleda-Gesellschaft in Schwäbisch Gmünd zeigt wie man Komposthaufen richtig aufsetzt.." S.37

"Garten sah sehr mäßig aus.. Notjahre 1931-1933.. Besserung als ausreichend Kompost gegeben werden konnte -> Beete auf einmal frisch, gesund und blütenreich.." S.41

"nicht der Kompost selbst lässt Kräuter, Sträucher, Bäume gesund heranwachsen sondern das mrd-fache Bodenleben.." S.81

"wer unreifen Kompost in den Boden bringt bekommt Gifte in den Boden und erntet Schädlinge.. Geduld nötig, die Reife abwarten können.." S.84

"einheitliche Fläche gemeinsam mit Nachbarn, dann Zaun gezogen.. auf der einen Seite Kompost, andere Seite Stallmist.. auf Kompostseite wächst Gemüse, andere Seite nur Unkraut.." S.44

"anfangs 6m langes Beet mit Grabgabel 1h umgestochen.. dann mit Misthacke durchgehackt, Kompost darauf und eingerecht - in 6min.." S.44

"durch Kompost Gemüse geschmacklich überlegen.. kein übler Geruch mehr aus dem Kochtopf als Zeichen für eine Naturreinheit die Handelsware nie hat.." S.44f

"jeder Baum bekommt offene Baumscheibe ~1.5m Durchmesser.. im Sommer handhoch mit gemähtem Gras abgedeckt.. im Spätwinter darauf 3cm verrotteter Kompost.. anfangs noch Blattläuse, später nicht mehr.. kein wurmstichiger Apfel, edlerer Geschmack, längere Haltbarkeit.. in den Nachbargärten Obstbäume voll Schorf und Monilia.. eigene Bäume unangreifbar geworden für alles Feindliche und Schädigende durch 5 Jahre Kompost auf die Baumscheibe.." S.46f

"1956 begeisterte Briefe von Leuten.. nach 1 Jahr ungezieferfreie Bäume mit schönem Ertrag.." S.48

"1959 bekommen Bäume keinen Kompost mehr (wg. Hausverkauf).. Bäume verlausen.. Läuse wieder weg nach Abdecken der Baumscheiben mit Gras.. 50% der Äpfel wurmstichig.." S.50

"in England auch in Großbetrieben bestens bewährt: Stallmist mit 5x so viel Einstreu, Abfällen, Unkraut, Grabenaushub verkompostiert.. Kompost so oft mit Greiferarmen umgesetzt daß in 3-4 Monaten verrottet ist.. düngermäßig so wertvoll wie 2 Teile des bisher üblichen Mists.." S.155 (Friend Sykes: "Humus and the Farmer" Faber & Faber, London 1946)

"mittelgroßer Hof in Kärnten.. ohne Zukauf von außen mit Kompost, verkompostiertem Stallmist und ausgereifter Jauche bewirtschaftet.. zu einem der besten Höfe in Kärnten geworden.." S.152

"1947 Gebirgsbauernhof.. Boden nimmt Mist nicht mehr an, wächst nicht mehr ein.. Landwirtschaftsstelle stellt Verdichtung fest -> Empfehlung Thomasmehl für 4500 Reichsmark.. Stapelmist ok, außen braun, innen grün.. Stroh kaufen damit Luft in den Mist kommt.. Mist auf Rost von Rundhölzern (unten 15-20cm Luft).. beim Aufsetzen mit Lehm mischen.. Wände schräg daß meistes Wasser abfließen kann.. Bodenleben entwickelt sich, bricht Verdichtung auf.. 2 Jahre später bester Wiesenbestand im Bezirk.." S.149f

"30 Jahre mit Kompost, verkompostiertem Stallmist auf Sandboden gearbeitet.. in jedem Frühjahr 300-400 Fuhren Kompost ausgefahren.. giftfreie Landwirtschaft.. berühmtester Landwirt zwischen Böhmerwald, Lemberg, Temesvar.. Major Karl Stellwag.." S.147

Stadtkompost
"Städte und Siedlungen ersticken im eigenen Abfall.." S.169

"Müllverbrennung teuer und keine Lösung da ~40% Asche, Schlacke anfallen.. Niederschlagswasser waschen daraus Salze aus die das Grundwasser vergiften.." S.169

"aus PVC entsteht bei Verbrennung Chlor oder Salzsäure -> schwerste Gifte.." S.169

"Klärschlamm aus Abwasserreinigungsanlagen ggf. trocknen, verbrennen ist teuer.." S.170

"wenn man Bürger mit Kosten der Müllverbrennung belastet so sollte man hochwertigen Reifkompost der Landwirtschaft fast umsonst überlassen können.." S.173

"in Holland Herstellung von sauberem Kompost aus Stadtmüll.." S.170

"Stadtkompost aus festen Abfällen und Klärschlamm.. Erprobung in Versuchsanlagen: aus Hausmüll Eisen und Buntmetalle herauslesen.. Rest in Trommeln fein zerreiben.. Verrottung in langen Mieten oder in Gärkammern innerhalb Tagen zu Kompost verrottet.. Unkrautsamen, Wurmeier sterben ab.." S.169f

"Umwandlung Stadtmüll und Klärschlamm zu Kompost im Kompostwerk Blaubeuren.. hohe Kosten für Faultürme und Schlammbeete einsparen.." S.170

"halbreifer Stadtkompost nicht in den Boden.. als Oberflächenmulch ausreifen lassen.." S.171

"Oberflächenmulch
+ im Ackerbau auf schweren Lehmböden
+ im Weinbau.. schützt Boden vor Abschwemmung.. besseres Kleinklima, gesündere Trauben.." S.171

"Anfängerfehler vermeiden: nicht ausgereifter Kompost riecht muffig, ungelüftet, Geruch geht in Pflanze über.." S.172f

Unkraut
"wachsende Mengen von Unkrautvertilgungsmitteln von denen niemand weiß wie rasch sie auch das Bodenleben zerstören.." S.168

"Unkraut ist Heilkraut.." S.110

"Bodenleben das sich frei auswirken darf macht aus gewöhnlichem Gras und Klee Heilkräuter die (z.B. Pferden) schneller und besser die verlorene Gesundheit zurückbringen als die Pillen, Spritzen, Tinkturen der Tierheilkunde.." S.182,159f

"die Apotheke des Ackers ist der Komposthaufen wenn möglichst viele Unkräuter aller Arten in ihm verarbeitet worden sind.." S.162

"wirksames Mittel um verlorengegangenes Lebensgleichgewicht wiederherzustellen: das Unkraut.." S.161

"alte bäuerliche Weisheit: Fruchtfolge der Dreifelderwirtschaft.. im 3. Jahr das Jahr des Unkrauts.." S.161f

"Massenauftreten bestimmter Unkräuter als Zeichen daß Boden nicht in Ordnung ist.. Unkraut als das Heilmittel mit dem die Natur versucht gestörtes Gleichgewicht wieder herzustellen.." S.52

"Bauern wollen daß das Vieh seine Medizin im Futter findet.. deshalb sollen Salbei, Kümmel, Bocksbart, Margeriten in den Wiesen bleiben.. Josef Schlickenrieder, Uffing.." S.114

"Kühe brechen auf die unkrautbunten Wiesen der Nachbarn aus, gehen an Bäumen hoch und werden unfruchtbar.. auf unkrautreichen Wiesen nie Schwierigkeiten.." S.114f

"Böden ohne Anwendung von Giften unkrautfrei machen.." S.153

Unterdrückung
"bei der Freimachung der Umwelt von Giften geht es um Geld, viel Geld das an der Macht bleiben will.." S.20

"mit Mrd-Aufwand dafür gesorgt daß Schädlinge und Unkräuter ständig in ausreichender Menge da sind.. mit noch mehr Mrd werden sie vergeblich bekämpft.. um das Perpetuum mobile in Gang zu halten darf das Dogma nicht erschüttert werden.." S.196

"Regenwürmer können Kartoffelernte verdoppeln.. Prof. Dr. Wollny, München.. Versuchsergebnisse nicht beachtet.." S.60

"Untersuchung der Arbeit der Regenwürmer.. Prof. Dr. Meyer, Uni Halle.. von Kollegen als der Regenwurm-Meyer abgetan.." S.60

"erste Kompostversuche mit der Bayerischen Landesanstalt für Pflanzenbau und Pflanzenschutz, Dr. Erhard Hiltner.. erfolgreiche Versuche nach seinem frühen Tod brüsk abgebrochen.." S.194

"Schaffung von Fruchtbarkeit und Gesundheit durch ein reiches ungestörtes Bodenleben.. die Wissenschaft wird sich mit diesen Erscheinungen auseinandersetzen müssen.. zuerst wird sie ihre Freiheit wiedergewinnen müssen.." S.193

"1955 erfolgreiches Verfahren im Bayerischen Rundfunk 'Landfunk' vorgestellt.. Niederschrift in Tageszeitung.. in Fachzeitschriften zerrissen.. Obstbaumwarte drohen Bauern wenn nicht weiter gespritzt wird.." S.48

"1969 Arbeitsgemeinschaft für Erwerbsobstbau ohne Gift.. biologisch-dynamische Wirtschaftsweise.. Kompost, organische Dünger, Seealgendünger.. Äpfel vollkommen.. Volkmar Lust, Balingen.. von Vertretern alter Schule beschimpft.." S.132f

"Versuche an der Kunstdüngerwirtschaft festzuhalten die Liebig längst überwunden hätte.." S.50

"über Todesfälle und schwere Erkrankungen durch 'falschen' Umgang mit Schädlings- und Unkrautbekämpfungsmitteln wird geschwiegen.." S.22

"Versuche Mittel zu verbieten scheitern an Prozessen die Hersteller wg. Geschäftsschädigung androhen.." S.29

"gärtnerische, landwirtschaftliche Schriften, Tageszeitungen können nicht neutral berichten.. nach Hinweis Deutschen Bauernzeitung zum Wert von Kompost Anzeigen der chemischen Industrie monatelang ausgesetzt -> Finanzierungsproblem.." S.33

"Mann der sich rühmt 1000 Mark bekommen zu haben für 3 Schreibmaschinenseiten gegen die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise von der er nichts verstand.." S.160

"50% Steigerung Ackerertrag erkauft mit +350% Kunstdünger, +1350% Gifte.. auf diesem Weg kein Gleichgewicht mehr zu finden.. von chemischer Industrie zensierte TV-Sendung im BR von A. Karbe.." S.166

"Gesundheitsamt verbietet in Unterfranken Herstellung von Säuglingsnahrung mit Orts-Trinkwasser.. zu viel Nitrat aus künstlicher Düngung der Weinberge.. Landwirtschaftsamt hebt Verbot wieder auf.." S.167

"Angestellter der Kunstdüngerindustrie behauptet: der deutsche Bauer muss noch viel mehr Kunstdünger verwenden.. echter Wissenschaftler sagt: schon jetzt wird das Grundwasser vergiftet.." S.168

"Münchner Gesellschaft für Ernährungsbiologie uninteressiert an Phänomen der Kurzschlußdüngung.. Funktionäre machen Propaganda für Kunstdünger und schwerste Gifte.." S.181

"große öffentliche Grünanlage auf Kompostwirtschaft umgestellt.. ungewöhnliche Qualität der Erzeugnisse.. Gegner machen Druck beim Ministerium -> Ministerium fordert zur Kunstdüngerwirtschaft zurückzukehren -> höhere Unterhaltskosten der Grünanlage.." S.201

(herausgeschrieben 15.-23.11.2017 Dr. Matthias Weisser)

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