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Johann Schroth - Erfolg mit Schrothkur - Zitate
Teil 1: Zusammenhänge
•  Symptome
•  Zusammenhänge, Diagnose
•  Therapieansätze
•  Erfolgsberichte bei Symptomen A-Z
Teil 2: Buchzitate
•  Zitate aus Scholz: Zuflucht bei Johann Schroth. Die große Heilung
•  Zitate aus Scholz: Erbe und Geheimnis des Naturarztes Johann Schroth
Teil 3: Literaturhinweise zum Anklicken
Teil 4: Literaturhinweise Wissenschaft
siehe auch: Milieu Regeneration Priessnitz Kneipp Issels Gerson Moerman Wigmore Unterdrückung

"der Herrgott hat dem Menschen alles mitgegeben was er braucht - auch die Heilkraft..
es geht darum diese zu nutzen.." Scholz: 'Zuflucht..' S,149

"nun gibts einen der von der Krankheit befreien kann.." Scholz: 'Zuflucht..' S.96

"jedes Kind auf der Straße kann Auskunft geben wo der Heiler wohnt.." Scholz: 'Zuflucht..' S.96

"Wer heilt, hat recht"

Zitate aus Hugo Scholz: "Zuflucht bei Johann Schroth. Die große Heilung" 1993

"das Schrothsche Heilsystem als wichtigste Erfindung des Jahrhunderts vor Eisenbahn, Dampfschiff, Telegraph, Gasbeleuchtung.." S.296

"eine große Idee ist so wenig aufzuhalten wie Wasser das vom Berg herabrinnt.." S.293

"jeder Mensch und jede Krankheit brauchen etwas anderes.. Hauptsache es wird geholfen.." S.141

"von wem sind die größten Erfindungen gemacht worden.. von sogenannten Pfuschern..
- Erfindung Spinnmaschine: Arkwright, Barbier..
- Bau erstes Teleskop: William Herschel, Musikant..
- Porzellan: Böttger, Alchimist..
- Volkslehrer, Philosoph: Sokrates..
- Religionsstifter: Mohammed, Kaufmann..
- Kritiker der Welt: Jesus Christus.." S.101

"ist es denn so abwegig wenn ein Landmann sich mit Heilung beschäftigt.." S.102

"starre Paragraphen schützen den alten Schlendrian und die Denkfaulheit.." S.102

"Zensur und Polizeikontrolle bis in den letzten Winkel.." S.181

"das Werden und Vergehen in der Natur bestimmte das Leben der Menschen auf dem Dorf.." S.26

"Hochzeit, Geburt und Tod waren im Dorf die großen Ereignisse.." S.26

"im Winter mehr Zeit für Familienangelegenheiten.." S.26

"schlimmer als Zins und Fron sind die Krankheiten.." S.96

"bald gibts keinen Menschen mehr der nicht irgendein Leiden hat.. da ist Hilfe am nötigsten.." S.96

"Krankheiten wie Schwindsucht, Cholera aus Indien und Russland.. Keuchhusten, Masern, Scharlach.. Influenza, Skropheln.. Wundfieber und Gliederlähmung.." S.70

"viele starben am Wurm, an Auszehrung oder bekamen die Schwindsucht.. die Furcht war das am meisten verbreitetste Leiden.. Angst vor Geistern, vor Krankheit, Hilflosigkeit, Angst verhext zu werden.." S.47f

"über Krankheiten und Heilung wird in den Dörfern mehr gesprochen als über die Welt.." S.70

"auf dem Hudson das erste Dampfschiff von New York nach Albany.." S.26

"Nachrichten mit dem Telegraph auf elektro-chemischer Grundlage.." S.26

"Heirat zwischen Napoleon I. und Marie Louise, der Tochter des Kaiser Franz I. von Österreich.." S.26f

"Napoleon aus Elba nach Paris zurückgekehrt.. Niederlage bei Waterloo.. heilige Allianz zwischen Österreich, Russland, Preußen.." S.55

"Raddampfer Savannah überquert als erstes Dampfschiff in 26 Tagen den Ozean Europa-USA.. Columbus war 6 Monate gesegelt.." S.70

"Andre Marie Ampere entdeckt Kraftwirkung elektrischer Ströme.." S.70

"Schiffsschraube erfunden.. ohne Segel und Wind über die Meere fahren.." S.120

"in England Dampflokomotive auf Schienen.. Eisenbahn von Manchester nach Liverpool mit 24km/h.. ein Wagen 3x so groß wie ein Frächterwagen der 24km am Tag schafft.." S.120

"zwischen Nürnberg, Fürth erste Eisenbahn in Betrieb.. befördert 200 Menschen auf einmal.." S.147

"in London fahren 26 Dampfwagen durch die Straßen, bald auch in Berlin, Wien.." S.147

"Ring-Spinnmaschine erfunden.. was soll aus den Handwebern werden?" S.148

"Erfindung des Schreibtelegraphen.. Draht von Olbersdorf nach Freiwaldau.." S.148

"erster Ozeandampfer aus Eisen.. Dampfmaschine mit 2000 PS.." S.208

"in Afrika von Buren Oranjefreistaat Transvaal gegründet.." S.208

"Februarrevolution in Paris, Märzrevolution in Deutschland und Österreich.." S.220

"kein Zins- und Frondienst mehr.. Hans Kudlich für Bauernbefreiung.." S.220

"die erste elektrische Kohlefadenlampe.." S.293

"Forschungen Pasteurs und die Bakteriologie.." S.293

"deutscher Krieg zwischen Österreich und Preußen um die Vorherrschaft im Deutschen Bund.. 1866.." S.301

"nach der Schlacht von Königsgrätz bricht die Pest aus.. 1866.." S.301

"Ausbruch 1. Weltkrieg 1914.." S.317

"wie sich die Menschen von der Natur abwenden so auch vom Herrgott.." S.278

übliche Medizin vs. Schrothkur
"seit Kaiser Josef II. Medicus chirurgiae.. Studium auf der Medizinisch-chirurgischen Akademie in Wien.." S.65

"in der Pathologie 2000 verschiedene Krankheiten erforscht.." S.199

"die zur Heilung der Menschen Berufenen lassen die Natur außer acht, suchen nach künstlichen Heilmitteln.." S.113

"die wissenschaftliche Medizin lässt Heilwunder nicht gelten.." S.171f

"dem Medicus geht es anscheinend immer um Symptome.. Heilmethode gegen die Symptome, nicht gegen die Erkrankung selbst.." S.66

"der Wundarzt von Freiwaldau.. Doktor und Stadtchirurg.." S.11

"der Stadtchirurg wäre fürs Heilen da, er nimmt aber nurs Geld und sie brauchen Hilfe.." S.77

"der Stadtchirurg untersucht, schreibt Rezept.. Geheimzeichen für den Apotheker.." S.12

"die Macht des Doktors über Leben und Tod.." S.11

"Krankheit ist wie eine Vergiftung.. Medizin ist Gift.." S.95

"Kranke werden vom Pillen schlucken und Medizingesöff das Medicusse verschreiben und Apotheken brauen nur noch kränker.." S.149

"trotz Doktor und Medizin gestorben.." S.18

"Johann Melchior Schroth hätte noch lange leben können wenn diese untaugliche Medizin nicht gewesen wäre.. auf den eigenen Leib hatte der Vater nicht geachtet, den vergiftete er mit Pillen und Latwergen.." S.89

"auf den Totenschein die Krankheit geschrieben an der er angeblich starb.. richtiger wäre es die Medikamente draufzuschreiben.. die Gesöffe mit und ohne Rezept.." S.149

"Menschenflicker haben mehr Menschen zerstört als Krieg, Pest und Hungersnot zusammen.." S.149

"Ärzte töten die Selbstheilungskraft mit ihren Giften.. so mancher wäre davongekommen hätte er keine Medizin geschluckt.." S.149

"Gärtler, Leinenweber oder Holzmacher können sich den Doktor aus der Stadt nicht leisten.." S.12

"Kräutermann und weise Frau kommen auch nicht umsonst.." S.12

"da wird gepredigt von Christenpflicht und dass ein Mensch dem anderen in seiner Not helfe.." S.104

"wer krank wird ist auf Hausmittel angewiesen.." S.12

"Heilmittel aller Art auf den Märkten: Lebensöl, Lebenswecker, Balsam, Blutnahrung.." S.95

"Muskaten-Balsam, brusterweiternde Mixtur, stärkende Latwergen, Fiebertrankel, Magen-Elixier.." S.146

"Alraunel.. Wurzel in 2 Teile gespalten.. auf dem Kopf grüne Haare, Keime von Gersten- und Hirsekörnern die im Holz stecken.. schwarze Augen aus Wacholderbeeren.." S.146

"Amulette gegen bösen Zauber.." S.113

"beten zu Heiligen wie ihn jede Krankheit hat:
- zu St. Blasius dass er die Diphtherie wegnimmt
- zur Heiligen Apollonia wg. Zahnweh
- zu St. Antonius wenn ein Pferd krankt.." S.197

"Quacksalber, weise Frauen und Gesundbeterinnen machen ihre Geschäfte.." S.113

"kein Unterschied zwischen Quacksalbern mit und ohne Doktorhut.." S.149

"Ärzte und Kurpfuscher nehmen zwar Geld aber nicht die Krankheit.." S.96

"der Kräutermann bringt Siebenerlei zum Einnehmen mit.." S.11

"Mutter setzt Kräuter dem Schnaps zu.. die größte Kraft haben die Kräuter erst am Johannestage.." S.27

"Kräuterschnaps.. mit allerlei Wurzeln, schwarzem Sanikel und Kalmus angesetzt.." S.137

"im Wein ist Kraft drin.. müsste auch Kranken gut tun.." S.138

"die Springwurzel blüht in der Johannesnacht.." S.27

"Samen von einem Farnkraut hilft gegen jede Krankheit.." S.27

"Spinnennetz auf Wunde.." S.49

"mit Ofenruß eingerieben.." S.49

"Totenfett gegen Schwellungen.. warme Kuhfladen.. Pferdejauche.." S.54

"Wallfahrt zum heiligen Berg nach Grulich.. wundersame Lichterscheinungen.." S.172

"Wallfahrt zur schwarzen Muttergottes nach Tschenstochau.." S.271

"Medizin teuer, bei Schroth kostet sie keinen Heller.. lässt Weinkrauge immer wieder beim Schulzen füllen.." S.139

"Ganzheitsmethode von Schroth.." S.200

"zu Schroth kommen von weit und breit Kranke, meist solche die von Ärzten aufgegeben wurden.." S.226

"die Schroth-Kur kann man auch selber machen.. das beste Mittel gegen jede Krankheit.." S.146

"feuchtwarme Wickel bei kranken Pferden, das Futter entziehen.." S.66

"feuchte Wärme bisher nicht angewendet in der üblichen Medizin.." S.108

"trockene Semmeln und Fasttage an denen geschwitzt werden muss.." S.146

"bei Prießnitz Halb- und Vollbäder, Bein- und Armgüsse, in den Wiesen Tautreten.. ganzer Tag Wasser, auch inwendig.. gewöhnliches Quellwasser.. Alkohol verpönt.." S.259

"heilen - das kann nur die Natur.." S.102

"die Natur heilt - nicht der Arzt.." S.197

"wer die Naturkraft weckt wird als Hexer verschrien.." S.113

"den Hexenrichtern gings immer nur um eigene Zwecke.. jetzt sinds die Ärzte.. wer die um den Verdienst bringt muss auch heute noch in die Folterkammer.." S.110

Johann Schroth
"Hannesl strammer Junge, überaus rührig.. bückt sich nach jedem Stein in der Wiese.. sammelt Quecken im Acker und Kräuter am Feldrain.." S.27

"Hannesl hat ungewöhlich viel Kraft für einen Jungen seines Alters.." S.28

"Erfahrungen sammeln als Frächter.." S.35

"Geschwulst am Knie geht durch feuchte Umschläge zurück, steifgewordenes Gelenk wieder biegen.. wie Wunderheilung.." S.55

"Johann wird um Hilfe gebeten.." S.57

"heilen tut die Natur, Johann hilft dabei nur.." S.83

"das Leben der Familie hängt an den Haustieren.. der Kurschmied ist teuer und Johann hilft umsonst.." S.58

"mit 1.90m zu den Kürassieren.." S.60

"Johann will der Resla Prießnitz zeigen was seine Heilweise wert ist.." S.78

"Hochzeit mit Anna-Maria Theresia Müller 1822.." S.86

"nun gibts einen der von der Krankheit befreien kann, der jeder Krankheit auf den Grund geht.." S.96

"Erfolge bringen neuen Zulauf.. und mehr Gewißheit jeder Krankheit beizukommen.." S.144

"es geht von Johann Schroth etwas aus das gesund macht.. rechte Hand lindernd, heilsam.." S.147

"jedes Kind auf der Straße kann Auskunft geben wo der Heiler wohnt.." S.96

"die Ärzte nennen ihn Semmeldoktor oder Hungerdoktor.." S.129

"Prießnitz-Anhänger wettern gegen den Semmeldoktor und verurteilen ihn.. trinken heimlich Wein.." S.141

"Kräuterweiber und Gesundbeterinnen um Verdienst gebracht.. die Totengräber schimpfen auch.." S.140

"Stadtphysikus, Apotheker und Landesphysikus gegen die angeblichen Kurpfuscher.." S.141

"Polizeistrafe 10 Gulden wg. Vergehens gegen Kurierverbot.. Verwarnung.." S.145

"Heilung der Gicht der Witwe Bartsch.. Zauberei? Hexerei?" S.172f

"habe nichts erfunden, nichts erdacht, die Natur hats mich gelehrt.. auch die Reinigung des Körpers durch Fasten.." S.198

"die Natur kann viel wenn man ihr hilft.." S.269

"ein einfacher Bauer hat der Natur etwas abgeschaut.. warum sollte er das nicht?" S.176

"Majestätsgesuch wegen Kurerlaubnis nach Wien an die Hofkanzlei.. 2.10.1839.." S.193

"Kurbewilligung vom Kaiser 5.5.1840.." S.204

"neues strahlend weißes Gebäude aus Stein.. Parkanlagen darum herum mit Springbrunnen und Pavillon.." S.209

"wenn es wirklich nur Hokuspokus wäre würden doch nicht so viele feine Herrschaften so weit zu Schroth kommen.." S.251

"bis nach Ungarn, Polen, Russland ist der Ruf des Heilers aus Lindewiese gedrungen.." S.260

"Lindewiese als neues Mekka gepriesen.." S.260

"Kurliste mit Politikern, Offizieren, Künstlern aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Polen, Russland.." S.272

"Schroth macht keinen Unterschied zwischen reich und arm.." S.272

"das Schrothsche Heilsystem als wichtigste Erfindung des Jahrhunderts vor Eisenbahn, Dampfschiff, Telegraph, Gasbeleuchtung.. Sächische Konstitutionelle Zeitung Dresden.." S.296f

Lebensgeschichte
"Urahn Bartel Schroth 1540 geboren, ein Schwabe, hat die Bergleute im Goldbergwerk unter sich.. in Böhmischdorf geblieben als es kein Gold mehr gibt.. Böhmischdorf zu einem richtigen Dorf gemacht.. übt niedere Gerichtsbarkeit aus, Vater Richter genannt.. hat Schank- und Mühlrecht.. Sohn Jakob Schroth früh gestorben.." S.16,29

"Hans Schroth bekommt den Besitz.. Abgabenlast 30-jähriger Krieg.." S.16

"Johann Melchior Schroth, geb. 27.12.1747.. 3x verheiratet, 10 Kinder.." S.17

"letzte Hochzeit mit 23 Jahre alter Schustertochter Theresia Werner 22.4.1793.. Söhne Johann und Florian.." S.17,34

"Jahreszahl 1807 steht nun an der Stubentür.." S.16

"unter den Stadtkindern von Freiwaldau ist auch der Vinzerl Prießnitz aus Gräfenberg.." S.9

"in der Trivialschule wird nur Schreiben, Lesen und Rechnen gelehrt.." S.8

"Hannesl Schroth aus Böhmischdorf.. zu Fuß fast eine Stunde bis zum Hof.. mit Vater Melcher den Acker wenden.." S.9f

"der größere Bruder Joseph Schroth.." S.11

"Vater Melchior Schroth krank, kann nicht mehr aufstehen.. der Kräutermann soll helfen.. dann der Stadtchirurg von Freiwaldau.. ein Pferd hinbringen.. der Stadtchirurg untersucht, schreibt Rezept.. Geheimzeichen für den Apotheker.. wenn man das lesen könnte wäre es kein Rezept.." S.11

"der Apotheker arbeitet lange an der Mixtur.. 95 Kreuzer.." S.14

"der Kranke nimmt alles ein, hofft auf Besserung.. Hannesl muss noch mehrmals in die Apotheke.. es bessert sich nichts.. der Puls wird schwächer, die Hände blau und kalt.. am 3. Tag tot.. 27.9.1807.." S.14f

"Söhne aus 1. Ehe haben Anrecht auf Hof.. Joseph Schroth aus 2. Ehe ist 25, kann Hof übernehmen.." S.17

"Ehefrau Theresia ist 39, Kinder Florian, 6 und Hannesl, 9 zu versorgen.. für Ausgedinge zu jung.." S.17

"es lasten Zins und Fron auf dem Hof.." S.18

"die Saat vor dem Frost einbringen, Winterholz machen.." S.18

"Bruder Joseph nach Feierabend auf Brautschau.." S.19

"Sieg von Andreas Hofer über General Lefevre am Berg Isel.." S.19

"Geschwister werden ausbezahlt, besser am Hof zu bleiben als bei fremden Leuten zu dienen.." S.20

"täglich versammelt die Mutter Theresia alle im Herrgottswinkel der Stube.." S.20

"Backofen schüren, Brot backen.. Brotlaibe quellen auf, müssen in den Backofen.." S.20f

"Witwer Ignaz Gröger aus Lindewiese besucht die Witwe Theres.." S.20f

"Flachs hecheln, Spinnräder holen vom Dachboden.." S.23

"Joseph Schroth will heiraten und den Hof übernehmen.." S.26

"Mutter Theres räumt den Platz am Hof und nimmt den Platz am Grögerhof ein zusammen mit Hannesl und Florian.. Hochzeit auf dem Grögerhof in Lindewiese.. Lebensfreude.." S.26

"Hannesl hilft fleißig bei der Getreideernte.. die gleiche gute Erde wie in Böhmischdorf.." S.30

"Hannesl bestaunt bei Vetter Adolf, dem Frächter die schweren Pferde und den großen Plachenwagen.." S.31

"Hannesl soll Bauer werden, kein Frächter.. er soll zur Aushilfe nach Adelsdorf gehen.. Franzl soll Schuhmacher werden.." S.31,33f

"aus Hannesl wird Johann.. es macht ihm Spaß seine Kraft zu erproben.." S.32

"mit den Wirten der Fuhrwerksbauden muss sich ein Frächter gut stellen.. sie vermitteln Anschluss, auch Vorspann und alles woran es gerade fehlt.. beim 'Dicken', Hausknecht Wendelin.. gutes Wasser für die Pferde, warmer Stall zum Übernachten.. Branntwein.. Würfeln.." S.35

"ein paar Hirschlederne, unterhalb dem Knie gebunden, grüne Wadenstrümpfe, derbe Schnürschuhe, Weste und Joppe bunt mit großen glänzenden Knöpfen, Samtkäppchen, Filzhut mit 2 Bammeln, Beigurt für Kleingeld mit dem Namen Johann Schroth.. als Wegzehrung Brot und Rauchfleisch.. Pistole mit Steinschloss.." S.35f

"Fahren in der Kolonne mit Pester-Seifert und Hanke-Frächter nach Wien.. Nachtwache.. Gefahr von Wegelagerern.. Übernachtung beim Dicken.. Fracht bewachen.. Würfelbecher in der Gaststube.. draußen Welt voller Frieden, rauschende Wälder, plätschernder Brunnen.. Legende vom Johomann.. Johann fährt morgens alleine heim nach Adelsdorf.." S.36f

"ohne Schlaf gleich nächste Fuhre Glas nach Galizien.. die Achsen erst abschmieren.. in der Kolonne fahren.. nachts Wagenburg wg. der Zigeuner.. Räuber an den Salzsäcken auf der Rückfahrt.. mit Pistole vertrieben.." S.42

"immer neues Frachtgut, bis nach Ungarn, Steiermark.." S.43

"im Sommer in Lindewiese, dem Stiefvater bei der Ernte helfen.. schlechtes Wetter schadet dem Hafer.. im Winter wenig Futter für die Pferde.. Hunger schwächt, aber macht gesünder, keine Kolik.." S.43

"Roggen gut in die Scheune gebracht.." S.43

"Johann teilt seine Wegzehrung oft mit den Pferden.. isst dann beim Wirt.. Hausknecht Wendelin achtet darauf dass Zeche gemacht wird, Olmützer Quargeln, Branntwein.. Pferde drängt es zu den Wasserbütten an der Hauswand.. Johann bärenstark, hebt Bütte Wasser mit kleinem Finger hoch.. Johann wartet nicht auf Vorspann für den roten Berg, schiebt selbst mit an.." S.44

"als Wirt Geschäfte machen: erst Pferde tränken, dann Fuhrmann Korn einschenken, hinterher Vorspann besorgen - gegen Trinkgeld natürlich.." S.45

"Straßen nach Schlesien im März vom Eis befreit -> Fracht nach Breslau, Stanislau.." S.45

"im April Pass am roten Berg wieder offen.. mit Leinwand nach Wien.." S.45

"Wendelin fort, er hat dem Wirt nicht mehr gefallen.. zu viele Quärge, Schnäpse abgerechnet.. Wasser für Pferde nicht umsonst.. allzu schlau.. dem Wirt das Geld nicht gegeben.." S.45f

"nach dem Winter in Lindewiese die Saat einbringen, die Pferde vor die Egge.." S.48

"auf der Paßstraße noch Eis.. abgelaufene Stollen in Hufeisen wechseln.. Pferd schlägt aus, trifft Johann am Bein.. Knie schwillt an.. Spinnennetz über Wunde, mit Ofenruß eingerieben.. hilft nicht, wird schlimmer.. muss zum Stadtchirurgen.. Salbe gegen Geschwulst, falls Kniescheibe gesplittert aufschneiden.. soll tüchtig essen.. wieder auf Fahrt mit vollem Wagen.. brennender Schmerz in der Wunde.. Mönch mit langem grauen Mantel der Hinweis gibt auf mehrmals tägliche Waschungen des Knies mit Lappen, reinem Wasser.. Lappen immer wieder anfeuchten.." S.48f

"noch keiner hat gehört dass man ein krankes Knie mit Brunnenwasser heilen kann.." S.54

"spät nachts kommen die Spieler lärmend in den Pferdestall.. um dem Spott zu entgehen erneuert Johann den Umschlag nachts nicht.. Umschlag bleibt auch tagsüber trocken.. Idee den feuchten Wickel vor dem Austrocknen zu schützen.." S.55

"alle fragen wer ihn denn geheilt hat.. daß er es selbst getan hat kann man nicht glauben.. mit feuchtem Lappen auf Knie das aufgeschnitten werden sollte.. Hexerei?" S.56f

"Johann wird auf der Straße aufgehalten und um Hilfe gebeten.." S.57

"Krankheit und Gesundung von Pferden, Menschen sprechen sich im Dorf herum.. das Leben der Familie hängt an den Haustieren.. der Kurschmied ist teuer und Johann hilft umsonst.." S.57f

"Johann soll Nachfolger werden auf dem Hof.." S.58

"Rekrutierung von 20 Jahre alten Burschen.. 3 Jahre.. Johann kommt zu den Kürassieren.. auf dem Exerzierplatz jeden Tag üben.. man gab dem Reiter die Schuld wenn das Pferd erkrankte.." S.58f

"Johann als Chirurgengehilfe beim studierten Bataillonschirurg Nowak.. Anatomieunterricht.." S.63f

"Johann zwingt mit eisernem Griff jedes Pferd zum Stillstehen.." S.65

"Johann verbringt halbe Nächte im Stall.." S:67

"Versuch Johann vom Militärdienst freizubekommen.. loskaufen, Ersatzmann.." S.67f

"Johann schaut sich nach einer Braut um.. hofft auf Kirmes in Böhmischdorf.. Tanz mit Resla.. vor 2 Jahren kam Vinz unter den Ackerwagen, heilte sich selbst mit Wasser als Heilmittel.. Vinz war in Landskron.." S.71f

"manche die Heilung suchen kommen von weit her, können nicht am selben Tag wieder heim.. der Stadtchirurg wäre fürs Heilen da, er nimmt aber nurs Geld und sie brauchen Hilfe.." S.77

"Johann trifft Theresia Müller, Gärtlerstochter aus Oberlindewiese beim Spinnabend.." S.83

"Hochzeit 1822.." S.86

"Johann ist nun selbstständiger Bauer.. im Grundbuch steht der Name Johann Schroth.. Stiefbruder Franzl ausgezahlt.. Ausgedingerecht für Ignaz Gröger und seine Frau Theresia.." S.90

"erstes Kind Elisabeth stirbt.." S.93

"Bruder Florian erzählt die Heilerfolge auf Jahrmärkten herum.. Krankheit durch Vergiftung.. Gift nicht mit Gift beseitigen.. Medizin ist Gift.." S.94f

"Heilung zerquetschter Fuß Kühnelbauer.. mit feuchter Wärme.. Leute tuscheln, Hexerei?" S.96f

"30 Hexen allein in Freiwaldau verbrannt.. im ganzen Land 1 Mio Hexenprozesse.." S.110

"den Hexenrichtern gings immer nur um eigene Zwecke.. jetzt sinds die Ärzte.. wer die um den Verdienst bringt muss auch heute noch in die Folterkammer.." S.110

"abgehackter Daumen wieder dran.. das Wunder von Lindewiese.. schlimmes Gerede im Dorf.. Kommission aus Wien soll den Fall untersuchen.. sollte man die Frau verbluten lassen?" S.98f,103f

"Untersuchung Fall Babette Böhnisch.. am Daumen nichts weiter zu sehen als ein weißer Ring der vom Hackmesser herrührt.. der Daumen war ab.. umwickelt mit weicher verwaschener Leinwand von einem alten Hemd.. Johann schwört unter Eid dass es so war.. diverse Zeugen.." S.106f

"die Arbeit auf dem Hof geht weiter.. Vieh versorgt, Acker bestellt.." S.113

"viele gehen nun zu Prießnitz mit seinem Schwamm.." S.113

"Johann heilt Schlangenbiss mit Schwitzpackungen.. ein Wundermann der alles heilt.." S.114f

"Sohn Johann 1824.." S.119

"Todesfälle durch Cholera.." S.121

"auf dem Bezirksgericht.. Johann sieht nicht aus wie ein Schwindler der aus der Not kranker Menschen ein Geschäft macht und Gesetze missachtet indem er verbotene Heiltätigkeit ausübt.. Alter 25, Beruf Bauer.. man hilft da und dort wenn man kann.. das tut schließlich jeder Christenmensch.. sich bereichern? an armen Schluckern die nichts haben? sich Doktor titulieren lassen? manche nennen ihn halt so.. die Ärzte nennen ihn Semmeldoktor oder Hungerdoktor.. und die Kur mit der er die Kranken heilt? Lappen die er vorher in Wasser taucht? Lappen konfisziert, werden untersucht.. die riechen nicht nur, die stinken.. das ist das Gift das sie aus dem Körper aufgesogen haben.. Schnaps (Getreidekorn) als angeblich unzulässige Medizin sichergestellt.. Schroth unterschreibt das Protokoll nicht weil es nicht stimmt.." S.126f

"Johann hat doch nichts Böses getan, immer nur geholfen.." S.132

"sich Feinde gemacht.. Ärzte lassen sich nicht das Geschäft verderben.. das Gesetz schützt sie.." S.132f

"Theresia stolz auf ihren Mann wie Resla Prießnitz auf ihren Bruder.." S.133

"wieder ein Junge, Emanuel.. Tod Vater Gröger.. 1832.." S.144

"Johann muss Kranke abweisen, er darf nicht mehr heilen.. die Ärzte, Apotheker von Freiwaldau bis Jauernig und Mährisch-Schönberg haben ihn zur Strecke gebracht.. die Quacksalber als lachende Dritte.." S.146,149

"Florian Schroth verheiratet mit Gärtlerstocher Johanna Küffe aus Lindewiese.." S.148

"Gefängnis für Schroth, Wein beschlagnahmt.. Schulze Weidlich holt Schroth raus.. Schande wenn einer gesessen hat, schuldig oder unschuldig.." S.154f

"Gesuch schreiben um heilen zu dürfen.. Zertifikat.." S.153

"Tod der Mutter 1839.. Geburt Tochter der die Großmutter fehlt.." S.164f

"reiche Witwe Magdalena Bartsch mit Gichtknoten an Händen/Armen/Ohren kommt aus Mährisch-Schönberg.. nirgends Hilfe zu bekommen.. heimlich nun Kur bei Schroth.. auf dem Weg zur Genesung.. hat Bekannte in Wien.. zuhause erkennt man die Frau Oberkämmerer nicht wieder.. 1839.." S.165f

"Schulze Weidlich warnt vor weiteren Behandlungen ohne Genehmigung.. Gesuch für Erteilung einer Konzession zur Ausübung der Heilkur eingebracht an das Oberamt.. viele Kranke die keine Hilfe finden, Fastenkur sehr heilsam.." S.170f,175

"es muss auch einem Nichtarzt erlaubt sein Kranke zu heilen wenn er es kann und mit seiner Methode gute Erfahrungen gemacht hat.." S.177

"Genehmigung vom Oberamt in Freiwaldau.. Ausübung der Kur gestattet.. bewilligt.. Aufsicht durch k.k. Polizei-Kurinspektor Stransky.." S.178,181

"Kranke kommen und wollen zur Kur bleiben.. Stuben bei den Nachbarn zu belegen.." S.180

"das kleine Schrothhaus voll, Stuben und Kammern der Nachbarn belegt.. das alte Haus nicht erweiterbar, in den Holzwänden der Wurm.. Neubau nötig, Haus mit vielen Zimmern.. doppelt so viel Kurwein nötig.." S.185

"Kurschmied Weiß hat Wasserkuranstalt in Freiwaldau und fürchtet Konkurrenz durch Schroth.." S.183

"Berichte über angebliche Todesfälle nach Hunger- und Durstkur an Landesphysikus.. Verbot von der k.k. Landesregierung in Troppau die Kur ohne Nichtkundigen zu betreiben.. 13.7.1839.." S.184f,203

"wenn die der Heilkunst Kundigen kundig wären bräuchte niemand zu Schroth kommen.." S.186

"sich viel Ärger ersparen, Kräfte schonen, den Hof bestellen, sich einen Feierabend gönnen statt die halbe Nacht den Kranken zu opfern.." S.187

"Johann will kranken Mann in Reihwiesen nicht sterben lassen.. wird nicht jeden Sonntag von der Kanzel christliche Nächstenliebe gepredigt?" S.187

"ein Kaiser kann doch nicht wollen dass sein Land voller Krankheit, Leiden und Elend bleibt.. nur damit die Ärzte Geschäfte machen.. darum geht es doch.. das wird der Kaiser vielleicht gar nicht wissen.." S.187

"wieso darf der Prießnitz auf dem Gräfenberg kurieren und Schroth nicht? die Schrothkur ist nicht schlechter als die Wasserkur.. man kann die Kranken die mitten in der Kur sind nicht einfach wegschicken.. womöglich stirbt einer.. an den Kaiser schreiben.. Majestätsgesuch.. Prießnitz und Weiß werden toleriert, nur dem Unterzeichneten sollen die Mittel genommen werden leidenden Mitmenschen beizustehen.. 2.10.1839.." S.188f

"Wiener Kommission reist an.. Dr. jur. Pavel Hornik, Hofrat Leopold Wrabetz, Dr. med. pharm. Karl Gingerle vom pathologischen Institut der Wiener Universität, Fachexperte des k.k. Innenministeriums.. Besuch bei Schroth.. nichts auf dem Hof deutet auf Behandlungen hin.. Dielen blankgescheuert.. Zinn und Kupfer blitzen.. frische Luft.." S.194f

"um den Hof blühen die alten Holzapfelbäume, Hühner gackern in der Scheune, Tauben girren am First.." S.201

"Schreiben der Wiener Hofkanzlei k.k. Kreisamt 5.5.1840.. Fortführung Badeanstalt in Niederlindewiese gestattet.. unter Beobachtung der Sanitäts- und Polizeivorschriften.." S.203

"Postkutschen bringen Heilungssuchende aus Brünn und Olmütz nach Lindewiese.. alte Ausgedingewohnung ständig belegt.. herumfragen wer etwas vermieten möchte.. 1 Gulden Miete pro Woche.." S.204

"neues Haus nötig, massives Steinhaus neben altem Bauernhaus.. Parkanlagen darum herum mit Springbrunnen und Pavillon.. das Gründungshaus.. mit Schiefer gedeckt.. Einrichtung bäuerlich einfach gehalten.. Einzug erste Kurgäste.." S.208f,211

"Sohn Emanuel nach Weißwasser ins Pyaristen-Gymnasium.. Mitschüler machen sich lustig.." S.211

"Johanns Gesundheit angegriffen: der Unfall beim Bau, die vielen Ritte bei jedem Wetter, die harte Arbeit auf dem Hof, die Aufregung mit der Verfolgung, das Dasein für die Kurgäste, kein Familienleben mehr.." S.212

"manche im Ort reden Prießnitz und Schroth schlecht weil dort öde, windig, schlechte Unterkunft.. unten viel bequemer und Weiß, der hat studiert.. manche fahren trotzdem nach Lindewiese.." S.214

"Leinwand in Lindewiese gebraucht für Wickel, Badetücher und Bettzeug.." S.216

"eine Magd eingestellt, ein Knecht, angelernte Kurpacker beaufsichtigen.." S.216

"Spione bei Schroth, einer als Kurgast im Haus.. Herzleiden verschlimmert.." S.222

"Heilung der vereiterten Schussverletzung von Herzog Wilhelm von Württemberg vom 23.3.1849.. Schroth gibt den Fall nicht auf, er wagt es trotz der geringen Aussichten.. Intrige von Dr. Riß.." S.223f

"Prinz Wilhelm kehrt in sein Regiment zum aktiven Dienst zurück und weist seine verwundeten Kameraden auf das erfolgreiche Heilverfahren hin das nach 9 Monaten Liegen und keiner Hoffnung das Bein zu erhalten in 4 Monaten vollkommene Heilung brachte.. Wiener Soldatenzeitung 4.1850.." S.248f

"auf der Landkarte von Österreich-Schlesien kein Ort Lindewiese zu finden.. Landkarten gekauft, mit Tinte Ort eingezeichnet.. Karten gehen weg wie frische Brezeln.. lange beschwerliche Anreise nach Lindewiese.." S.250

"Kaiser Joseph II. auch in Lindewiese.." S.253

"Schroth empfängt seine Kurgäste in grober Bauernjoppe.. wer ihn tagsüber sprechen will muss zu ihm aufs Feld.. abends besucht Schroth seine Patienten.. reitet manchmal noch zu einem Kranken.. gegen Mitternacht zurück.." S.259

"Behandlung des Adjutanten des Zaren.." S.270

"Schroth ein berühmter Naturarzt.. Kurliste mit Politikern, Offizieren, Künstlern aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Polen, Russland.. reiche Leute aus Wien, Budapest, Warschau.." S.272f

"Schroths Kräfte beginnen zu verfallen, Herzprobleme.. Sohn Emanuel in alles einweihen.." S.260

"Schroth sieht angegriffen aus, geht gebückt, schleppend.. Gesicht schmal geworden.. Augen tief in den Höhlen.. hat genügend Helfer und Packer.. gönnt sich keine Ruhe.. die Sorge um seine Patienten kann ihm keiner nehmen.. keine Ritte über Land zu Kranken mehr.. keine Bauernarbeit mehr.. Prießnitz mit 51 verstorben.." S.272f

"auf dem Hof und in der Familie alles regeln.. der Älteste, Hans durch Heirat versorgt.. für Anna Bleibe sichern.. Ausgedinge für die Alten.. Theresia noch rüstig.. Vertrag mit Sohn und Hoferbe Emanuel.. Emanuel ist 24.." S.274

"Tod 26.3.1856 in Lindewiese.. Johann Schroth ist tot, nicht seine Kur.. von 200 Kurgästen bleiben 18.. die Kurerfolge beruhigen.." S.283

"den Erben und Nachfolgern von Schroth wird mitgeteilt dass die Kuranstalt nur mit einem approbierten Arzt als Beirat weiter betrieben werden darf.. Dr. Dittrich hilft als Kurarzt.." S.291

"Schrothkur mildern.. mehrere Ganzpackungen am Tag statt eine für 7 Stunden.. Dursttage erleichtern durch vegetabilische Suppen.." S.204

"Florian Schroth baut ein Kurheim.." S.295

"eigene Poststation nach Lindewiese.." S.296

"Artikel in der Sächischen Konstitutionellen Zeitung aus Dresden dass Johann Schroth eine der bedeutendsten Erfindungen des Jahrhunderts gemacht habe.. das Schrothsche Heilsystem als wichtigste Erfindung des Jahrhunderts vor Eisenbahn, Dampfschiff, Telegraph, Gasbeleuchtung.. auch Schroth wird seiner Glorie nicht entgehen.." S.296f

"diejenigen die immer nur üble Gerüchte über Schroth verbreiteten preisen ihn jetzt am lautesten.." S.298

"jeder will sich im Schatten des großen Heimatsohns ein wenig sonnen.." S.298

"Denkmal gesetzt von Großfürst Bariatinsky den Schroth geheilt hat.." S.298

"Emanuel Schroth strahlt ebenfalls Ruhe und Heilkraft aus.. seine Hände haben nicht die Kraft seines Vaters.. er ist auch ein Naturarzt, vor allem aber Geschäftsmann.." S.300

"nach der Schlacht von Königsgrätz 1866 suchen verwundete Offiziere Heilung in der Schrothkur.." S.301

"Emanuels Frau Philippine fühlt sich oft alleine gelassen.. ein Kind nach dem anderen gestorben.." S.301

"Dr. Dittrich wird der tägliche Weg nach Lindewiese zu beschwerlich.. neuer Kurarzt Dr. Nemerad.." S.301

"Seitensprung Emanuel Schroth, Fluch und Tod von Ehefrau Philippine, Hochzeit Emanuel mit Luise.." S.304f

"Bau neues Kurhaus Theresienhof.. Prunkbau.. Tod des Erstgeborenen.. 1870.." S.305

"Geburt Sohn Rochus 1874.. wächst isoliert heran.. wohlbehütet, verhätschelt.. will nicht in die Fußstapfen des Vaters treten.." S.305,308

"neuer Kurarzt Karl Schrodh studiert in Wien Medizin.. Naturheilkunde dort nicht gelehrt, verpönt.. Name in Schroth geändert.. Beziehung zu Luise?" S.308f,310

"alte Ideale im Haus Schroth aufgegeben.. überzogener Lebensstil, reiche Tafel, viele Worte, Differenzen mit dem neuen Kurarzt.." S.309

"Tod Emanuel Schroth 20.5.1890.." S.312

"Dr. Karl Schroth schreibt Buch: 'Die gesamte Schrothsche Heilkur als Lebensrettung'.." S.314

"Rochus Schroth übernimmt heruntergewirtschaftetes Erbe, muss seine Miterben auszahlen.." S.313

"Rochus von allen Seiten hintergangen, Seele leidet, Herz wird krank.. Schulden wachsen, Gläubiger drängen.. Lebensangst, Herz versagt.. Tod mit 39 Jahren 26.8.1913.." S.314f

"Dr. Karl Schroth stirbt an Herzanfall.." S.317

"Menschen ausgehungert, kaum noch Kurgäste.. Verkauf der Aktien.. Anna Schroth muss das Haus verlassen.. hat kein Wohnrecht.. das Haus gehört der AG.. die Front bricht zusammen.. die österreichische Monarchie zerfällt.. in Österreich-Schlesien weiß-rot-blaue Fahne der Tschechoslowakei.. die neue Finanzpolitik zieht 50% des Barvermögens ein.." S.317f

"die AG verkauft die Schrothkur wie eine Ware.." S.319

"Anna Schroth will in der Villa von Dr. Karl Schroth neu anfangen.. Kurheim Johann Schroth.. Anna betreut die Patienten, führt Küche, Keller, kümmert sich um alles.." S.319

"junger Arzt Dr. Hermann Brosig als Kurarzt in Lindewiese.. es geht um die Heilsidee des Gründers.. in die Spuren von Johann Schroth treten.." S.319

"Anschluss Sudetenland ans Deutsche Reich.. Kuranstalt soll arisiert werden.. Familie Schroth übernimmt 1/3 der Aktien.." S.320

"Ausbruch 2. Weltkrieg.. Bombenkrieg.. Männer an der Front, in Stalingrad, Tunis, England, Russland.. die Kurheime stehen leer.." S.320

"am 7.5.1945 Boden und Heimatdorf verloren.. ausgelöscht die Namen der alten Geschlechter.. fremde Menschen ziehen in die Häuser ein.. die Eigentümer auf der Straße.. Zug der Vertriebenen über die alte Landstraße.. Kinder und Greise mit Handwägelchen.. Anna Schroth trägt Bündel mit Schriftstücken, Testament und verblasstes Majestätsgesuch.." S.320f

"Anna Schroth kommt mit Kindern Walter und Hildegard bis ins Rheinland.. die Frau von Hermann Brosig nun in Oberstaufen.. Misstrauen gegen die Zugewanderten die nichts haben und angeben aus einem Kurort zu stammen.." S.322

"Heimkehr aus englischer Kriegsgefangenschaft 1947.. Treffen mit Frau und Kindern in Oberstaufen.. fremdes Haus, fremder Tisch.. die Heimat ist verloren.. Dr. Hermann Brosig will sich als Arzt niederlassen.. nach 1 Jahr eigene Praxis.. Idee die Schrothkur in Oberstaufen einzuführen.. immer mehr Kranke suchen Hilfe.. keine Zimmer und Betten.. bald sind erste Kurgäste gesund und frisch.. der Geist des großen Heilers wird lebendig.. der Ort wird zum Kurort.. die mittellose Anna Schroth will mit dabei sein.. Wagemut es auch ohne Geld zu versuchen.." S.322

"150 Jahre nach Johann Schroths Idee zu seiner Heilmethode Feier im großen Kursaal.. neuer Ehrenbürger von Oberstaufen Dr. Hermann Brosig.. Weiterführung im Sinne des Gründers.." S.325

"Denkmal aus weißgrauem Muschelkalk.. Bildnis Johann Schroth im langen Kittel.." S.325

"die Schrothkur erhalten, dem Kranken zum Segen, allen zum Heil.." S.325

Regeneration, Selbstheilung
"der Herrgott hat dem Menschen alles mitgegeben was er braucht - auch die Heilkraft.. es geht darum diese zu nutzen.." S.149

"die Natur heilt - nicht der Arzt.." S.197

"reinigt den Acker und ihr werdet bessere Früchte haben.." S.198

"wenn man Herr der Natur sein will kommt man nicht weiter.." S.197

"sich mit der Natur befreunden und herausfinden was sie beabsichtigt.." S.197

"Schrothkur.." S.121

"Johann Schroth schildert wie es mit seinem wunden Bein war, wie Mönch geraten hat Wasser aufzulegen.. nasser Umschlag.. trockenes Tuch darum verzögert Austrocknung.. feuchte Wärme darunter die heilt.." S.108

"überall tut es die feuchte Wärme:
+ das Kalb in der Kuh,
+ das Küken im Ei,
+ die Saat nach warmem Regen,
+ Holz, Frucht, Wein.." S.109

"alles beginnt wieder zu wachsen und zu treiben.. ein immer neues Wunder.." S.113

"das Erschaffen und das Heilen können nur auf die gleiche Weise zustande kommen.." S.198

"Wirt Carolus in blauer Schürze als Hausknecht nicht wiederzuerkennen.. der ehemals Dicke der immer schlief stark abgemagert, munter.. ganz neuer Mensch geworden, rege, humorvoll.. was die Not aus einem machen kann.. kein Saufen, Fressen mehr.. Bier, Quärge verkaufen, rennen, arbeiten, Stall ausmisten.. gute Kur.." S.45f

"der Wirt 'Zum Dicken' hatte Not, Entbehrung gelitten und war daran gesundet.." S.48

"Mühsal, Arbeit, Entbehrungen wurden diesem Menschen zum Segen.." S.47

Essen
"es kommt nicht darauf an wieviel man isst, sondern wie viel man verdaut.." S.178

"kein Saufen, Fressen mehr.. ganz neuer Mensch geworden.." S.45f

Fasten
"Reinigung des Körpers durch Fasten.." S.198

"mit dem Heilfasten kann man jeder Krankheit beikommen.. das haben schon die Ärzte des Altertums gewusst.." S.269

"Kranke die eine Zeitlang gebetet und gefastet hatten wieder gesund.." S.165

"Prophetin Nannah verbringt Tag und Nacht mit Beten und Fasten.. blinde Augen geöffnet.." S.165

"Beten und Fasten gehören zusammen.." S.123

"Jesus 40 Tage in der Wüste, mit Beten und Fasten.." S.172

"Johannes der Täufer hat 40 Tage lang gefastet.." S.30

"kein Zugang zum Brotgewölbe mit Schmalz, Geräuchertem in der Fastenzeit.." S.164

"Hunger schwächt die Pferde, macht jedoch gesünder, keine Kolik.." S.43

"das Pferd frisst nichts solange es krank ist.. als es wieder gesund ist fängt es wieder an zu fressen.." S.56

"Hund und Katze lassen das Futter stehen wenn sie krank sind.. Tiere dabei klüger als der Mensch.." S.56

"die Natur verlangt bei Tier und Mensch im Krankheitsfalle Enthaltsamkeit.." S.56

"innerer Widerwille gegen Nahrung um seelischen Schmerz zu heilen.." S.79f

Schroth-Kur
"Schroth-Kur einfach:
+ feuchtwarme Wickel
+ trockene Semmeln und Weißwein.." S.147

"Schroth-Heilmethode festgelegt.. vielen ist sie zu hart.. die Strenge sichert den Erfolg.." S.212

"Kurreglement aufgestellt, das den Tagesablauf im Gründerhaus bestimmt.." S.277

"keiner soll seine Zeit unnütz vertun und sein Geld umsonst ausgeben.. sie sollen alle gesund werden, ob Prinz oder Steineklopfer.." S.258

"Johann Schroth behandelt den Fürsten nicht anders als den Leimsieder.." S.270

"Schroth kann grob werden wenn einer die Kurvorschrift nicht befolgt.. dass es zum Schluss womöglich heißt die Kur taugt nichts?" S.215

"Unterkunft, Verpflegung und Kurpacker nach Gebühren berechnet.. Beratung inbegriffen.." S.215

"nach der 1. Woche kommen die Kurgäste herunter und wanken umher.." S.216

"Damen die erst kaum aus der Postkutsche kamen spazieren später nach Freiwaldau zum Kaffee.." S.216

"Herren die sich auf Stöcke stützten machen Ausflüge ins Städtchen am Trinktag.." S.216

"Kur lediglich durch die Anwendung von kaltem reinen Wasser.. mit Wasser Schweiß hervorgebracht.. Krankheitsstoffe aus dem Körper herausgetrieben.." S.191

"während der Kur kein Wasser trinken.. Wein etwas wässern ist ok.." S.163

"Kurerfolg nur dann sicher wenn die Patienten zur Behandlung und Beobachtung bleiben.." S.185

"Majestätsgesuch wegen Kurerlaubnis nach Wien an die Hofkanzlei.. 2.10.1839.." S.193

"Hinwegschaffung der Krankheitsursache, Reinigung Eingeweide, Blut, Säfte, Gefäße auf naturgemäßem Weg ohne Medikamente.. die Krankheiten verlieren sich dann von selbst.." S.200

"sich in jeden Kranken hineindenken und erfühlen was er braucht.." S.278

Bewegung
"rennen, arbeiten, Stall ausmisten.. gute Kur.." S.45f

Luft
"statt der erwarteten Medizin verordnet Johann Schroth Luft und Hunger.." S.122

Nahrung
"ein Kurreglement bestimmt Fastentage, Dursttage und Trinktage.." S.200

"statt der erwarteten Medizin verordnet Johann Schroth Luft und Hunger.." S.122

"der Hungerdoktor.." S.126

"die Nahrungsmittel sind trockene alte Semmeln und Schleimsuppen.. als Getränk Wein.." S.200

"weiter nichts essen als eine trockene Semmel.." S.122

"trockene Semmeln saugen die Säfte auf wie ein Schwamm.." S.198

Wasser
"Wasser das gewöhnlichste Mittel.. in allen Bächen, Brunnen.. von Mensch und Tier getrunken.." S.53

"das Wasser hat eine unheimliche Kraft.. wo es rinnt ist der Wald grüner, sind die Bäume kräftiger.. Wasser ist Leben.." S.53

"Pferde aus Bütten getränkt, Pferde schwitzen stark beim Anstieg Bergstraße, müssen oft schnaufend stehenbleiben.. zu viel Wasser getrunken?" S.44f

"beim nächsten Mal Pferde nicht zum Brunnen gelassen, diesmal geraten Pferde nicht ins Schwitzen, kein Vorspann nötig und keine Hilfe von Johann selbst.. mühelos mit dem Frachtwagen über den Berg.." S.45

"Pferde riechen das gute Wasser.. es geht in die Ebene.. eine Bütte Wasser ist da ok, nicht mehr.." S.45

"Wunde am Bein.. Lappen in reines Wasser und Knie damit mehrmals am Tag waschen.. nassen Lappen auflegen, anfeuchten wenn er trocken wird.." S.48f

"kühle Nässe tut gut.." S.53

"immer wenn er Wasser findet benetzt Johann sein Bein.. legt feuchte Tücher auf, getränkt mit gewöhnlichem Brunnenwasser.." S.54

"manchmal fehlt die Zeit Umschläge zu machen.. nachts wird der Lappen trocken.." S.54f

"feuchten Wickel vor Austrocknen schützen durch trockenes festgebundenes Tuch darum.." S.55

Wein
"Ersatz von Schnaps durch Wein als Kurgetränk.." S.138

"nach Dursttagen füllt Wein die Gewebe wieder auf und löst das Gift.." S.198

Wärme
"überall kann man sehen wie die Saaten grünen wenn nach Regen die Sonne warm darauf scheint.." S.55f

"dunstet die Erde dann treiben die Sträucher, schlagen die Bäume aus.." S.56

"in der feuchten Wärme entwickelt sich das Hühnchen im Ei, das Tier im Mutterleib, der Mensch.." S.56

"der Hafer keimt im frühlingswarmen Boden.." S.91

"ein warmer Regen fällt und die Saaten schwellen.. die Kraft der feuchten Wärme.." S.91

"feuchte Wärme heilt Stein und Bein.." S.233

"feuchte Wärme ist das Beste womit man der Natur helfen kann.. alles weitere tut sie selbst.." S.197

"feuchte Wärme entwickelt sich unter feuchtem Wickel die noch besser wirkt als das kalte Wasser.." S.55

"Pferd erkrankt, der Kurschmied kann nicht helfen.. Johann bindet nassen Sack um den Leib und legt dicke Decke darüber.. 3 Tage dampfen.. dann beginnt das Tier wieder zu fressen.." S.57

"feuchtwarme Wickel bei kranken Pferden, das Futter entziehen.." S.66

"fette, zäh festsitzende alte Verschleimungen und unreine Stoffe als Herd aller chronischen Leiden.. starke Erwärmung und Feuchtigkeit soll diese Stoffe auflösen.." S.200

"Packungen helfen die Unreinheiten aus dem Körper hinauszubringen.." S.198

"Dünsten oder Schwitzen in Wickeln.." S.200

"Erfindung von Schroth: über 2- oder 3-fache Leintücher dicke Wolldecke, warme Betten.. nur der Kopf bleibt frei.." S.200

"Kranker der 7 Stunden in Ganzpackung gelegen hat.. übelriechener Dunst, Leintuch verfärbt.. Giftausscheidung.." S.198

"am Geruch und an der Farbe des Leintuchs erkennen wie es mit der Genesung steht und ob man die Kur mildern oder verschärfen muss.." S.257

"Otternbiss muss ausgeschwitzt werden.." S.115

Begeisterung
"wo Schroth Vertrauen findet tritt auch bald Besserung ein.. er kommt dann mehrmals am Tag, vergisst Haus, Hof, Familie und sich selbst.." S.123

"ganz neuer Mensch geworden, rege, humorvoll.. was die Not aus einem machen kann.. kein Saufen, Fressen mehr.. Bier, Quärge verkaufen, rennen, arbeiten, Stall ausmisten.. gute Kur.." S.45f

Heilkrise
"Siebmacher hat Ausschlag bekommen.. Zunge pelzig.. ganz matt.. Heilkrise, so viel wie halbe Heilung.. noch einen Wickel, damit es schneller geht mit der Entgiftung.." S.159

"Frau Bartsch sitzt nach Tagen der Kur aufrecht im Bett, schaut böse.. hat genug von der Marterei.. will abreisen.. nach der Niedergeschlagenheit cholerisch, schreit, wirft mit Gegenständen.. pelzige Zunge wird wieder rein und rot.. das Gift ist raus.." S.169


Erfolge bei Symptomen A-Z
"die Natur kann viel wenn man ihr hilft.." S.269

"Schroth heilt akute Krankheiten, äußerliche Verletzungen und chronische Leiden.." S.199

"Leiden die mit Erfolg geheilt werden können: Asthma, Auszehrung, Lähmungen, Augenleiden, englische Krankheit (Rachitis), Knochenfraß, Bluthusten, Starrkrampf.." S.219

"nur eine Krankheit, die Unreinlichkeit.. nur eine Heilmethode, die Reinigung.." S.198

"Kurerfolg nur dann sicher wenn die Patienten zur Behandlung und Beobachtung bleiben.." S.185

"die Schroth-Kur kann man auch selber machen.. das beste Mittel gegen jede Krankheit.." S.146

"Krankheit und Gesundung sprechen sich im Dorf herum.. das Leben der Familie hängt an den Haustieren.. der Kurschmied ist teuer und Johann hilft umsonst.." S.57f

"wenn sie gesund geworden sind vergessen sie einen.." S.180

akute Krankheiten
"Schroth heilt akute Krankheiten.." S.199

Alterung
"weißhaariger Wirt 'Beim Dicken' der erste der die Schroth-Kur gemacht hatte.. so jung geworden.." S.298f

"Vater Gröger hat es im Leib und Gliedern.. kann nicht mehr aus dem Bett.. irrig zu glauben dass Leiden und Schmerzen zum Alter gehören.. es haben sich mehr verdorbene Säfte gebildet.. Körper reinigen.. steife Glieder wieder gelenkig machen.. Vater Gröger will sich nicht helfen lassen.." S.141

"reiche Witwe Magdalena Bartsch mit Gichtknoten an Händen/Armen/Ohren.. Kur bei Schroth.. zuhause erkennt man die Frau Oberkämmerer nicht wieder.. scheint Jahre jünger geworden.." S.165f

"durch Fastentage Auge klarer, Gesicht frischer.." S.231

"Madame Ulmer aus Brünn, 50.. sieht noch gut aus.. kann 10 Jahre jüngeren Mann an sich fesseln weil sie alle 2 Jahre die Kur macht um sich zu regenerieren.. leidenschaftliche Anhängerin von Schroth.." S.242

"Künstler von der Oper wollen jung und schön bleiben.." S.251

Augen
"Prophetin Nannah verbringt Tag und Nacht mit Beten und Fasten.. blinde Augen geöffnet.." S.165

"durch Fastentage Auge klarer.." S.231

"Schroth behandelt Augenkrankheit mit Semmeln.." S.269

"eine Krankheit legt sich häufig auf die Augen.. wenn das Grundübel beseitigt wird muss es mit den Augen auch wieder gut werden.. mit dem Heilfasten kann man jeder Krankheit beikommen.. das haben schon die Ärzte des Altertums gewusst.." S.269

"Großfürst Bariatinsky, Adjutant des Zaren.. Augenprobleme.. keiner kann helfen, Doktor Wasiljewitsch aus Moskau nicht, Prof. Axjonow nicht.. einen Haufen Geld abgenommen.. beschwerliche Anreise von Petersburg nach Lindewiese.. das Augenleiden sitzt tiefer.. Magen-Darm-Blutungen? Alkohol?.Rauchen? kann eine Vergiftung sein.. Leber/Galle auch nicht ok.. gründliche Kur nötig.. hier nicht möglich, weil gewohnt zu herrschen.. bei einer Kur nötig zu gehorchen.. der Gast beweist dass er auch Herr über sich selbst ist.. untergebracht in Wohnstube bei Mutter Kratzel in der auch gekocht wird.. gurgelnder Kachelofen.. übelriechende Dampfschwaden.. das Klo beim Misthaufen.. Wohnen im Palast, Schloßgut gewohnt.. Besprechung der Kur.. die Natur kann viel wenn man ihr hilft.. es war nun ganz anders als das was die Ärzte gesagt hatten.. nicht leicht sich allen Anordnungen zu fügen.. der Fürst muss sich selbst einen Befehl geben.. Nachkur in Karlsbad.. sein Geist sprüht.." S.261f

Auszehrung
"Schindlmacher Adam Peschel krank.. kalte Güsse von Prießnitz bessern nicht.. Schroths Empfehlungen ganz anders.. statt kaltem Wasser feuchte Wärme, keine schweren Speisen, nur trockene Semmeln.. nichts trinken, kein Wasser, nur etwas Schnaps.. dürsten und fasten.. feuchtwarme Wickel tun gut, der Durst quält.. starke Abmagerung.. klappert wie ein Gerippe.. statt Schnaps nun Wein als Kurgetränk verabreicht.. gerettet.." S.133f

Cholera
"Cholera.. Fenster auf in den muffigen Stuben.. um den Bauch feuchtwarmen Wickel.. Luft und Hunger.." S.122

chronische Erkrankungen
"bei chronischen Krankheiten den Heileifer der Natur wecken und anspornen so gut es geht.. durch feuchte Einhüllungen.. feuchte Wärme ist das Beste womit man der Natur helfen kann.. alles weitere tut sie selbst.." S.197

"Schroth heilt chronische Leiden.." S.199

"fette, zäh festsitzende alte Verschleimungen und unreine Stoffe als Herd aller chronischen Leiden.. starke Erwärmung und Feuchtigkeit soll diese Stoffe auflösen.." S.200

"Ursache chronischer Leiden verderbte Säfte, angesammelte unreine Stoffe, schlechte Beschaffenheit Verdauungswerkzeuge.. Symptome wie Flechten, Krätze, Rheuma, Gicht, Knoten.." S.199

"wegen chronischer Krankheiten entstandene Gifte, krankes Blut, unreine Säfte.." S.199

"durch Gifte, Medikamente krankes Blut, unreine Säfte erzeugt -> Krankheiten.." S.199

"Frau Martinek aus Krems.. Galle-, Leber-, Kreuzschmerzen, Migräne etc.. beim Gärtler Sinterer untergebracht.. Strohsack.. nachts kommt der Kater.. im Stall brüllt die Kuh.. am Gartenzaun kräht der Hahn.. dann kommt die Kurpackerin wegen einem Wickel.. nasses Leinentuch um die Lende.. nach 1 Stunde ausgewickelt.." S.204f

Daumen abgetrennt
"Babette Böhnisch hat Daumen abgetrennt mit Hackmesser.. frische blutende Wunde.. Daumen noch warm.. Johann setzt den Daumen auf die Wunde, bindet mit Leinwandstreifen Hand und Glied fest zusammen.. dazu stärkender Trank.. jeden Tag feuchtwarme Wickel.. nach 2 Wochen sitzt der Daumen wieder fest.. das Wunder von Lindewiese.." S.98f,103

Entzündung
"fieberhafte Entzündung nichts anderes als ein Heiltrieb der Natur.. bei hitzigen Krankheiten den Heileifer der Natur mäßigen.." S.197

Fäulnis
"in den Brunnen ein Bröcklein Honigwaabe um das Wasser vor Fäulnis zu schützen.." S.80

Fieber
"bei hitzigen Krankheiten den Heileifer der Natur mäßigen.." S.197

Gicht
"reiche Witwe Magdalena Bartsch kommt mit Krückstöcken, Gichtknoten an Händen/Armen/Ohrmuscheln.. Gelenke steif, Schmerzen bei jedem Schritt.. Kopfschmerzen.. gründliche Kur nötig.. Ausgedingestube frei.. Vorkur mit kleinen Portionen Grütze.. in Tücher, Decken eingehüllt.. nach 1 Woche 3-4 altbackene Semmeln pro Tag ohne etwas zu trinken.. nach paar Tagen rumort es in den Därmen, Herz pumpert, Zunge immer pelziger.. bis zum Hals eingewickelt, dickes Federbett, 7 Stunden schwitzen.. Leintuch stinkt.. jeden 2. Tag wiederholt.. bleischwere Füße.. Rücken wie abgeschlagen.. Packungen, nichts zu essen.. jeden Tag beten.. cholerische Phase, Heilkrise, schreit, wirft mit Gegenständen.. pelzige Zunge wird wieder rein und rot.. das Gift ist raus.. kleine Portionen Gemüse, gedünstetes Rindfleisch, leichter Wein.. Wein nun karaffenweise.. auf dem besten Weg zur Genesung.. Gemütszustand besser, neue Lebensfreude.. Gelenke wieder zu bewegen.. auch innerlich befreit.. scheint Jahre jünger geworden.." S.165f

Grippe
"Siebmacher Klemens Görlich krank, Influenza.. keine Medizin hilft, schlimmer.. Frösteln, kein Stuhlgang, Druck auf der Brust, atmet schwer.. verdorbene Säfte.. Medizin verschlechtert.. 5 Kinder, was soll werden wenn er stirbt.. Schroth empfiehlt gründliche Reinigung, Wickel, trockene Semmeln, paar Dursttage, dann Becher Wein -> keine Medizin mehr aus der Apotheke.. Gefängnis für Schroth, Wein beschlagnahmt.. Ausschlag, Zunge pelzig, ganz matt.. Heilkrise, so viel wie halbe Heilung.. noch einen Wickel, damit es schneller geht mit der Entgiftung.. nach den Dursttagen 2-3 Becher Wein.. wieder munter.. kein Abmagern beim vielen Fasten.." S.150f,159f

Intelligenz
"geheilter Siebmacher macht wieder Siebe.. das beste zu Schroth, filtert Unkraut aus den Samen, der Acker bleibt rein.. nach der Schroth-Kur so hell im Kopf.." S.174

Knochenbrüche
"Holzer Janisch Alois mit zerschlagenem Bein.. muss geschient werden.. paar Hölzer zurechtschneiden.. Knochen richten, Hölzer anlegen, lange Bänder darum.. geht wieder mit der Axt zur Waldarbeit.." S.76,79

"lahmende Pferde und gebrochene Glieder bei den Holzmachern.. viele schwere Knochenbrüche die Johann schon geheilt hat.." S.91,103

"junge Tannen im Wald unter Schnee gebrochen.. wieder aufgerichtet.. Baumwunden vernarben.." S.103

"junger Hase mit Sense verletzt, linker Hinterlauf hängt herunter.. mit dem Taschenmesser Hölzchen zurechtgeschnitten, Streifen Leinwand, Bein geschient.. will keine Milch, fastet nun.. Häschen hoppelt nach einigen Tagen herum.." S.178f

kranke Kuh
"manche kranke Kuh gibt wieder Milch.." S.58

krankes Pferd
"Pferd erkrankt, der Kurschmied kann nicht helfen.. Johann bindet nassen Sack um den Leib und legt dicke Decke darüber.. 3 Tage dampfen.. dann beginnt das Tier wieder zu fressen.." S.57

"Kolikkrämpfe beim Pferd.. alle haben Angst vor dem Bataillonschirurg, der herumschreit und bestraft.. Johann steckt Rohr einer Pfeife in den After und bläst Tabakrauch mit Nikotin in die Därme.. die Schmerzen lassen nach.. plötzlich fliegt das Pfeifenrohr heraus, das Pferd hat Luft, gerettet.. keine Kolikanfälle mehr zu melden.." S.63f

"Pferd mit Kolik von Bauer Poppe.. Johann befreit das Pferd von der Kolik.." S.75

"entzündete Sprunggelenke, Zerrungen an den Beinen, Satteldruck.. alles heilte mit feuchtwarmen Wickeln und nach einer mehrtägigen Hungerkur.." S.66

Lahmheit
"als das Pferd lahmt legt Johann feuchtwarme Wickel an.. das Tier frisst nichts solange es krank ist.." S.56

Magenprobleme
"der Gram legt sich auf den Magen.. Ärgern ist soviel wie Gift.. vor Kummer und Gram kein Appetit.. je weniger er isst umso leichter wird ihm wieder.. Gift kann raus beim Fasten.." S.143

offenes Bein
"Frau mit offenen Beinen.. hat schon alles probiert.. Johann legt nasse Tücher auf, bindet trockene darüber.. die feuchte Wärme wird heilen.." S.77

Quetschung
"Kühnelbauer bei Holzabfuhr durch Baumstamm Fuß zerquetscht.. laut Wundarzt kein Knochen mehr in richtiger Lage.. muss amputiert werden, sonst Wundbrand.. der Bauer wehrt sich.. der Körper glüht vor Fieber.. Johann rückt die Knöchel zurecht, umwickelt Fuß mit feuchten Leinwandstreifen, warmes Wolltuch darüber.. Heilung nun der Natur überlassen.. feuchte Wärme heilt.. jeden Tag den Wickel erneuern.. nach ein paar Wochen geht der Kühnel an einem Stecken ums Haus.." S.96f

Schlangenbiss
"Biss von giftiger Otter (Kupfernatter) in den Zeigefinger beim Franzl von Weber Zeuner.. alles am Körper schmerzt.. Arm nicht zu heben.. Otternbiss muss ausgeschwitzt werden.. Junge von oben bis unten eingewickelt in angefeuchtetes Tuch.. Decken darum, mit Bändern verschnürt.. schwitzen lassen, nichts zu trinken geben.. zu essen nur eine trockene Semmel.. am nächsten Tag kein Speichel mehr aus dem Mund, weniger Schmerzen.. neue Packung.. Kräuterschnaps, kein Wasser.." S.114f

Schmerzen
"dem Holzhauer Knüppel Holz auf den Arm gefallen.. Arzt zu teuer.. Johann rät zu feuchtwarmen Wickeln.. und nichts essen.." S.57

Schusswunde
"Schussverletzung Herzog Wilhelm von Württemberg 23.3.1849.. Spitzkugel aus Blei, Sehnen am Knie durchbohrt, Schienbeinknochen gesplittert, Wadenmuskeln zerrissen, Arterienzweige verletzt.. Eiter, Schmerzen, Wundfieber, Operation.. etwas besser.. Wunde entzündet, Amputation droht.. Fieberschlaf.. qualvolle Reise mit der Postkutsche nachhause.. OP droht.. Prinz will reiten, braucht beide Beine.. Dr. Mertens kennt Schroth der ihn und viele andere in 2 Monaten geheilt hat.. der Prinz will hin.. die Ärzte sollen ihn reisefertig machen.. viele Tage beschwerliche Reise.. das Knie ein unförmiger Klumpen.. zerstörte Knochen, lange Splitter, abgestoßen, Knocheneiter, Knochenfraß, Leber- und Milzauftreibung, Lymphdrüsen taubeneigroß angeschwollen.. ohne Arznei angeblich hoffnungslos.. Schroth gibt den Fall nicht auf.. 3 Tage Bedenkzeit.. lange bauchbreite Binde am einen Ende nassgemacht und ausgewunden um den Leib.. bald wohlige Wärme.. erst etwas kräftigen.. lindernde Hand am Bein morgends, abends.. schmaler Streifen Leinwand um Bein, darüber trockenes Tuch.. 12h mäßig warm halten.. streng auf Diät gesetzt.. vormittag nichts zu essen da die trockene Semmel nicht schmeckt.. mittags trockenes gedünstetes Rindfleisch.. ggf. trockener Reis oder Kartoffeln dazu.. nachmittags 16:00 Wein erlaubt.. Wasser ist verboten.. am 2. Tag öffnet sich die untere vernarbte Wunde, entleert viel Eiter.. Schmerzen lassen nach, Schlaf wird ruhig, Fieber legt sich.. Kirmes bringt die Leute in Versuchung.. der Prinz trinkt Bier, isst Leberwurst.. am nächsten Tag fließt grauer Eiter aus der Wunde, Wundränder gerötet.. aus dem Knie dringt Wasser, das Bein angeschwollen, schmerzt.. das kommt davon.. ein geschwächter Organismus kann so viel Fett nicht vertragen.. es vergiftet, dazu der Alkohol.. bei der Hauptkur gibt es keine solchen Späße mehr.. der Kurpacker kommt.. kein Schweiß bildet sich, noch zu schwach, zu wenig Eigenwärme.. die Hauptkur hinter sich, mit Packungen und Diät.. je weniger Flüssigkeitsaufnahme umso mehr Eiterung der Wunde.. dunkle mit Blut versetzte übelriechende zähe Feuchtigkeit.. je mehr Eiter abgeht umso beweglicher der Fuß.. nach 3 Wochen die Zunge rein.. die ausgeschiedene Flüssigkeit heller.. Nachkur.. Eiterung hört auf, Wunde verheilt.. Gewichtszunahme, Bein kräftigt sich.. Fürst über rasche Heilung und geistige Regsamkeit erstaunt.. Frische des Geistes.. 16 Wochen hier.. der Prinz sitzt unter den Kurgästen, strahlend vor Frische und Gesundheit.." S.223f

Schwellung
"Pferd schlägt aus, trifft Bein.. Knie angeschwollen.. Strumpf an die Wunde geklebt.. Knie ein unförmiger Klumpen.. übliche Mittel helfen nicht.. Mönch schaut die Wunde an.. Lappen in reines Wasser und Knie damit mehrmals am Tag waschen.. nassen Lappen auflegen, anfeuchten wenn er trocken wird.. kaltes Wasser.." S.48f

"feuchte Wärme unter feuchtem Wickel.. Geschwulst geht zurück, steifgewordenes Gelenk besser zu biegen.. wie eine Wunderheilung.." S.55

seelisch krank
"Johann blass, isst nicht.. was auf der Seele liegt wird zum körperlichen Schmerz, drückt auf den Magen.. je weniger er isst umso mehr löst sich dieser Krampfzustand.. der Druck in der linken Brust lässt nach, die Bitterkeit verschwindet.." S.79,145

Tatkraft
"Schroth packt nach Fastentagen alles entschlossener an.." S.231

Unfruchtbarkeit
"wer keine Kinder bekommen konnte bekam sie nach der Kur.." S.251

Verletzungen
"Schroth heilt akute Krankheiten, äußerliche Verletzungen und chronische Leiden.." S.199

(herausgeschrieben 16.-23.5.2021 Dr. Matthias Weisser)


Zitate aus Hugo Scholz: "Erbe und Geheimnis des Naturarztes Johann Schroth" 1981

"im ehemaligen Österreich-Schlesien, heute CSSR liegt Lindewiese.." S.6

"auf dem verfallenen Dorffriedhof 3 schwere Grabsteine - Vater, Sohn und Enkel
- Johann Schroth 1798-1856
- Emanuel Schroth 1832-1890
- Rochus Schroth 1874-1913.." S.6

"ein Leben der Liebe für den kranken Menschen und
ein Leben mit der Natur das die Mittel gab um zu heilen.." S.6

Erfolge bei Symptomen A-Z
"die Natur kann viel wenn man ihr hilft.." S.269

Furunkulose
"Frau des Kupferschmieds.. Angst von der Pest angesteckt zu werden.. Diagnose Furunkulose.. angeblich nur operativ zu behandeln.. OP beseitigt nur Furunkel, aber nicht das Gift im Körper das die Furunkel bildet.. Kurarzt Dr. Schilder von Schroth-Heilweise überzeugt.. gründliche Reinigung der Körpersäfte nötig, dann verschwinden die Furunkel von selbst.. die Frau soll in die Kur.. feuchtwarme Packungen schwächen.. abgenommene Leinentücher stinken.. die Pest? die Frau ist wieder zuhause, hängt Wäsche auf.." S.31

Rheuma
"Oberst von Mende, Rheuma.. zur Kur nach Lindewiese, das Reißen wieder loswerden.. Strohsack auf Bettgestell.. der Packer legt 4 Schnüre mit gleichem Abstand von Kopf bis Fuß darüber.. Leintuch in kaltes Wasser, mäßig ausgewunden.. auf das nasskalte Tuch legen.. Arme hoch.. das Tuch unter den Achselhöhlen um die Brust schlagen.. Arme herunter.. um den Hals die Tuchenden.. Beine eingewickelt.. schweres Federbett darüber.. 3 nasse Tücher.. nach 1 Stunde kommt der Packer um nachzusehen.. insgesamt 2 Stunden lang.. dazu die Dursttage.. Schleimsuppe, Kurwein, gewässerter Wein.. durchhalten lautet die Parole.." S.27f

(herausgeschrieben 25.5.2021 Dr. Matthias Weisser)

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